Konsum Bizau , Fotograph Norman Radon
  • Konsum Bizau

    Wohn- und Geschäftshaus Bizau


    Bauherr Errichtergemeinschaft Konsum-Hus Bizau, Gemeinde Bizau & Raiffeisenbank Bezau-Mellau-Bizau reg.Gen.mbH
    Fertigstellung 2016
  • Heimat Österreich - Liefering , Fotograph Bruno Klomfar
  • Heimat Österreich - Liefering

    Liefering - Salzburg


    Bauherr Heimat Österreich, Salzburg
    Fertigstellung 2015
  • NH Absam - Ab 17/18 , Fotograph Martin Vandory
  • NH Absam - Ab 17/18

    Absam


    Bauherr Neue Heimat Tirol, Gemeinnützige Wohnungs GmbH, Tirol
    Fertigstellung 
  • Seniorenoase , Fotograph M&M HolzHaus GmbH
  • Seniorenoase

    Weißenhorn


    Bauherr Frau Dr. Annemarie Keller
    Fertigstellung 2015
  • Wohnanlage Hofsteigstraße Schwarzach , Fotograph Norman A. Müller
  • Wohnanlage Hofsteigstraße Schwarz...

    Schwarzach


    Bauherr Hinteregger Bau- und Projektentwicklungs GmbH, Bregenz; Wohnbau Selbsthilfe, Bregenz
    Fertigstellung 2014
  • Den eigentlichen Ortskern von Schwarzach bildet die Hofsteigstraße von der Kirche bis zum Gemeindehaus. In diesem Bereich wurde ein Grundstück durch einen Brand frei, zur Nutzung als Wohnquartier für junge Familien. Das langgestreckte Areal wird nordseitig von einem steilen Hang, und südseitig vom Schwarzach Bach umschlossen. Alle sechs Mehrfamilienwohnhäuser sind nach Süden orientiert und dem Wasserlauf folgend aufgereiht. Das größte Gebäude liegt direkt an der Hofsteigstrasse. Durch seine markante Stellung gegenüber Kirche und Friedhof wird der Beginn des öffentlich wichtigen Straßenabschnitts räumlich klar definiert. In diesem Haupthaus finden sich ein Geschäft, eine Arztpraxis und 21 geförderte Wohnungen in Passivhausbauweise. In den fünf kleineren Wohngebäuden gibt es jeweils 5-7 Eigentumswohnungen. Diese Gebäude sind mit Erdwärme beheizt und ebenfalls mit einer Komfortlüftung ausgestattet. Zudem verfügen sämtliche Gebäude über thermische Solaranlagen. Das Haupthaus ist in Analogie zum nahe gelegenen Gemeindehaus mit viergeschossiger Schindelfassade und Holzwandelementen ausgeführt, die weiteren fünf Gebäude in konventioneller Massivbauweise mit Plattenfassade.

    Giselbrecht Armin , Fotograph Norman Radon
  • Giselbrecht Armin

    Wolfurt


    Bauherr Giselbrecht Armin
    Fertigstellung 2016
  • Neues Wohnen Krumbach , Fotograph Philipp Moosbrugger
  • Neues Wohnen Krumbach


    Bauherr Morscher Bau- und Projektmanagement GmbH, Klaus 303a, Mellau, Wohnbauselbsthilfe Vorarlberger Gemeinnützige Reg. Genossenschaft M.b.H., Proßwaldenstrasse 14, Bregenz
    Fertigstellung 2015
  • » «

    Wohnanlage Pfarrhof Warth , Fotograph Norman Radon
  • Wohnanlage Pfarrhof Warth

    Warth


    Bauherr Vorarlberger gemeinnützige Wohungsbau-u.Siedlungsgesellschaft mbH
    Fertigstellung 2014
  • Prototyp für die Alpen
    Der Erfolg der Wintersportorte hat für die Einheimischen auch Schattenseiten: Die Preise für Wohnungen und Grundstücke steigen an, junge Menschen können sich kaum eine Wohnung oder gar Eigentum in ihrem Heimatort leisten. Als Folge ziehen sie weg und kommen nur selten wieder zurück – der Ort vergreist. Um den Jungen eine Perspektive zu bieten, hat die Vorarlberger gemeinnützige Wohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft (VOGEWOSI) in Warth auf Initiative der Gemeinde ein Mehrfamilienhaus erstellt. Was im Flachland gang und gäbe ist, bedingt im alpinen Raum ein Pionierprojekt - denn es gibt für diese Aufgabe keine Vorbilder.Doch wie sieht dieser Prototyp für den geförderten Wohnbau in den Bergen aus? Die Grundaufgabe bleibt die gleiche: Effiziente Grundrisse nutzen den begrenzten Raum, die Überlagerung von Funktionen bietet Flexibilität und Anpassungsfähigkeit, ein einfaches Tragwerk hält die Kosten tief. Das Besondere an der Aufgabe sind einerseits die erhöhten Anforderungen an die Statik aufgrund der – oft asymmetrischen –Belastung durch Schneelasten, andererseits die Gebäudeform, die sich an den kleinteiligen historischen Strukturen orientieren muss und nicht zuletzt ein kritischer und auf den Ort angepasster Umgang mit Bedürfnissen und Standards. Das Mehrfamilienhaus in Warth bietet der Jungend in den Alpen eine Perspektive und versucht, ein Modell für diese Bauaufgabe zu finden.

