Naturhotel Chalet - Umbau Haus Franziska , Fotograph Norman Radon
  • Naturhotel Chalet - Umbau Haus Fra...

    Chesa-Valisa - Anbau Yogaraum Hirschegg


    Bauherr Naturhotel Chesa Valisa GmbH & CoKG, Hirschegg
    Fertigstellung 2016
  • Konsum Bizau , Fotograph Norman Radon
  • Konsum Bizau

    Wohn- und Geschäftshaus Bizau


    Bauherr Errichtergemeinschaft Konsum-Hus Bizau, Gemeinde Bizau & Raiffeisenbank Bezau-Mellau-Bizau reg.Gen.mbH
    Fertigstellung 2016
  • Nebelhornbahn Gipfelrestaurant , Fotograph Jürgen Pollak
  • Nebelhornbahn Gipfelrestaurant

    Oberstdorf


    Bauherr Nebelhornbahn AG
    Fertigstellung 2016
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    Fassadengestaltung Bierenwangbahn , Fotograph Norman Radon
  • Fassadengestaltung Bierenwangbahn


    Bauherr Fellhornbahn GmbH, Fastenoy 10, D-87561 Oberstdorf
    Fertigstellung 2016
  • Propstei St. Gerold , Fotograph Darko Todorovic
  • Propstei St. Gerold

    St. Gerold


    Bauherr Kloster Einsiedeln, Einsiedeln
    Fertigstellung 2015
  • Bauen an der Geschichte – Erweiterung Propstei St. Gerold
    Die Propstei Sankt Gerold war in den 1960er-Jahren baufällig und unternutzt. Seit jedoch Pater Nathanael Wirth die Führung übernommen hatte, entwickelte sie sich zu einem Ort der Begegnung und der Kultur. Und die Gäste blieben nicht aus: Kulturfestivals sind heute ebenso Bestandteil der Propstei wie Feste und Hochzeiten. Doch die baulichen Strukturen hinkten der Attraktivität nach, verschärfte Vorschriften erschwerten die wirtschaftliche Nutzung der Räume, der Gastronomietrakt musste erneuert werden.

    Dafür waren zahlreiche Eingriffe in die historische Substanz nötig. Doch wie sieht eine Architektur aus, die sich den Anforderungen der heutigen Zeit stellt und die gleichzeitig die Geschichte des Klosters respektiert? Die Benediktinerpropstei steht seit rund 1000 Jahren in Sankt Gerold. An ihr weiterzubauen bedeutet, sich in die Geschichte des Ortes einzuschreiben: Ein heikler Balanceakt zwischen Bewahren und Erneuern.

    Wagner GmbH , Fotograph Norman Radon
  • Wagner GmbH

    Nüziders


    Bauherr Wagner GmbH
    Fertigstellung 2014
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    IZM -  Illwerke Zentrum Montafon , Fotograph Bruno Klomfar
  • IZM - Illwerke Zentrum Montafon

    Vandans


    Bauherr Vorarlberger Illwerke AG, Bregenz
    Fertigstellung 2013
  • Der LCT two
    Beim Illwerke Zentrum Montafon wurden die Stahlbetonarbeiten bis zur Erdgeschoßdecke und bei den beiden Erschließungstürmen  vor Ort durchgeführt, die 10 000 m² Nutzfläche des Rohbaus inklusive  Fassaden im LCT System innerhalb von sechs Wochen errichtet. Besonderheit für den großvolumigen Holzbau ist im LCT-System, dass tragende Elemente nicht beplankt sind. Auf verleimten, in die Fassade integrierten Holzstützen liegen Holz-Beton-Verbundelemente auf, die in der Mittelachse von Stahlträgern gehalten werden, gestützt auf einer Reihe Stahlbetonsäulen. Trotz sichtbarer Holzkonstruktion ist der Brandschutz gewährleistet. Einerseits ist das hybride Deckenelement, dessen Betonteil auch in den Stützenauflagen die Geschosse konsequent trennt, sowie die vorgehängte Brandschürze im Fassadenbereich ein wichtiges Argument für die Erreichung der Sicherheitsanforderungen, andererseits kompensiert eine Sprinklerung die Brennbarkeit des Baustoffes. 


    Ein stringenter Fassadenraster – die Vordächer sind gleichzeitig konstruktiver Witterungsschutz und Blendschutz - verglast ab Schreibtischhöhe, gibt dem Gebäude Transparenz und Großzügigkeit, die konsequente Skelettstruktur mit wenigen Aussteifungskernen hohe Flexibilität. Grundsätzlich wird die Gebäudetechnik sparsam und gezielt eingesetzt. Der Primärenergieverbrauch liegt unter 30 kWh/m²/Jahr, der Heizwärmebedarf bei 14 kWh/m²/Jahr und wird vollständig durch das Abwärmesystem des Rodundwerkes  gedeckt, über ein Wärmepumpensystem auch der Kühlbedarf. Diese Kennwerte, auch jene zur „grauen“ Energie, machen das Bauwerk zu einem Ort mit Vorbildwirkung.


    Moderene Arbeitsplätze
    Die Illwerke nutzen nicht nur Wasser für saubere Energiegewinnung, sondern sichern auch moderne Arbeitsplätze. Aufrund 10.000 m² arbeiten 270 Menschen. Das Bürokonzept wurde mit diesen im Rahmen von Interviews und Workshops optimiert. Teamorientiertes Arbeiten mit hoher Flexibilität hat Priorität. Das Open Office fasst je zwei Einheiten zusammen, es gibt zudem Rückzugsbereiche, die auch längerfristig besetzt werden können. Besucherzentrum und ein Betriebsrestaurant heißen Gäste willkommen. In den Erschließungsbereichen finden sich künstlerische Inszenierungen. Die Parkanlage stellt als skulpturale Wasserlandschaft eine Bereicherung im öffentlichen Raum dar.


    Forschung und Entwicklung
    Partner war CREE GmbH als Generalübernehmer. Ein mehrjähriger, interdisziplinärer Forschungsprozess ging der Entwicklung des Holz-Hybrid-Bausystems für großvolumige Bauten, mit bis zu 30 Stockwerken voraus. LCT ist international einsetzbar. Alle Komponenten sind so geplant, dass sie an landesspezifische Anforderungen angepasst werden können und die Ressourcen vor Ort nutzen.

    Biomasseheizwerk St. Christoph , Fotograph Norman Radon
  • Biomasseheizwerk St. Christoph

    St. Christoph a. Arlberg


    Bauherr Alpine Ibex Consulting GmbH, Lech
    Fertigstellung 2014
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    Umweltverband Marktstraße , Fotograph Norman Radon
  • Umweltverband Marktstraße

    Dornbirn


    Bauherr Umweltverband, Dornbirn
    Fertigstellung 2015
  • Sutterlüty Rankweil , Fotograph Norman Radon
  • Sutterlüty Rankweil

    Rankweil


    Bauherr Sutterlüty GesmbH & Co
    Fertigstellung 2014
  • Weltweit tätige Unternehmen versuchen ihren Gebäuden eine durchgehende Identität zu verleihen. Zentrale Entwurfsabteilungen setzten die Vorgaben an jedem Ort der Welt gemäß den design manuals um und die Filialen gleichen sich dann rund um den Globus. Ganz anders macht dies der Vorarlberger Großverteiler Sutterlüty. Bei ihm ist jeder „Ländlemarkt“ von regionalen Architekturbüros gestaltet, jede Filiale trägt ihre eigene Handschrift. In der Region verwurzelt zu sein ist erklärtes Ziel des Unternehmens. Die enge Zusammenarbeit mit lokalen Büros bringt einen weiteren Nutzen, denn mit jedem Supermarkt testet und evaluiert die Geschäftsleitung neue Verkaufsmodelle. Die Versuchsanordnung in Rankweil: Der Laden im Laden.