    NH Rum - Steinbockallee 2 , Fotograph Bruno Klomfar
  • NH Rum - Steinbockallee 2

    Rum


    Bauherr Neue Heimat Tirol
    Fertigstellung 2013
  • Mit der neuen Wohnanlage in Innsbruck, rückt der Ortsteilrand von Neu-Rum weiter hinaus Richtung Inn. Zwei den Grundgrenzen folgende Längsbauten bilden innen einen halböffentlichen Platz, zur Straße hin schließt der neue Kindergarten ab. Das gesamte Ensemble wird mit einer Tiefgarage unterkellert.

    Der Ost-West orientierte, größere fünfgeschossige Baukörper bietet neben 41 Zwei- bis Vier-Zimmerwohnungen auch acht Seniorenapartments im ersten Stock. Erschlossen werden sie durch den Mittelgang und zwei Stiegenhäuser. Schmale, raumhohe Öffnungen sind auf allen vier Seiten des Wohnbaus in freier Abfolge verteilt. Sind es keine Balkon- bzw. Terrassentüren - und jede Wohnung hat mindestens eine davon - weisen sie die Teilung auf Brüstungshöhe auf, in Fenster und Fixverglasung unten. Die Balkone verstärken die Dynamik der rot gestrichenen Holzfassade durch ihre versetzte Anordnung, gleichzeitig entstehen damit partielle Überdachungen. 

     

    Das zweite, viergeschossige Wohngebäude mit 24 Einheiten orientiert sich nach Süden, mit durchlaufenden Balkonen – im obersten Stockwerk ergibt der Rücksprung des Baukörpers kleinere Wohnungen dafür jedoch Terrassen -  zur Wiesenlandschaft.Hier bleibt die Holzfassade natur, wie auch beim Laubengang auf der anderen Längsseite.

    Beide Wohnanlagen sind mit Stahlbeton-Decken und Stützen errichtet, Außenwände in Holzfertigteilelementen, mit vertikalem Holzschirm, nicht tragende Wände aus Holz, Treppenkern Stahlbeton. Energiestandard ist kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung und einem Lüftungsgerät pro Haus, plus Pelletsheizung.

    Eberle Johannes , Fotograph Norman Müller
  • Eberle Johannes

    Bregenz


    Bauherr Dr. Johannes Eberle, Schänzlihalbe 11, CH 3000 Bern 25
    Fertigstellung 2013
  • Passivhaus Plus Wohnanlage Unterstein , Fotograph Robert Fessler
  • Passivhaus Plus Wohnanlage Unterst...

    Langenegg


    Bauherr Morscher Bau- & Projektmanagement GmbH
    Fertigstellung 2013
  • War das Leben im Bregenzerwald einst fest verankert mit einer traditionellen Bauweise, folgte ab Mitte des letzten Jahrhunderts eine Phase, in der diese Einheit von Leben, Gebäude und Landschaft auseinanderzuklaffen begann.

    Nun hat sich in den letzten Dekaden das Leben im Bregenzerwald erneut verändert. Die Möglichkeiten sind vielfältiger geworden, die Menschen sehen wieder vermehrt eine Zukunft fernab der Städte. Es stellt sich erneut die Frage: Wie baut man für diese neuen Bewohnerinnen und Bewohner? Wie kann deren Lebensgefühl eine Heimat finden?

    Die beiden Wohnhäuser in Langenegg zeigen beispielhaft, wie Qualität und Genügsamkeit sich mischen – und sich zu einem Amalgam aus städtischer Eleganz und Landleben vereinen.

    Zertifiziertes Passivhaus plus

    GWG Fernpassstrasse , Fotograph Stefan Müller-Naumann
  • GWG Fernpassstrasse

    Sanierung München


    Bauherr GWG, München
    Fertigstellung 2012
  • Das Büro- und Wohngebäude Badgasteiner Straße 4, 6, 6a – 1. Bauabschnitt
    Bei diesem Bau wurde erstmals in München ein viergeschossiges Wohn- bzw. Bürogebäude mit sichtbaren Holzdecken ausgeführt. Im Erdgeschoss sowie im östlichen Teil des 1. Obergeschosses befindet sich die Hausverwaltung der GWG München Sendling-Westpark-Hadern. Alle weiteren Flächen sind frei finanzierten Mietwohnungen vorbehalten.
    Auf Grund der gemischten Nutzung in einem Gebäude waren sowohl konstruktiv als auch bauphysikalisch sehr komplexe Herausforderungen zu meistern. Darüber hinaus ist das Gebäude nach den neuesten Erkenntnissen des modernen Holzbaus konstruiert: Auf den tragenden vorgefertigten Rahmenholzwänden und Einzelstützen lagern Stahlträger, auf denen wiederum Brettsperrholzelemente verlegt wurden. Deren Unterseite bleibt sichtbar und verleiht den Wohnungen einen besonderen Charakter.
    Das Konstruktionsmaterial des Hauses zeigt sich offen. Die Außenhülle wurde im Werk vorgefertigt, ihre Wärmedämmung entspricht den Passivhausanforderungen. Die Verschalung der Fassaden erfolgte mit sägerau belassenen, senkrechten, grau lasierten Fichtenbrettern.
    Auf Grund langjähriger Erfahrung mit dieser Art von Außenverkleidung kann von einer langen Haltbarkeit und niedrigen Erhaltungskosten ausgegangen werden. Auch hier soll die Fassade den Holzbau erlebbar machen, die farbige Behandlung ist der Integration in den Kontext geschuldet und ein behutsamer, gesteuerter Vorgriff auf den charakteristischen Alterungsprozess des Holzes.

    Am Kreuz - Sanierung Haus 29-32 , Fotograph Bruno Klomfar
  • Am Kreuz - Sanierung Haus 29-32

    Bludenz


    Bauherr Vorarlberger gemeinnützige Wohnungsbau- und SiedlungsgmbH
    Fertigstellung 2012
  • Die Bebauungsstruktur des Bludenzer Stadtteils „Am Kreuz“ setzt sich vorwiegend aus sozialen Wohnbauten der 1960er Jahre zusammen. Im Sinne der energetischen Gesamtbetrachtung des Areals wurde als erste Maßnahme eine gemeinsame, unterirdische Heizanlage errichtet. Im Jahr darauf sollten die beiden angrenzenden Wohngebäude, mit je 22 Wohnungen, einer energetischen Sanierung unterzogen werden.

    Fröwis Robert , Fotograph Adolf Bereuter
  • Fröwis Robert

    Mehrfamilienhaus Bezau


    Bauherr  Robert und Christine Fröwis, Anton Fröwis
    Fertigstellung 2012
  • Situation
    Drei Brüder, zwei Bauherren, ein Haus: Am Ortsrand von Bezau, der Heimatgemeinde der Brüder im Bregenzer Wald, fand sich ein passendes Grundstück für ein Familiendomizil – ein Doppelhaus mit drei Wohneinheiten, für das zwei der Brüder eine Bauherrengemeinschaft bildeten. Wichtig war den Brüdern, durch die Beschränkung auf nur die nötigsten Räume Kosten zu sparen. Die eine Haushälfte wird von der fünfköpfigen Familie des ältesten Bruders bewohnt, während die andere Hälfte aus zwei Zwei-Zimmer-Wohnungen besteht, in denen jeweils die beiden anderen Brüder wohnen. Das Projekt ist fest in Familienhand: die beiden Onkel, Architekt und Zimmermann, planten und bauten das Doppelhaus für ihre Neffen und wohnen ebenso wie deren Eltern in der Nähe.


    Baukörper
    Das Dreiparteienhaus wurde in Holzständerbauweise mit Fertigelementen errichtet und mit Holz verkleidet – innen mit astlochfreier Weißtanne und außen mit Lärchenholz. In Anlehnung an das typische Bregenzer-Wald-Haus ist der Balkon zum Schutz vor Wind und Wetter seitlich geschlossen. Er befindet sich vollständig unter dem Dachüberstand und schützt seinerseits die unter ihm liegenden Terrassen. Durch die Sichtschutzwände aus Holz ergeben sich private Freibereiche, während der Garten von allen gemeinsam genutzt werden kann.


    An der Gebäudenordseite liegen die drei Haus- und Wohnungstüren geschützt zwischen den beiden vorgelagerten Carports. In den Carports wird auch das Brennholz gelagert, von wo es bei Bedarf über je einen Holzabwurfschacht direkt in den Keller, der ausschließlich unter den Carports angelegt ist, befördert werden kann. Unbeheizt und nur über eine Außentreppe erreichbar dient der Keller als Lager und Heizraum mit Stückholzofen und Pufferspeicher. In einer schneereichen Gegend, in der das Skifahren Tradition hat, ist eine Außentreppe zum Keller sehr praktisch, weil die nasse und sperrige Sportausrüstung nach Gebrauch ohne Umwege durchs Haus direkt hinuntergetragen werden kann. Unbeheizte Keller, besonders, wenn sie sich auf die nötigste Fläche beschränken, und Carports anstelle von Garagen, wie in diesem Beispiel, reduzieren wegen des geringeren konstruktiven Aufwands die Baukosten beträchtlich.