    Der lokale Bezug ist kein romantisches Bekenntnis zum Regionalismus, sondern das Resultat marktwirtschaftlicher Analysen. Nur was den Verkauf ankurbelt, wird auch beibehalten und weitergeführt. Individuelle Architektur und lokale Produktion sind somit ein geschäftsrelevanter Faktor für den Großverteiler. Für die Architekten eine spannende Versuchsanordnung, denn dank digitaler Erfassung der Verkaufszahlen lässt sich die Wirkung von räumlichen und atmosphärischen Veränderungen unmittelbar belegen.
     

    Hotel Engel , Fotograph Norman Radon
  • Hotel Engel

    Mellau


    Bauherr Rögelböck Swenja und Walter - Hotel Engel
    Fertigstellung 2014
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    Biomasseheizwerk Mellau , Fotograph Büro Kaufmann KG
  • Biomasseheizwerk Mellau

    Mellau


    Bauherr Biomasseheizwerk Mellau GmbH & Co
    Fertigstellung 2013
  • Ochsen Bildstein , Fotograph Büro Kaufmann
  • Ochsen Bildstein

    Bildstein


    Bauherr Gemeinde Bildstein
    Fertigstellung 2013
  • Umbau OXA Lädelä: Angelpunkt des dörflichen Lebens
    Es ist wohl eines der kleinsten Projekte von Architekten Hermann Kaufmann – aber es hat eine große soziale Wirkung. Die ehemalige Traffik von Bildstein, die dem Restaurant „Ochsen“ angegliedert war, ist die einzige Möglichkeit, im Dorf einzukaufen. Wenn es sie nicht gäbe, müssten die Bewohnerinnen und Bewohner in ihr Fahrzeug steigen und in die Nachbarorte Schwarzach oder Wolfurt fahren. Denn der Wallfahrtsort Bildstein liegt hoch über dem Rheintal auf einem Geländekamm, der zur Ebene hin steil abfällt – die Häuser aufgeknüpft wie auf einer Perlenschnur. Das Dorf entwickelt sich entlang dieser prägnanten Krete über eine beachtliche Höhendifferenz hinweg. Auf einem Plateau im Ortskern stehen die Basilika und das Gemeindehaus: eine natürliche Terrasse mit wunderbarem Blick über das Rheintal und den Bodensee.

    Die Traffik des „Ochsens“ musste erweitert und renoviert werden. Das Geschäft sollte auch weiterhin eine Einkaufsmöglichkeit im hochgelegenen Ort bieten – als OXA Lädele hat es unter der gleichen Funktion einen neuen Namen erhalten. Der Umbau musste günstig ausfallen, da hohe Investitionen das wirtschaftliche Bestehen des Lädeles bedrohen würden. Der östliche Anbau des Gasthauses wurde innen erneuert, das Schaufenster zu einer großen Eingangsfront ausgeweitet, die geschindelte Fassade gedämmt und mit einer stehenden Lattung eingepackt. Das Vordach aus Stahl und Massivholz blieb bestehen und wurde in die neue Gestaltung integriert. Trotz des engen Budgets konnten die behördlichen Auflagen eingehalten werden: für Geschäfte mit Lebensmitteln ebenso wie die Sicherheitsvorgaben für Bankomaten – dies waren die größte Herausforderungen in diesem Projekt. Der Ausbau ist mit Regalen ab der Stange einfach gehalten, denn der Entwurf ordnete sich vollends dem Ziel unter, eine solide wirtschaftliche Basis für den Betrieb des Geschäftes zu schaffen – und es gelingt ihm dennoch zu kommunizieren, dass neben dem Ochsen etwas Neues entstanden ist.

    Das OXA Lädelä verkauft neben Gütern des täglichen Gebrauchs auch zahlreiche Spezialitäten aus der Region: heimische Landwirte und Produzenten beliefern den Laden mit Gemüse, Fleisch, Milchprodukten, Eiern und Käse. Ein kleiner Backofen erlaubt es, frisch gebackenes Brot anzubieten.  So können an Werktagen die Bildsteinerinnen und Bildsteiner jeweils am Vormittag ihre Einkäufe direkt vor Ort erledigen – und gleich noch einen kurzen Schwatz mit ihren Nachbarn abhalten.

    Forster Reifen , Fotograph Norman A. Müller
  • Forster Reifen

    Lauterach


    Fertigstellung 2012
  • Im Zuge der Umsiedlung des Betriebes in einen ehemaligen Lebensmittelgroßmarkt wurde die Reifenservicehalle auf dem davor liegenden Parkplatz errichtet. In diesem von drei Seiten geschützten Flugdach können die Reifenservicearbeiten für LKW´s durchgeführt werden. Das Flugdach steht vor der Eingangsglasfassade, womit es notwendig war, das Gebäude möglichst leicht und transparent zu gestalten. Auf eingespannten Stahlbetonstützen sind Hauptträger aufgelegt, an welche die nur 6 cm breiten sehr eng gelegten Nebenträger eingebunden werden. Diese Nebenträger liegen im Seitenfassadenbereich direkt auf Stützen in derselben Stärke. Der Windschutz dieser lamellenartigen Wand wird mit in die Stützen eingeklemmten Acrylglasplatten bewerkstelligt.

    LCT ONE , Fotograph Büro Kaufmann - AL
  • LCT ONE

    Dornbirn


    Bauherr Cree GmbH
    Fertigstellung 2012
  • Der LCT ONE (LifeCycle Tower ONE) ist in verschiedener Hinsicht ein Pionierbauwerk. Das Projekt ist das erste achtgeschossige Holzgebäude in Österreich. Es wurde zum ersten Mal ein Gebäude in Holzbauweise an der Hochhausgrenze errichtet. Zudem stellt es den Prototypen für die im Forschungsprojekt „LifeCycle Tower“ entwickelte Holz-Systembauweise dar. Ziel des Projektes war, das Bausystem auf seine Umsetzbarkeit hin zu prüfen und die  Funktionstüchtigkeit unter realen Nutzungsbedingungen. Dieses Demonstrationsvorhaben war zentraler Baustein, die internationale Marktreife zu erlangen.

    Am aussteifenden Stiegenhauskern des LCT ONE werden einhüftig die Büroflächen angehängt. Entgegen dem Vorschlag im vorausgegangenen Forschungsprojekt LCT, auch den Stiegenhauskern in Holz zu bauen, wird hier der Kern in Ortbeton ausgeführt. Nach den geltenden gesetzlichen Vorschriften des Brandschutzes ist es derzeit nicht möglich, den Kern aus brennbaren Baustoffen zu erzeugen.

    Mit dem Prüfnachweis (nach DIN EN 13501) des Feuerwiderstandes REI 90 der Holzverbundhybriddecke ist eine wichtige Voraussetzung der Brandschutzbehörde erfüllt. Dazu wurden bei der Firma Pavus in Tschechien mehrere HBV-Elemente von 2,7 m x 8,1 m – entspricht dem Fassadenraster und der möglichen Raumtiefe – einem Brandversuch unterzogen.

    Die Holz-Beton-Verbundrippendecke ist der eigentliche Schlüssel, um in die Höhe zu bauen. Damit gelingt es nämlich, die jeweiligen Geschosse durch eine nicht brennbare Schicht konsequent zu trennen. In die Stahlschalung von 8,1 mal 2,7 Metern werden die Holzbalken eingelegt, die Abstände dazwischen geschalt und im Vergussverfahren betoniert. Durch den hohen Vorfertigungsgrad vereinfacht sich der Bauablauf wesentlich. Die Deckenelemente können industriell viel präziser gearbeitet werden, es gibt keine Aushärtungszeiten auf der Baustelle und für die Verlegung eines Deckenelementes geben die Handwerker nur fünf Minuten an.