    Grundriss
    Parallel zur Firstachse verlaufen mittig die tragenden Wände, sodass sich für die Erschließung der Räume ein Mittelflur anbot. So gliedern sich alle vier Grundrisse in je zwei etwa gleich große Hälften: eine nördliche Nebenraumzone und einen über die gesamte Südseite orientierten Wohnbereich mit integriertem Essplatz und offener Küche.


    Wohnhaus
    Da in der Doppelhaushälfte die Treppe in den Flur und nicht in den Wohnraum gelegt ist und Schiebetüren verwendet wurden, bieten sich mehrere Nutzungsmöglichkeiten: Ein schmaler Durchgang zwischen Küche und Arbeitszimmer sowie ein besonders breiter zwischen Wohnzimmer und Flur ergeben im Erdgeschoss eine offene Raumfolge. So tritt der Mittelflur zugunsten eines zusammenhängenden Raumgefüges in den Hintergrund. Davon profitieren auch die Kinder: Die große zusammenhängende Fläche erlaubt Rundläufe und Fangspiele bis hinaus auf die Terrasse und in den Garten. Werden die Schiebetüren links und rechts neben der Treppe geschlossen, wird diese zum Bestandteil des Wohnraums, während Windfang und Arbeitszimmer dann abgetrennt sind. Sind hingegen alle Schiebetüren geschlossen, wird der Wohnraum inklusive Küche und Essplatz zu einem separaten, gemütlichen Aufenthaltsbereich, der sich im Sommer zur Terrasse hin erweitert.


    Zwei-Zimmer-Wohnungen
    Nur getrennt durch eine leichte Holzständerwand liegen die Eingangsbereiche der beiden Wohnungen direkt nebeneinander. Sollte später der Wunsch bestehen, beide Wohnungen zu einer großen Wohneinheit zusammenzuschließen, kann die Trennwand relativ leicht entfernt werden. Die Treppe mündet oben direkt in den Wohnraum, der wiederum Küche und Schlafzimmer erschließt. Durch den Verzicht auf einen Flur konnte der Wohnbereich offen und großzügig gestaltet werden. Eine derartige Raum-zu-Raum-Erschließung bietet sich gerade bei Wohnungen mit nur ein bis zwei Bewohnern an.

    In der Erdgeschosswohnung trägt eine Stahlstütze die Last unter dem First ab, sodass als Trennelement zwischen Flur und Wohnzimmer ein raumhoher Schrank eingebaut werden konnte, in den die Stütze und auch der Kaminofen integriert ist – ein Gewinn an Stauraum bei gleichzeitiger Ersparnis an Raumfläche.

    Am Garnmarkt , Fotograph Bruno Klomfar
  • Am Garnmarkt

    Büro-, Geschäfts- und Wohnhaus Götzis


    Bauherr Montfort Investment GmbH
    Fertigstellung 2011
  • Zwei Gebäudeteile sind durch Handelsflächen im Erdgeschoss miteinander verbunden. Knicke und Ausformungen des Baukörpers waren im Masterplan vorgegeben, sowie die Einkaufspassage, die mit Auskragungen gelöst wurde. 

    Garnmarkt 6 beinhaltet das Betreute Wohnen der Marktgemeinde Götzis. Im 1. OG wohnen Senioren in 2-Zimmer Wohnungen mit 44 m² sehr selbständig und nehmen nur die Sozialdienste in Anspruch, im 2. OG in 1-Zimmer Apartments. Es wird gemeinsam gekocht und gegessen. Betreuung gibt es nur am Tag. Die Mietwohnungen im 3. OG, vorwiegend 3-Zimmer Einheiten, sollen im Sinne der Durchmischung vor allem für Familien attraktiv sein. Dieser Gebäudetrakt erreicht Passivhausstandard. Um nicht zu viele Außenflächen zu erzeugen, sind die Loggien übereinander angeordnet. Eine große Herausforderung, denn die Wohnungsgrößen sind in jedem Stockwerk sehr unterschiedlich.

    Im Gebäudeteil Am Garnmarkt 8 befindet sich im Erdgeschoß außer Geschäften eine überbetriebliche Kinderbetreuung. Das Spielschlössle ist ein Ganztagskindergarten mit Bewegungsschwerpunkt. In den Obergeschoßen sind Büro- und Dienstleistungsflächen vorgesehen, das 2. OG ist schon auf die Bedürfnisse der aks Sozialmedizin abgestimmt. Durch ein relativ enges Rastersystem und dem innen liegenden Kern mit Erschließung und Sanitärbereichen ist die Größe der Büroeinheiten sehr flexibel. Im 3. OG befinden sich wieder Wohnungen. Dieser Bauteil erreicht Niedrigenergiehausstandard Öko4.