    Der Schubverbund zwischen Beton und Leimbinder wird nicht mittels komplizierter Verbinder, sondern über Schrauben und Schubkerven hergestellt. Die Sturzträger aus Beton sind statisch wesentlich zur Durchleitung der enormen Kräfte aus den Fassadenstützen. Das Hirnholz der Doppelstützen steht direkt auf dem Beton, der verbindende Dorn wird auf der Baustelle im Fertigteil eingegossen. Dieser Sturzträger ermöglicht auch die brandschutztechnisch notwendige geschoßweise Trennung der Konstruktion in der Stützenebene und die Einleitung der Lasten aus der Decke in die Stütze, ohne einen Holzbauteil quer zur Faser zu belasten. Dem Kräfteverlauf folgend, werden die Stützen den tatsächlichen statischen Erfordernissen entsprechend konfektioniert.

    Geschirrgeschäft Bösch Marktplatz , Fotograph Büro Kaufmann AL
  • Geschirrgeschäft Bösch Marktplat...

    Dornbirn


    Bauherr Bernd Bösch & Partner
    Fertigstellung 2011
  • Nach einer sehr kurzen Umbauphase von nur 5 Wochen konnte das Geschirrgeschäft "tisch+kultur" am Dornbirner Marktplatz eröffnet werden. Die Räumlichkeiten des ehemaligen Brillengeschäfts wurden in kürzester Zeit für die dritte Niederlassung der Lustenauer Unternehmer Bernd Bösch und Arnold Tschofen adaptiert.

    Wälderhaus 2 , Fotograph Bruno Klomfar
  • Wälderhaus 2

    Erweiterung Lagerhalle Bezau


    Bauherr Wälderhaus Immobilien GesmbH
    Fertigstellung 2011
  • Sutterlüty Lochau , Fotograph Norman A. Müller
  • Sutterlüty Lochau

    Lochau


    Bauherr Sutterlüty GmbH & Co, Egg
    Fertigstellung 2011
  • Der in den 1990er Jahren erbaute Sutterlüty Markt in Lochau musste aufgrund bauphysikalischer Mängel, die einen Schaden in der Dachkonstruktion bewirkten, neu gebaut werden. Auf die bestehende Fundamentplatte war somit in Bezug auf die Größe sowie der Bauform Rücksicht zu nehmen. Ebenso waren die Lastabtragpunkte und somit die Spannweiten für die neue Konstruktion fixiert.

    Am Garnmarkt , Fotograph Bruno Klomfar
  • Am Garnmarkt

    Büro-, Geschäfts- und Wohnhaus Götzis


    Bauherr Montfort Investment GmbH
    Fertigstellung 2011
  • Zwei Gebäudeteile sind durch Handelsflächen im Erdgeschoss miteinander verbunden. Knicke und Ausformungen des Baukörpers waren im Masterplan vorgegeben, sowie die Einkaufspassage, die mit Auskragungen gelöst wurde. 

    Garnmarkt 6 beinhaltet das Betreute Wohnen der Marktgemeinde Götzis. Im 1. OG wohnen Senioren in 2-Zimmer Wohnungen mit 44 m² sehr selbständig und nehmen nur die Sozialdienste in Anspruch, im 2. OG in 1-Zimmer Apartments. Es wird gemeinsam gekocht und gegessen. Betreuung gibt es nur am Tag. Die Mietwohnungen im 3. OG, vorwiegend 3-Zimmer Einheiten, sollen im Sinne der Durchmischung vor allem für Familien attraktiv sein. Dieser Gebäudetrakt erreicht Passivhausstandard. Um nicht zu viele Außenflächen zu erzeugen, sind die Loggien übereinander angeordnet. Eine große Herausforderung, denn die Wohnungsgrößen sind in jedem Stockwerk sehr unterschiedlich.

    Im Gebäudeteil Am Garnmarkt 8 befindet sich im Erdgeschoß außer Geschäften eine überbetriebliche Kinderbetreuung. Das Spielschlössle ist ein Ganztagskindergarten mit Bewegungsschwerpunkt. In den Obergeschoßen sind Büro- und Dienstleistungsflächen vorgesehen, das 2. OG ist schon auf die Bedürfnisse der aks Sozialmedizin abgestimmt. Durch ein relativ enges Rastersystem und dem innen liegenden Kern mit Erschließung und Sanitärbereichen ist die Größe der Büroeinheiten sehr flexibel. Im 3. OG befinden sich wieder Wohnungen. Dieser Bauteil erreicht Niedrigenergiehausstandard Öko4.

    Gebaut wird in Mischbauweise: massive Tragkonstruktion, Betondecken, der massive Kern mit Stiegenhaus als Aussteifung. Die Außenwand bilden nicht-tragende Holzelemente, mit einer Fassade aus schwarz lackierter, sägerauer Fichte. Die hellen Bänder sind aus Eternit und Gestaltungselement.

    Hotel Hubertus , Fotograph Günter Standl
  • Hotel Hubertus

    Umbau und Erweiterung Balderschwang


    Fertigstellung 2010
  • Das Hotel Hubertus befindet sich in einem kleinen Fremdenverkehrsort an der Grenze zu Österreich in einer wald- und wiesenreichen Landschaft. Es ist ein gewachsener Familienbetrieb, der in seiner Grundstruktur aus verbundenen Einzelhäusern besteht.
    Die baulichen Maßnahmen umfassen Erneuerungen in allen Funktionsbereichen des Hauses sowie den Neubau eines Zimmertraktes, der Küche sowie des Wellness-Stadels und einer Erweiterung des bestehenden SPA-Bereichs.

    Hotel Bellevue , Fotograph Hermann Kaufmann
  • Hotel Bellevue

    Les Houches


    Bauherr Yves Hottegindre
    Fertigstellung 2010
  • Der Pavillon de Bellevue, Etappe zwischen Saint Gervais und Mont Blanc: Es ist der Besucherandrang der durch den Erfolg des Bains du Fayet (seit 1806 betrieben) ausgelöst wurde, der den Landwirt Genoux Roux von St. Gervais auf die Idee brachte, 1818 eine kleine Herberge auf einer Alp in seiner Liegenschaft in 1781m Höhe zu errichten, deren privilegierte Lage er erkannt hatte.

    Biomasseheizwerk Zürs , Fotograph Bruno Klomfar
  • Biomasseheizwerk Zürs

    Zürs


    Bauherr Biomasse Heizwerk Zürs GmbH
    Fertigstellung 2010
  • Das Biomasseheizwerk Zürs liegt in offener Landschaft an der Verbindungsstraße nach Lech. Integriert in eine bestehende Kiesabbauzone und Deponie, konnte dieser Bereich durch die Baumaßnahme saniert und teilweise renaturiert werden. Die Funktionen sind klar ablesbar. An die offene Lagerhalle ist das Heizhaus angebaut. Die Topografie hat logistische Vorteile, das Hackgut kann in die Lagerhalle, die über dem Heizhausniveau liegt, angeliefert werden und von dort in die Tagesbehälter geschoben werden, die Ascheentsorgung erfolgt am tiefsten Punkt direkt von der Straßenebene aus.

    Der Weg des Materials ist in der Architektur ablesbar: Die horizontal gegliederte Lagerhalle steht im Kontrast zu dem sich nach unten entwickelnden Heizhaus. Um die Differenzierung noch zu verstärken, ist die Lagerhalle in Sichtbeton belassen, das Heizhaus in Holz verschalt, da dieses auch wärmegedämmt sein sollte. Bewusst wird die Technik des Gebäudes inszeniert. Eine großflächig verglaste Fassade Richtung Verbindungsstraße nach Lech zeigt die technischen Einrichtungen. “Ordentlich“ erscheint alles, wegen dem einheitlichen Farb- und Materialkonzept und disziplinierter Verlegung von Leitungen und Komponenten. Der Farbkontrast zwischen der naturbelassenen Holzfassade des Heizhauses und dem Sichtbeton der Lagerhalle wird sich angleichen  wenn das Holz mit der Zeit die typische silbergraue Farbe annimmt.

    Biomasseheizwerk Lech Erweiterung , Fotograph Bruno Klomfar
  • Biomasseheizwerk Lech Erweiterung

    Lech


    Fertigstellung 2010
  • Durch die Erweiterung des Fernwärmenetzes auf den Ortsteil Lech-Stubenbach wurde die Erweiterung des Heizwerkes notwendig. Ein dritter Kessel sollte Platz finden und im Zuge dessen auch eine Lagerhalle für Biomasse errichtet werden. An der engsten Stelle das Tales, wo die Omnesberghänge im Westen bis an den Zürsbach und die Ausläufer des Rüfikopfs im Osten bis an die Strasse heranrücken, musste Platz für das geforderte Bauvolumen gefunden werden.

    Eingezwängt zwischen Lechtalstraße und Bach, wird der Schwung der Straße auch beim Erweiterungsbau fortgeführt  Auch die Gebäudehöhe des Bestands folgt dem Gefälle der Straße. Die neue Konstruktion führt diese Steigung anfänglich fort, um dann im Bereich des neuen Heizhauses den Scheitel zu erreichen und mit einen Gefälle zum Lagerplatz wieder an Höhe zu verlieren. Von Zürs kommend, sieht man die schmale und niedrige Stirnseite der Lagerhalle, merkt den Bogen des Daches und den gekrümmten, leicht konischen Grundriss der Halle. Erlebt wird das Gebäude hauptsächlich im Vorbeifahren. Die gekrümmte Fassade und bombierte Dachform gibt dem Gebäude eine Dynamik, die das Volumen der Baumasse in zurücktreten lässt.

    Gerbe 23 , Fotograph Bruno Klomfar
  • Gerbe 23

    Wohn- und Geschäftshaus Egg


    Bauherr Egg Investment GmbH
    Fertigstellung 2010
  • Einkaufszentrum Lustenauerstraße , Fotograph Bruno Klomfar
  • Einkaufszentrum Lustenauerstraße

    Sutterlüty Hohenems


    Bauherr Beta Teflac Immobilien GmbH
    Fertigstellung 2010
  • Das Bauen von großen Handelsflächen an den Ortseingängen ist sehr oft eine Pflichtübung bei der es darum geht, möglichst billig aber möglichst effekthascherisch diese großen Volumen umzusetzen. Meist sind es ganz banale Kisten, die mit viel „Dekoration“ versehen nach Aufmerksamkeit schreien, auch sehr vergänglich sind und schnell altern. Eigentlich nicht das, was wir unter nachhaltig verstehen und im Geiste der Wegwerfgesellschaft konzipiert. Das neue Einkaufszentrum der Firma Sutterlüty in Hohenems soll eine Alternative aufzeigen. Das Gebäude beherbergt neben dem Lebensmittelmarkt auch einen über 2 Geschosse reichenden Sportfachmarkt. Somit ist das Grundstück optimal genutzt, die notwendigen Parkflächen befinden sich im Untergeschoss. Die Architektur des Gebäudes widerspiegelt die vielfältigen Einflüsse des Ortes. So reagiert seine Form auf die Geometrie des Grundstückes sowie auf die besondere Erschließungssituation. Während sich die der Öffentlichkeit abgewandten Seiten ruhig und zurückhaltend zeigen, sind die „Schauseiten“ formal ausdrucksstark und folgen den „Kraftlinien“ des Ortes.

    Raiffeisenbank Egg , Fotograph Bruno Klomfar
  • Raiffeisenbank Egg

    Egg


    Bauherr REMUS Raiffeisen Immobilien Leasing GesmbH
    Fertigstellung 2010
  • Inmitten des Ortszentrums von Egg im Bregenzerwald entsteht in ca. eineinhalb-jähriger Bauzeit die neue Zentrale der Raiffeisenbank Mittelbregenzerwald.
    Ziele des Neubaues sind unter anderem, ein schlichtes aber funktionelles Gebäude mit starkem Bezug zur Region Bregenzerwald zu errichten.
    Geplant wurde ein 4-geschossiges Bankgebäude in kompletter Holzbauweise mit einer Gesamtnutzfläche von über 1.400 m2. Die einzelnen Geschosse wurden den jeweiligen Geschäftsabläufen zugeordnet: Das Erdgeschoss bedient das Segment der Privatkundenbetreuung in einer großzügig bemessenen Kundenhalle. Das 1. Obergeschoss beherbergt die Firmenkundenbetreuung und den Vorstand, während im 2. Obergeschoss die Verwaltung Platz findet. Das 3. Obergeschoss wurde als Sozial-Bereich für die Mitarbeiter bzw. für Schulungen vorgesehen, eine großzügige Dachterrasse bietet einen weitläufigen Rundumblick auf Egg. Die Obergeschosse sind über großzügige Lufträume verbunden, die das Licht aus dem Dachgeschoss in die Gebäudemitte lenken.
    Die Fassade ist größtenteils in unbehandelter Lärchen-Schindelung ausgeführt. Die insgesamt über 40 cm dicken Holzaußenwände sind mit Zellulose isoliert, im Innenbereich wurde entweder Hanf oder wo es brandschutztechnisch notwendig war Mineralwolle verwendet. Im Sinne der Nachhaltigkeit bilden auch bei der Innenraumgestaltung heimische Hölzer den Schwerpunkt: Unbehandelte heimische Weißtanne für Wände, Einbauten, Türen, als Ergänzung dazu akzentuiert eingesetzte Eichen-Möbel.

    Hotel Schwanen , Fotograph Adolf Bereuter
  • Hotel Schwanen

    Umbau Bizau


    Bauherr Moosbrugger Antonia und Wolfgang
    Fertigstellung 2009
  • Das Gasthaus Schwanen, war ursprünglich ein traditionelles, typisches Landgasthaus, ein Längsbaukörper mit integriertem Landwirtschaftsteil. Dieser wurde in den 60er Jahren total überformt. Es wurde nur die alte Stube mit darüberliegender „Kammer“ belassen und in ein kleines Hotel mit 40 Betten umgewandelt. Aus dem zweieinhalbgeschossigen Bauerngasthaus wurde ein teilweise verputzter dreigeschossiger Massivbau der auf einem annähernd quadratischen Grundriss basiert. Sowohl Materialisierung als auch Gestaltung entsprachen weder dem Ort noch seiner Tradition. Eine notwendig gewordene Renovierung sowie eine funktionelle Umgestaltung, ebenso eine thermische Sanierung ergaben die Chance einer gänzlichen Neuinterpretation und die Möglichkeit, den Bau wieder in die Sprache des Ortes einzugliedern.

    Holzbau Sohm , Fotograph Bruno Klomfar
  • Holzbau Sohm

    Erweiterung Bürogebäude und Halle Alberschwende


    Bauherr Sohm Holzbautechnik GesmbH
    Fertigstellung 2009
  • Die Firma Sohm im Bregenzerwald – ein innovatives und wachsendes Holzbauunternehmen – wollte sich auf einem neu zugekauften Grundstück vergrößern. Das stark abfallende Grundstück ermöglichte es, im Untergeschoss Lagerflächen sowie eine neue Heizanlage zu integrieren und im Erdgeschoss eine gedeckte aber offene Mehrzweckhalle mit angegliedertem zweigeschossigen Büroteil zu errichten. Die Herausforderungen im Entwurf stellten die formale Einpassung an das unregelmäßige Grundstück und die architektonische Verwebung der großflächigen, offenen Werkhalle mit dem kleinteiligen Bürogebäude dar. Eine Hülle aus stehenden Holzlamellen mit eingeklemmtem Plexiglas beruhigt das gesamte Ensemble und reagiert präzise auf die vorgegebene Geometrie des Grundstücks. Die abgerundeten Ecken verstärken das Konzept der Einhüllung.