    Gebaut wird in Mischbauweise: massive Tragkonstruktion, Betondecken, der massive Kern mit Stiegenhaus als Aussteifung. Die Außenwand bilden nicht-tragende Holzelemente, mit einer Fassade aus schwarz lackierter, sägerauer Fichte. Die hellen Bänder sind aus Eternit und Gestaltungselement.

    Oberdorf 564 , Fotograph Robert Fessler
  • Oberdorf 564

    Wohnbebauung Sulzberg


    Bauherr Morscher Bau- und Projektmanagement GmbH
    Fertigstellung 2011
  • In einer der schönsten Lagen in Sulzberg ist eine neue Passivhaus-Kleinwohnanlage mit insgesamt vier Wohnungen entstanden. Großzügige Terrassen, offene, helle Wohnräume und der herrliche Ausblick überzeugen ebenso wie das Energiesystem, das übers Jahr gesehen für eine positive Bilanz sorgt.

    Unterfeldstraße , Fotograph Bruno Klomfar
  • Unterfeldstraße

    Ludesch


    Bauherr Vogewosi
    Fertigstellung 2011
  • Die WA Unterfeldstraße in Ludesch ist eine weitere Wohnanlage, die gemeinsam mit der Vorarlberger gemeinnützigen Wohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft (VOGEWOSI), einem sozialen Wohnbauträger, entwickelt wurde. Dabei geht es um den Nachweis, dass der Baustoff Holz gerade im sozialen Wohnbau aus ökologischer aber auch aus wirtschaftlicher Sicht Berechtigung hat und dem Wunsch ökologisch engagierter Gemeinden Rechnung getragen werden kann, höchst energieeffiziente und nachhaltige Gebäude zu entwickeln. Durch höhere Förderungsmaßnahmen des Landes Vorarlberg ist Passivhausstandard umsetzbar. Durch eine disziplinierte Konstruktion und Struktur des Gebäudes ist es möglich, auch den Holzbau in wirtschaftlichem Rahmen zu realisieren.
    Die zwei dreigeschossigen Laubengangtypen sind in Mischkonstruktion aus tragenden Rahmenholzelementen in Kombination mit Brettsperrholzwänden und Brettsperrholzdecken konstruiert. Die Erschließung erfolgt über Laubengänge, aus nicht brennbaren Baustoffen wie Stahl und Beton. Aus Kostengründen aber auch um den Baukörper kompakt zu halten, sind die Balkone wärmebrückenfrei vorgestellt, die Außenhaut ist unbehandelte Lärche, die bewusst den Verwitterungsprozess in Kauf nimmt. Die Wohnanlage ist so auf dem Grundstück positioniert, dass eine Erweiterung der Anlage um zwei weitere Baukörper Richtung Norden möglich ist. Sorgfältige Materialisierung und die hohe Detailqualität geben dem Bauwerk eine elegante Erscheinung, was vom Bauherrn durchaus gewollt ist, um die Mieter zu „nobilitieren“.

    Gerbe 23 , Fotograph Bruno Klomfar
  • Gerbe 23

    Wohn- und Geschäftshaus Egg


    Bauherr Egg Investment GmbH
    Fertigstellung 2010
  • NH Jenbach 2 , Fotograph Bruno Klomfar
  • NH Jenbach 2

    2. Bauabschnitt Jenbach


    Bauherr Neue Heimat Tirol
    Fertigstellung 2010
  • Mehrgeschossige Wohnanlage mit 67 Wohnungen in Holzbauweise und im Passivhausstandard.

    Untere Aue - BA 3 , Fotograph Bruno Klomfar
  • Untere Aue - BA 3

    Lustenau


    Bauherr VOGEWOSI
    Fertigstellung 2010
  • Das Projekt der Vogewosi in Lustenau – im Endausbau drei Wohnhäuser umfassend – liegt im Wohngebiet Hasenfeld am Grindelkanal in Lustenau. Die dreigeschossigen Gebäude mit je 16 behindertengerechten Wohnungen sind aus massiven Decken und einem Erschließungsbereich aus Sichtbeton sowie einer hoch wärmegedämmten Gebäudehülle aus Holzelementen konstruiert. Jeder Wohnung ist ein Freibereich in Form eines Privatgartens bzw. eines Balkons zugeordnet. Der 2. Bauabschnitt wird nach den PHPP-Richtlinien als Passivhaus errichtet, der Gesamtenergieverbrauch der Anlage liegt somit unter 15 kWh/m2a. Zur Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung wird eine Solaranlage mit 56 m2 Kollektorfläche errichtet. Der Restwärmebedarf wird durch eine kondensierende Erdgastherme abgedeckt.