    Auf ein massives Sockelgeschoss ist das komplett in Holz konstruierte Bürogebäude gesetzt, auf dem das Dach der offenen Halle aufliegt. Die Firma Sohm produziert sogenannte Dübelholzelemente, also Massivholzelemente, die nicht verleimt sondern mit diagonal eingebohrten Buchenholzdübeln verbunden sind. Das Bürogebäude ist komplett mit diesen Elementen konstruiert, die stark den Gesamteindruck der Innenräume prägen. Das naturbelassene Holz, ohne Verleimung, garantiert eine gesunde Arbeitsumgebung. Dies ist ein Beispiel für modernen Holzbau auf der technologischen Höhe unserer Zeit, der durch innovative Ansätze die traditionelle Massivholzkonstruktion in ein neues Licht rückt. (hk)

    Böhler Fenster , Fotograph Büro Kaufmann
  • Böhler Fenster

    Erweiterung Produktionshalle Wolfurt


    Bauherr Böhler Helmut
    Fertigstellung 2009
  • Die neue Halle beherbergt einen neuen Entwicklungsschritt des Traditionsunternehmens Böhler Fenster in Wolfurt. Eine neue Produktlinie erforderte wesentlich höhere Produktionsräume. Somit überragt die neue Halle deutlich den Bestand. Der Anschluss an diesen erfolgt über ein Anschlussgelenk, was auch eine formale Kontrastierung ermöglicht. Die großen Spannweiten werden durch eine einfache Leimbinderkonstruktion bewältigt, die auch von außen ablesbar ist. Eine metallische Außenhaut schützt die hölzerne Konstruktion.

    Gewerbezeile Schwarzach , Fotograph Christian Kerber
  • Gewerbezeile Schwarzach

    Sutterlüty Schwarzach


    Bauherr Pfeller Immobilien GmbH, Gewerbezeile B200 Liegenschaftsverwaltungs GmbH
    Fertigstellung 2009
  • Dorfzentrum Schwarzach , Fotograph Bruno Klomfar
  • Dorfzentrum Schwarzach

    Schwarzach


    Bauherr Gemeinde Schwarzach
    Fertigstellung 2008
  • Unterschiedliche Bauten geben dem Straßendorf eine funktionale, räumliche Mitte, umfassen einen vielfältig nutzbaren Platzraum.

    Chesa Valisa , Fotograph Bruno Klomfar
  • Chesa Valisa

    Wellness Hirschegg


    Bauherr Dr. Klaus Kessler KG
    Fertigstellung 2008
  • Das traditionsreiche Haus für Gäste erhielt ein Update in mehreren Bauabschnitten.

    Stallinger , Fotograph Werner Huthmacher
  • Stallinger

    Verwaltungszentrale St. Georgen im Attergau


    Bauherr Stallinger Immobilien GmbH
    Fertigstellung 2008
  • Holzwerkstoffe aus eigener Produktion, umgesetzt in vorgefertigte, massive Tragstrukturen, die keine Verkleidungen benötigen.
    Die Bürozentrale dieses Holz verarbeitenden Betriebes, der in Österreich, der Schweiz und Deutschland präsent ist, zeigt eine neuartige, extrem wirtschaftliche und flexible Konstruktion mit Fichten-Brettschichtholz aus eigener Produktion. Die Architektur wurde so konzipiert, dass einerseits ein Minimum unterschiedlicher Bauelemente, andererseits ein Optimum an Massivholzteilen eingesetzt wurde. Zielvorstellung war ein sehr „einfaches“ Gebäude mit wenigen Schichten in der Außenwand, zugleich die Maximierung der thermischen Speicherfähigkeit der Holzkonstruktion und nicht zuletzt die räumliche und funktionelle Polyvalenz des Hauses. Auf den Beton-Sockelbau wurde mit weiten Auskragungen der zweigeschossige Hauptbau aufgesetzt. Ein struktureller Raster von 2,58 m bringt konstruktive und funktionelle Kriterien zur Übereinstimmung. Innen folgen die BSH-Stützen dem Raster, entlang der „Peripherie“ der Außenwände stehen 86 cm breite, scheibenartige BSH-Pfeiler (ein Drittel des Rastermaßes) mit Holzfaserdämmung, darauf lagern BSH-Unterzüge und darauf wieder 86 cm breite BSH-Deckenelemente, die das doppelte Achsmaß spannen. Der stützenfreie Konferenzraum (vier mal vier Achsen) auf der Hauptetage wird im Obergeschoss durch ein raumhohes Fachwerk überbrückt. Das Pultdach des zentralen, zweigeschossigen Atriums hat BSH-Rippen, 8 cm schmal und bis zu 1,80 m hoch. Die archaisch simple Architektur aus großformatigen Teilen mit homogenen Holzoberflächen hat rundum einen „Mantel“ aus Vordächern und Balkonen in Brettsperrholz, im Raster mit Stahlbändern angehängt. Diese äußere Schicht bildet den Puffer zu den Straßen, trägt die mobile Beschattung, schützt die unbehandelten Holzfassaden, erlaubt von allen Räumen den Austritt ins Freie.

    Biomasseheizwerk Zug , Fotograph Büro Kaufmann
  • Biomasseheizwerk Zug

    Zug


    Bauherr Biomasse Heizwerk Zug GmbH & Co KEG
    Fertigstellung 2007
  • Alle Anlagen gemeinsam ist die besondere Lage außerhalb des Ortes im Landschaftsraum. Jedes Objekt ist auf die spezifische Situation abgestimmt, das heißt es gibt keine einheitliche Typologie. Gemeinsam jedoch allen ist die Materialisierung, wobei die Holzverwendung für ein Biomasseheizwerk naheliegend ist.

    Strolz Hubert - Stall , Fotograph Jasmin Huber
  • Strolz Hubert - Stall

    Warth


    Bauherr Strolz Hubert
    Fertigstellung 2007
  • Olpererhütte
  • Olpererhütte

    Ginzling


    Bauherr DAV Deutscher Alpenverein
    Fertigstellung 2007
  • Die auf knapp 2.400 Höhe mitten in den Zillertaler Alpen errichtete neue Olpererhütte ist eine bewusst spartanische Antwort auf die einzigartige, exponierte Lage. Ein Refugium für Wanderer und Bergsteiger, das als „Low-Tech“-Gebäude Innovation in der Reduktion sucht.

    Steurer Installationen , Fotograph Adolf Bereuter
  • Steurer Installationen

    Betriebsgebäude Andelsbuch


    Bauherr Steurer Siegfried
    Fertigstellung 2007
  • Sutterlüty City-Park , Fotograph Bruno Klomfar
  • Sutterlüty City-Park

    WA Mozartstrasse Dornbirn


    Bauherr Sutterlüty GesmbH & Co; I+R Schertler
    Fertigstellung 2007
  • Das Atriumhaus Mozartstraße ist eine Aufstockung des seit 1983 im Zentrum von Dornbirn bestehenden Kaufhauses „Sutterlüty Citypark“. Im Zuge einer grundlegenden Sanierung wurde die statisch ursprünglich einkalkulierte Erweiterung um ein drittes und viertes Obergeschoss nun rea lisiert. Um auf dem massigen Altbau gut belichtete und attraktive Wohnräume zu schaffen, wurde die Aufstockung als Atriumhaus in Holzbauweise errichtet, wurden 21 Wohn ungen und zwei Büros rund um einen zweigeschossigen und glasüberdachten „Hof“ situiert. Die Haupträume sind durchwegs nach außen auf vorgelagerte Terrassen hin orientiert, die Schlaf- und Nebenräume sind von „innen“ über das Atrium belichtet. Über die neu angelegte Vertikalerschließung mit Erdgeschoss und Tiefgarage verbunden, wirkt das Atrium auch als halböffentlicher Raum mit Sitzbänken und Pflanzeninseln, mit Wegen und Stegen zu den Wohnungen.