    Krumbach , Fotograph Günter Morscher
  • Krumbach

    Mehrfamilienwohnhaus Krumbach


    Bauherr Morscher Bau- & Projektmanagement GmbH
    Fertigstellung 2010
  • Pfarrer-Allgäuer-Weg , Fotograph Büro Kaufmann
  • Pfarrer-Allgäuer-Weg

    Kleinwohnanlage Feldkirch-Gisingen


    Bauherr Immorent Wohnbau GmbH, Innsbruck
    Fertigstellung 2009
  • Kesselstraße , Fotograph Büro Kaufmann
  • Kesselstraße

    Wolfurt


    Bauherr Alpenländische Heimstätte
    Fertigstellung 2008
  • Sutterlüty City-Park , Fotograph Bruno Klomfar
  • Sutterlüty City-Park

    WA Mozartstrasse Dornbirn


    Bauherr Sutterlüty GesmbH & Co; I+R Schertler
    Fertigstellung 2007
  • Das Atriumhaus Mozartstraße ist eine Aufstockung des seit 1983 im Zentrum von Dornbirn bestehenden Kaufhauses „Sutterlüty Citypark“. Im Zuge einer grundlegenden Sanierung wurde die statisch ursprünglich einkalkulierte Erweiterung um ein drittes und viertes Obergeschoss nun rea lisiert. Um auf dem massigen Altbau gut belichtete und attraktive Wohnräume zu schaffen, wurde die Aufstockung als Atriumhaus in Holzbauweise errichtet, wurden 21 Wohn ungen und zwei Büros rund um einen zweigeschossigen und glasüberdachten „Hof“ situiert. Die Haupträume sind durchwegs nach außen auf vorgelagerte Terrassen hin orientiert, die Schlaf- und Nebenräume sind von „innen“ über das Atrium belichtet. Über die neu angelegte Vertikalerschließung mit Erdgeschoss und Tiefgarage verbunden, wirkt das Atrium auch als halböffentlicher Raum mit Sitzbänken und Pflanzeninseln, mit Wegen und Stegen zu den Wohnungen.

    Oberdorf 561 , Fotograph Büro Kaufmann
  • Oberdorf 561

    Sulzberg


    Bauherr Morscher Hausbau GmbH
    Fertigstellung 2007
  • Das Haus mit 9 Wohneinheiten steht an einem westseitig leicht geneigten Hang. Das natürliche Gefälle wird ausgenützt für die Erschließung der Tiefgarage, bei welcher im Anschluss die Kellerräumlichkeiten bzw. eine westseitige Wohnung mit Gartenanschluss situiert ist. Die 8 Wohnungen der oberen Geschosse werden über einen Laubengang mit rechtwinkligen dazu angeordneten Treppen erschlossen. Alle Wohnungen sind nach Süden orientiert, zum Laubengang hin befinden sich Nebenräume. Die „weiche“ Südfassade steht im bewussten Gegensatz zu der sehr zurückhaltenden Nordansicht.

    Allmeinteilweg - BT 5 , Fotograph Bruno Klomfar
  • Allmeinteilweg - BT 5

    Ludesch


    Bauherr Vogewosi
    Fertigstellung 2007
  • Diese Anlage in Ludesch wurde – etwa zeitgleich mit dem Bau in Telfs-Schlichtling – als Folgeauftrag nach Wolfurt-Neudorfstraße mit demselben Bauträger errichtet. Sie bringt eine weitere Variante des Typus mit pragmatischen Grundrissen und primärer Orientierung der Wohnungen nach Südwesten. Eine Neuerung bedeuten die bis zu den Wandauslässen in der Werkstatt vorgefertigten Installations-Kerne. Die 2,80 m breiten und drei Etagen hohen Elemente wurden in einem Stück geliefert und als Erstes auf die Kellerdecken gesetzt. Die Haustechnik ist insgesamt anspruchsvoller und bietet Solaranlagen für Warmwasser, Pellets-Biomasseheizung, Kalt- und Warmwasserzähler zur individuellen Kontrolle, Fotovoltaik in der Fassade des südlichsten Traktes. Die schwierige Grundstücksform ist durch breite Grünräume, Spielflächen und ebenerdige Wohngärten gut genützt. Bei den Stiegenhäusern sind bereits konstruktive Schächte vorgesehen, die, wenn sich später eine zusätzliche Finanzierungsmöglichkeit ergibt, zum Einbau von Liften genützt werden können.

    Mühlweg , Fotograph Bruno Klomfar
  • Mühlweg

    Wien


    Bauherr BWS Gemeinnützige Allgemeine Bau-, Wohn - und Siedlungsgenossenschaft, Wien
    Fertigstellung 2006
  • Die Wohnanlage Mühlweg ist aus einem im Rahmen des „Klimaschutzprogramm der Stadt Wien“ ausgeschriebenen Bauträgerwettbewerb hervorgegangen, mit dem aufgezeigt werden soll, dass sich mehrgeschossiger Holz- oder Holzmischbau in Niedrigenergiebauweise unter den Bedingungen eines sozialen Wohnbaus in Stadtlage realisieren lässt. Das von Johannes Kaufmann und Hermann Kaufmann gemeinsam entwickelte Projekt ist weniger aus den Bedingungen des Holzbaus per se entstanden, sondern setzt bei städtebaulichen Überlegungen an und demonstriert die vielfältigen Möglichkeiten des Baustoffs Holz zur Schaffung qualitativ hochwertigen Wohnraums.

    Bischof Hatlerstraße , Fotograph Bruno Klomfar
  • Bischof Hatlerstraße

    Wohnanlage Dornbirn


    Bauherr Bischof Hermann
    Fertigstellung 2005
  • Auf dem Grundstück direkt an der Hatlerstraße in Dornbirn wurde ein Wohngebäude mit 13 Wohnungen und einer Geschäftsfläche im EG geplant und ausgeführt. Die Wohnungen haben Größen zwischen 30 m² und 121 m² (Großteil der Wohnungen ca. 56 m²). Sämtliche Wohnungen haben eine Loggia bzw. Terrasse und sind nach Süden orientiert. Auf Grund der Lage des Gebäudes an der stark befahrenen Hatlerstraße wurden die Loggien Außen mit verschiebbaren Glaselementen versehen. Die Tiefgarage im Untergeschoss ist für 18 Einstellplätze konzipiert und wird über die Tiefgaragenabfahrt des benachbarten Hotels befahren.

    NH Schlichtling , Fotograph Bruno Klomfar
  • NH Schlichtling

    Telfs


    Bauherr Neue Heimat Tirol
    Fertigstellung 2004
  • Die Wohnanlage ist Teil einer in den 1990er-Jahren begonnenen städtebaulichen Expansion in spektakulärer Lage auf dem Stadthügel von Telfs, mit bewegter Topografie und Ausblicken auf die Berge im Süden und Norden. Gleich neben der ebenfalls in Holz errichteten Doppelzeile von Hubert Riess, die in Nord-Süd-Richtung steht, erstreckt sich der Trakt von Kaufmann in Ost-West-Richtung, mit Laubengängen und dem ähnlich wie bei „Ölzbündt“ angesetzten Stiegenhaus an der Nordseite. Das Repertoire der zwölf Wohnungen reicht von 2-Zimmer-Wohnungen am Westende bis zu 4-Zimmer-Wohnungen am Ostende, wobei die in Ausmaß und Lage mittleren Einheiten von den Südbalkonen bis zur Nordseite jeweils „durchbinden“. Wollte der Bauträger in Wolfurt senkrecht gefügte Lärchen-Fassaden, so wurde hier, auch in Konkordanz mit dem Riess-Bau, rundum horizontal verschalt.

    Hofsteigstraße , Fotograph Bruno Klomfar
  • Hofsteigstraße

    Wolfurt


    Bauherr Hiller Wohnbau und Immobilien GmbH
    Fertigstellung 2004
  • Die Dörfer im unteren Rheintal sind traditionell Reihendörfer mit alten Bauernhäusern in Holz. Die Wolfurter Hofsteigstraße, an der diese Wohnanlage steht, ist nach wie vor geprägt davon. Der alte Straßenverlauf und mehrere alte Bauernhäuser an dieser Straße sind erhalten. Die durch diese Randbedingungen (Lage an der alten Straße) notwendige Materialisierung hat die Wohnanlage herausgehoben aus dem Alltagsbrei der heute gängigen Wohnbaugestaltungen. Die Anlage ist Beweis, dass es trotz niedriger Baukosten gestalterische Möglichkeiten gibt. Bei der Anlage wurde der Situation entsprechend aus der Größe der Volumen, ihrer Lage zueinander und der Berührung mit dem Gelände eine kompakte Figuration geschaffen, die die Beiläufigkeit der Bebauung zumindest an diesem Ort verfestigt. Die Lage der gedeckten Parkplätze bereichert dieses städtebauliche Konzept.