    Interpark Focus - Impulszentrum , Fotograph Büro Kaufmann
  • Interpark Focus - Impulszentrum

    Röthis


    Bauherr Prisma
    Fertigstellung 2007
  • Ein weithin sichtbarer Turm, ein vorgelagerter Platz und gemeinsam nutzbare Einrichtungen – das Impulszentrum Interpark-Focus ist der neue verwaltungstechnische und architektonische Mittelpunkt eines Gewerbegebietes in Feldkirch-Röthis. Der „Interpark Focus“ – eine von PRISMA Zentrum für Standort- und Regionalentwicklung GmbH, der Gemeinde Röthis und dem Land Vorarlberg betriebene, strukturierte Ansiedlung von Unternehmen auf einem ca. 120.000 m2 großem Areal im Vorarlberger Rheintal – erhielt mit dem am Zufahrtspunkt zum Gewerbepark errichteten „Impulszentrum“ seinen klar definierten Mittelpunkt. Ein sechsgeschossiger Turmbaukörper mit ca. 2.700 m2 vermietbarer Bürofläche und ein dreigeschossiger Längstrakt für die Firma calimax sind durch eine Glasspange verbunden, in der sich der Haupteingang befindet. Über ein lichtdurchflutetes Foyer sind die gemeinsam von den hier angesiedelten Unternehmen nutzbaren Seminarräumlichkeiten und ein ebenerdig im Turmbau untergebrachtes Restaurant erschlossen.

    Rheinhof - Stall , Fotograph Bruno Klomfar
  • Rheinhof - Stall

    Hohenems


    Bauherr Land Vorarlberg
    Fertigstellung 2006
  • Die Verwendung von regionalen, nachhaltigen Baustoffen und eine Sorgfalt in der Ausführung bis ins Detail prägen das neue Stallgebäude des Rheinhof in Hohenems. Der optimal belichtete und belüftete Freilaufstall schafft die Voraussetzungen für eine zeitgemäße Tierhaltung und macht gleichzeitig deutlich, dass diese die Landschaft prägende Bauaufgabe durchaus ein wichtiges Thema der Architektur ist.

    Interpark Focus - Jura , Fotograph Bruno Klomfar
  • Interpark Focus - Jura

    Betriebsgebäude Röthis


    Bauherr Interpark FOCUS Liegenschaftsmanagement GmbH
    Fertigstellung 2004
  • Das Gebäude entstand am Zufahrtspunkt zum Gewerbegebiet Interpark FOCUS in Röthis, Vorarlberg. Es erhält im Erdgeschoss einen Ausstellungs- und Verkaufsbereich eines Kaffeemaschinenherstellers kombiniert mit der Reparaturannahmestelle und dem dazugehörigen Technischen Service- und Lagerbereich.

    Sutterlüty Markt Rohrbach , Fotograph Adolf Bereuter
  • Sutterlüty Markt Rohrbach

    Dornbirn


    Bauherr Sutterlüty GesmbH & Co
    Fertigstellung 2004
  • Das neue Gebäude der Firma Sutterlüty ist ein klares Bauvorhaben, das seine Qualitäten in den hellen und großzügigen Räumen, seinen einfachen Konstruktionen und in den verwendeten Materialien zeigt. Durch die Verwendung von Holz als Gebäudehüllkonstruktion sowie einer über das normale Maß hinausgehenden Wärmedämmung ist sogar dem Thema Nachhaltigkeit besonderes Augenmerk geschenkt.

    Bad Reuthe , Fotograph Adolf Bereuter
  • Bad Reuthe

    Gesundhotel Reuthe


    Bauherr Bad Reuthe Frick GesmbH
    Fertigstellung 2003
  • Das weit über die Landesgrenzen bekannte Kur- und Gesundhotel Bad Reuthe wurde um ein Badehaus mit Sauna- und Wellnesswelt, ein Bettentrakt mit Beautyabteilung, eine Hotelhalle und ein Restaurant erweitert. Südwestseitig des Hotels steht das Badehaus mit elliptischem Zuschnitt. Die Ellipse bietet an dieser Stelle größtmögliche Offenheit, ohne Aussicht der umliegenden Zimmer negativ zu beeinträchtigen. Im Innern führen Schwimmbecken konsequenterweise diese Ellipse formal weiter. Über dem nahezu durchlässigen Erdgeschoss schwebt die Sauna Wellness Welt, eingehüllt mit einer Haut aus natürlichem sägerauhem Lärchenholz. Die durch raumhohe Verglasungen erzielte Offenheit und Transparenz lässt einen starken Bezug zur reizvollen Landschaft des Bregenzerwaldes über die Jahreszeiten hinweg zu. Ruhebereiche ums Becken, einen Kaltwasserpool und ein Therapiebecken ergänzen die Badelandschaft. Gartenpool und Erlebnisbecken sind verbunden, baden im Garten wird ganzjährig zum Vergnügen. Auf der Gartenseite führt eine großzügige Treppe ins Obergeschoss. Hier betritt man die Sauna und Wellnesswelt Bad Reuthe

    Chesa Valisa , Fotograph Ignacio Martinez
  • Chesa Valisa

    Hotelhalle Hirschegg


    Bauherr Dr. Klaus Kessler KG
    Fertigstellung 2002
  • Die Aufgabe des 2002 errichteten Zubaues ist einfach gesagt die Verbindung beider Häuser herzustellen. Der Zubau definiert eine neue Eingangssituation, sowie einen ruhigen geschützten Hotelhof mit Gastgarten und schÖnen Aufenthaltsbereichen. Ein neuer Zugang, eine großzügige Hotelhalle mit Rezeption und Naturladen, ein Seminarraum sowie Kinder- und Jugendbereiche und nicht zuletzt ein echter Weinkeller runden das überdurchschnittliche Angebot ab. Die frei gewordenen Räume des Bestandes werden als erweitertes Sitzplatzangebot für den Restaurantbetrieb einerseits, sowie für eine eigene Ayurveda-Massage Abteilung andererseits adaptiert.

    Sutterlüty Markt Weiler , Fotograph Bruno Klomfar
  • Sutterlüty Markt Weiler

    Weiler


    Bauherr Sutterlüty GesmbH & Co
    Fertigstellung 2002
  • Eine Supermarktkette baut neue Filialen – Holz in avancierter Konstruktion gibt Waren und Kunden ein lichtes, helles Etui, formt Hallenräume besonderer Art.

    Wälderhaus , Fotograph Ignacio Martinez
  • Wälderhaus

    Gewerbepark Bezau


    Bauherr Wälderhaus Immobilien GesmbH
    Fertigstellung 2002
  • Büros, Werkstätten, Lagerhallen und Verkaufsräume: ein gewerbliches Ensemble aus Holz, Glas und Stahl – in die Landschaft gefügt.

    Dorner Electronic , Fotograph Ignacio Martinez
  • Dorner Electronic

    Egg


    Bauherr Dorner Electronic
    Fertigstellung 2002
  • Ein Hightech-Betrieb erster Güte in einem Holzgehäuse feinster Modernität: Holz gibt innen das Etui für die Computerwelt, außen die Resonanz zum Ort.