    Spinnereistraße , Fotograph Bruno Klomfar
  • Spinnereistraße

    Hard


    Bauherr Vogewosi Dornbirn
    Fertigstellung 2003
  • Die starke Nachfrage nach kostengünstigem, sozialen Wohnbau ist in der Bodenseegemeinde Hard sehr groß. Die Wohnanlage Spinnereistraße liegt angrenzend an bestehende Wohnanlagen sowie an die „Schöller-Fabrik“ in der Nähe des Bodensees, 10 Minuten vom Dorfzentrum entfernt. Zielsetzung des Projektes war die möglichste Optimierung der Baustruktur sowie des Grundriss- und Baukörperkonzeptes, um durch minimierte Miet- und Betriebskosten das Wohnen in dieser guten Lage erschwinglich zu machen. Resultat sind würfelartige Baukörper mit minimierter zentraler Erschließung sowie offenes Parken. Die Gebäudehülle an vorgefertigten Holzwandelementen und gut gedämmtem Dach ermöglicht eine Niedrigenergiebauweise.

    Neudorfstraße , Fotograph Bruno Klomfar
  • Neudorfstraße

    Wolfurt


    Bauherr Vogewosi Dornbirn
    Fertigstellung 2001
  • Drei Jahre nach dem privat finanzierten Modell „Ölzbündt“ realisierte ein gemeinnütziger Wohnbauträger eine Wohnanlage in ähnlicher Bauweise. Die 25 Miet- und Mietkaufwohnungen waren die ersten in Vorarlberg errichteten Sozialwohnungen in mehrgeschossigem Holzbau. Die beiden Trakte stehen in der Nachbarschaft von Einfamilienhäusern, fügen sich in Maßstab und Orientierung bestens in die kleinteilige Umgebung, wozu besonders die Materialität der mit Balkonen und Laubengängen gegliederten Fassaden beiträgt. Konstruktiv ist es eine sehr ökonomische Anwendung von Brettstapeldecken mit tragenden Querwänden und Fassaden im Holzständerbau.

    Natter/Kapfer , Fotograph Ignacio Martinez
  • Natter/Kapfer

    Lauterach


    Bauherr Natter / Kapfer
    Fertigstellung 2000
  • Eine große Bauparzelle wurde durch den Abbruch eines mittig platzierten Hauses neu aufgeteilt, sodaß zwei Doppelhauseinheiten darauf neu errichtet werden konnten. Der langgestreckte Hauptbaukörper mit exakter Südorientierung bildet das Rückgrat, die Nebenbaukörper schafften geschützte Garten- und Hofsituationen.

    Sportplatzweg - Büroneubau , Fotograph Ignacio Martinez
  • Sportplatzweg - Büroneubau

    Schwarzach


    Bauherr Kaufmann, Lenz, Gmeiner u. Revital
    Fertigstellung 1999
  • Ein 58 Meter langer, hölzerner sperrholzverkleideter "Wohnkubus" schwebt über der erdgeschoßigen ArchitekturBürofläche. Der Sockel ist mit farbbeschichteten OSB-Platten belegt, die Stiegenhäuser sind mit Textilgewebe umhüllt, ein Haus an dem mit Materialien experimentiert wird. Die Kellerdecke wurde als stark gedämmte Holzkonstruktion ausgeführt, die Erdgeschossdecke auf Grund der energetischen und gebäudeklimatischen Überlegungen als Ortbetonplatte ausgebildet. Das Obergeschoss wurde in einer 35 cm stark gedämmten Holzkonstruktion ausgeführt. Das Dach bilden schmale Douglasie-BSH-Träger und ist als Warmdach mit 45 cm Wärmedämmung ausgeführt. Der Bau ist der Ausdruck dessen, wie im Büro Kaufmann/Lenz/Gmeiner gedacht und gearbeitet wird: klare, pragmatische Architektursprache ,sinnvoller Materialeinsatz, sowie ein hohes Maß an ökologischer Verantwortung.

    Ölzbündt , Fotograph Ignacio Martinez
  • Ölzbündt

    Dornbirn


    Bauherr Kaufmann Anton u. Ölz Gerold
    Fertigstellung 1997
  • Ölzbündt ist ein Holzhaus und ein Passivhaus sowie der Prototyp einer Holzbausystementwicklung für den mehrgeschossigen Wohnbau. Damit wenig Energie an die Umgebung verloren geht, ist es als kompakter Kubus ohne Vor- und Rücksprünge geplant worden. Das Bauwerk ist ein Skelettbau mit standardisierten und vorfabrizierten Fertigelementen in Holz. Die Wand- und Dachelemente sind mit 35 cm Mineralwolle gedämmt. Auch die Nasszellen sind bereits im Werk auf die Deckenelemente montiert worden. Auf dem Dach der Wohnanlage befindet sich eine Solaranlage, die über das Jahr hinweg fast zwei Drittel der Energie für Warmwasseraufbereitung deckt.

    LST 51 Lustenauerstraße , Fotograph walser-image.com
  • LST 51 Lustenauerstraße

    Wohn- und Geschäftsbebauung Dornbirn


    Bauherr I+R Schertler Alge
    Fertigstellung 2012