    Zimmerei Dobler Bau , Fotograph Bruno Klomfar
  • Zimmerei Dobler Bau

    Büro- u. Betriebsgebäude Röthis


    Bauherr Dobler Bau
    Fertigstellung 2001
  • Die Firma DOBLER BAU ist ein Baumeister - und Zimmereibetrieb im Vorarlberger Rheintal. Der neue Firmensitz befindet sich im Interpark FOCUS - Areal in Röthis. Das Projekt besteht aus dem Bürogebäude, der Abbundhalle für die Zimmerei, dem Bauhof sowie einer Schlosserei und Lagerräume. Die Möglichkeit einer Betriebserweiterung ist Richtung Westen gegeben. Konstruktion der Gebäude: Das Bürogebäude ist ein massives Tragskelett aus Betondecker auf Stahlsäulen mit hochwärmegedämmten Fassadenelementen in Holzfertigteilkonstruktion mit Kupferblech - Verkleidung. Die Abbundhalle ist eine reine Holzkonstruktion aus Holzleimbindern als Hauptträger quer zur Halle gespannt und einer Pfetterkonstruktion zwischen den Hauptträgern. Die Fassadenverkleidung aus Holzdreischichtplatten wurde auf Wunsch des Bauherrn farbbeschichtet. Mit der zentralen Hackschnitzelanlage werden die Gebäude beheizt. Das Bürogebäude ist zusätzlich mit einer Grundlüftungsanlage ausgestattet.

    BTV Hohenems , Fotograph Bruno Klomfar
  • BTV Hohenems

    Bankgebäude Hohenems


    Bauherr BTV
    Fertigstellung 2001
  • Die Bank für Tirol und Vorarlberg hat das Gebäude, das Teil einer Blockverbauung ist, erworben, um dort ihre neue Filiale einzurichten. Durch eine schonungsvolle Sanierung hat man versucht, diesen Gebäudeteil gut in das Ensemble zu integrieren und gleichzeitig ein Vorbild für eine spätere Sanierung der restlichen Teile dieser Verbauung zu geben.

    Die Drei , Fotograph Bruno Klomfar
  • Die Drei

    Bürogebäude Dornbirn


    Bauherr Die 3 Werbeagentur
    Fertigstellung 2001
  • Der Büroneubau der Werbeagentur - DIE DREI - in Dornbirn, Rohrbach steht in einem öffentlichen Gefüge von alten Holzhäusern und neuen Einfamilien - und Mehrfamilienhäusern. Das Objekt umfasst eine Tiefgarage sowie Büroräume im Erd - und Obergeschoss.

    Impulszentrum Egg , Fotograph Ignacio Martinez
  • Impulszentrum Egg

    Egg


    Bauherr Raiffeisenbank Mittelbregenzerwald
    Fertigstellung 2000
  • Am Standort des Bahnhofes der aufgelassenen Bregenzerwaldbahn, die vor 100 Jahren neue Impulse in den Ort brachte, wurde ein Dienstleistungszentrum errichtet, welches die Abwanderung von qualifizierten Arbeitsplätzen in der Region bremsen soll.

    Kaufmann Holz AG, Erweiterung Halle Au
  • Kaufmann Holz AG, Erweiterung Hall...

    Au


    Bauherr Kaufmann Holz AG
    Fertigstellung 2000
  • Biomasseheizwerk Lech , Fotograph Ignacio Martinez
  • Biomasseheizwerk Lech

    Lech


    Bauherr Biomasse Heizwerk Lech GmbH & Co KG
    Fertigstellung 1999
  • Die besondere Lage am Ortseingang von Lech und die komplexen funktionellen Anforderungen prägen die besondere Form dieses technischen Bauwerkes. Der eingegrabene Brennstoffbunker und das angeschlossene hölzerne Heizhaus mit Kipphalle, bilden die Hauptelemente, die Heiztechnik sollte sichtbar bleiben. Das Biomassewerk zeigt, dass auch sogenannte "Zweckbauten" eine Bereicherung im Ortsbild werden können.

    Metzler KG - Flugdach , Fotograph Bruno Klomfar
  • Metzler KG - Flugdach

    Bezau


    Bauherr Metzler KG, Schwarzach
    Fertigstellung 1999
  • Sutterlüty Zentralbüro , Fotograph Ignacio Martinez
  • Sutterlüty Zentralbüro

    Egg


    Bauherr Sutterlüty GesmbH & Co
    Fertigstellung 1999
  • Da die eigenen Büroräumlichkeiten aus den Nähten platzten, hat die Sutterlüty GmbH das ehemalige Capo-Gebäude in Egg erworben, um dort ihr neues Zentralbüro unterzubringen.

    Sportplatzweg - Büroneubau , Fotograph Ignacio Martinez
  • Sportplatzweg - Büroneubau

    Schwarzach


    Bauherr Kaufmann, Lenz, Gmeiner u. Revital
    Fertigstellung 1999
  • Ein 58 Meter langer, hölzerner sperrholzverkleideter "Wohnkubus" schwebt über der erdgeschoßigen ArchitekturBürofläche. Der Sockel ist mit farbbeschichteten OSB-Platten belegt, die Stiegenhäuser sind mit Textilgewebe umhüllt, ein Haus an dem mit Materialien experimentiert wird. Die Kellerdecke wurde als stark gedämmte Holzkonstruktion ausgeführt, die Erdgeschossdecke auf Grund der energetischen und gebäudeklimatischen Überlegungen als Ortbetonplatte ausgebildet. Das Obergeschoss wurde in einer 35 cm stark gedämmten Holzkonstruktion ausgeführt. Das Dach bilden schmale Douglasie-BSH-Träger und ist als Warmdach mit 45 cm Wärmedämmung ausgeführt. Der Bau ist der Ausdruck dessen, wie im Büro Kaufmann/Lenz/Gmeiner gedacht und gearbeitet wird: klare, pragmatische Architektursprache ,sinnvoller Materialeinsatz, sowie ein hohes Maß an ökologischer Verantwortung.

    Greußinghof , Fotograph Ignacio Martinez
  • Greußinghof

    Lauterach


    Bauherr Greußing Elmar u. Ursula
    Fertigstellung 1998
  • Das Thema Landwirtschaftliches Bauen ist im Normalfall leider bestimmt durch unüberwindbar erscheinende Sachzwänge sowie durch Systemanbieter, die zwar kostenmäßig interessant sind, aber jeglichen architektonischen Ansatz vermissen lassen. So sind Alternativen gekoppelt an neuartige Wirtschaftsformen und von der Norm abweichende Denkmuster.

    Hotel Widderstein , Fotograph Ignacio Martinez
  • Hotel Widderstein

    Schröcken


    Bauherr G. Hinteregger Bau GmbH
    Fertigstellung 1996
  • 25 Kleinappartements, Speisesaal, Hallenbad und Fitnessräume wurden mit einem fünfgeschossigen Trakt talseitig an den bestehenden Hotelkomplex angefügt. Die Konstruktion ist eine Betonschotenbauweise, außen mit Holz verkleidet (Lärche sägerauh). Gut belichteter Mittelgang, großzügige Zimmer.

    Metzler KG - Lagerhalle , Fotograph Bruno Klomfar
  • Metzler KG - Lagerhalle

    Bezau


    Bauherr Metzler KG
    Fertigstellung 1995
  • Was ist naheliegender als eine Lagerhalle für Holz aus ebendiesem Material zu bauen? Der Säge- und Holzhandelsbetrieb benötigte eine 30x60 Meter große, stützenfreie Halle zur Lagerung von getrocknetem Holz, sowie zur Lufttrocknung diverser Produkte.

    Möbelfabrik Linth
  • Möbelfabrik Linth

    Kaltbrunn


    Bauherr Linth Möbel AG
    Fertigstellung 1995
  • Was ist naheliegender, als den Neubau eines Naturholzmöbelherstellers mit eben diesem Material zu formulieren, zudem in Nachbarschaft von landwirtschaftlichen Bauten in einer historischen Holzbaugegend.

    Glas Marte Zuschneidehalle 1 , Fotograph Bruno Klomfar
  • Glas Marte Zuschneidehalle 1

    Bregenz


    Bauherr Glas Marte GmbH + Co KG
    Fertigstellung 1994
  • Das Betriebsgebäude dieser Glasgroßhandlung wurde in zwei Bauetappen errichtet. Der erste Bauabschnitt bestand aus einer reinen Glasfassade ohne Öffnungselemente vor einem geschlossenen Lagerbaukörper, der mit Wellblech verkleidet ist und nur durch zwei Tore zur Anlieferung erschlossen wird. Dahinter liegen die zur Isolierglasherstellung notwendigen Flächen. Das Dachtragwerk besteht aus einem mit Stahlzugbändern kombinierten Holzfachwerk, das die unterschiedlichen Eigenschaften der verwendeten Baustoffe optimal nutzt. In das Fachwerk sind Glassheds eingebaut. Die gläserne Hauptfassade ist durch ein anspruchsvolles System gegen Winddruck ausgesteift. Durch die Fertigteilfassade war die Hallenrückseite demontier- und somit erweiterbar, wodurch die Halle 1995 auf circa die dreifache Fläche, welche die Ladehalle, weitere Lager- und Produktionsflächen beinhaltet, vergrößert wurde.

    Bildungshaus St.Arbogast , Fotograph Myrzik/Jarisch
  • Bildungshaus St.Arbogast

    Götzis, St. Arbogast


    Bauherr Diözese Feldkirch
    Fertigstellung 1993
  • Das zu klein gewordene Wirtschaftsgebäude aus den 60er Jahren wurde durch ein neues ersetzt und umschließt zusammen mit den sanierten Bettenhäusern einen Platz, der den hier tagenden und lernenden Gäste ein Forum für Bewegung und zwanglosem Austausch bietet. Der massiv gemauerte Bau steht selbstbewusst an der Hangkante, seine gebogene Form reagiert auf das Gelände. Das Innere ist übersichtlich und klar gegliedert, die Architektursprache bewusst zurückhaltend und einfach. Die Hauptmaterialien sind Putz, naturbelassenes Holz und Glas.

    Kaufmann Holz AG - Halle Au , Fotograph Ignacio Martinez
  • Kaufmann Holz AG - Halle Au

    Reuthe


    Bauherr Kaufmann Holz AG
    Fertigstellung 1992
  • Am 19. August 1992 zerstörte ein Großbrand auf dem Gelände des Kaufmann Holzbauwerkes in Reuthe eine ca. 7000 m2 große Halle, mit Anlagen für Trocknung und Sortierung von Schnittholz, sowie 7000 m3 gelagerte, trockene Schnittware. Es war notwendig innerhalb kürzester Zeit eine neue Halle zu erstellen, in welcher die Sortieranlage, die Holztrocknungsanlage sowie ein geschlossenes Lager für trockenes Schnittholz Platz findet. Für Planung und Baubewilligungen waren nicht mehr als 4 Wochen terminisiert, für die Errichtung der 10.000 m2 großen Anlagen wurden 2 Monate veranschlagt. Es wurde daher schon beim Entwurf der Halle auf ein sehr montagefreundliches und schnell zu errichtendes Konzept geachtet. Der neuartige Baustoff Intrallam LSL, der in großformatigen Platten hergestellt wird, war dafür geeignet. Das große Format erlaubte einen hohen Vorfertigungsgrad und dank der hohen Festigkeit konnte diese Platte nicht nur als Raumabschließendes Element sondern gleichzeitig auch als tragend eingesetzt werden. Das Gebäude ist in zwei Abschnitte mit unterschiedlichen Spannweiten gegliedert. Die Halle wird von seriell angeordneten Elementen geprägt, Holzschalen werden als Dachtragwerk aneinandergesetzt, die die Halle belichten und das Dachtragwerk visuell von der Fassade abheben. Die Wände wurden ebenfalls aus den großformatigen Intrallam-Platten als Faltwerk angeordnet und übertragen sowohl Eigengewicht als auch Windkräfte auf die Hauptstützen des Gebäudes. Der Entwurf dieser Halle erfolgte innerhalb eines Planungsteams in dem sowohl Ingenieure wie auch Bauherr und Architekten beteiligt waren. Dieses interdisziplinäre Verfahren war notwendig für die Effizienz in der Planung. Nach sieben Wochen Bauzeit konnte rechtzeitig mit der Bewirtschaftung der Halle begonnen werden.

    Gasthaus Adler , Fotograph Adolf Bereuter
  • Gasthaus Adler

    Schwarzenberg


    Bauherr Kaufmann Heidi und Engelbert
    Fertigstellung 1991
  • Das Gasthaus Adler, am bekannten historischen Dorfplatz von Schwarzenberg, wurde 1756 erbaut, 1990 wurde das Gebäude vom neuen Besitzer Engelbert Kaufmann einer Generalsanierung unterzogen. Im Erdgeschoß wurde das landwirtschaftlich genutzte Hinterhaus miteinbezogen und die bereits vorhandene Mittelgangerschließung konsequent weitergeführt. Die alten Gaststuben wurden in den historischen Zustand zurückgeführt, die neu hinzugefügten Raumteile mit einem modernen Massivholztäfer (Fries und Füllung) ausgestaltet. Es wurde dabei versucht, mit den traditionellen handwerklichen Methoden eine neuzeitliche Aussage zu treffen, ohne die gewohnte Atmosphäre eines alten Gasthauses zu verlieren. Bei der Außensanierung wurde die bemalte "Strickfassade" in Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt restauriert.

    Kaufmann Holz AG - Abbundhalle , Fotograph Ignacio Martinez
  • Kaufmann Holz AG - Abbundhalle

    Reuthe


    Bauherr Kaufmann Holz AG
    Fertigstellung 1991
  • Der stützenfreie Raum der Abbundhalle mißt 30 mal 60 Meter und wird in seiner Länge von zwei Kranen mit je 6,3 Tonnen Nutzlast befahren. Ihre Schienen ruhen auf der hangseitigen Betonwand und an der offenen Fassade auf Stützen aus Parallam, ein aus Kanada importiertes Furnierstreifenholz für hohe Festigkeiten.

    Kaufmann Michael - Abbundhalle , Fotograph Büro Kaufmann
  • Kaufmann Michael - Abbundhalle

    Reuthe


    Bauherr Kaufmann Michael
    Fertigstellung 1990
  • Das Gebäude deutet neue Wege und Möglichkeiten im Holzbau an und zeigt das Repertoire modernen Konstruierens auf. Mit feinfliedrigen Details, durch intelligentes Konstruieren auch im Gewerbebau möglich beginnt ein Holzbau zu leben.

    Die neue beheizbare Abbundhalle, mit den Ausmaßen16 m x 45 m, wird in die bestehende Bausubstanz eingefügt und ein montagefreundliches Bausystems mit hohem Vorfertigungsgrad entwickelt, für eine möglichst kurze Bauzeit. Der Neubau wird zugleich ein handwerklicher Beweis der Leistungsfähigkeit und der zeitgemäßen Denkweise der Zimmerei. Es zeigt sich das Spannungsfeld von konstruktiver Eleganz und funktionaler, praktikabler Methoden der Fertigung und Errichtung, Möglichkeiten von Oberflächengestaltung und die Kombination von Holz und Glas,, ohne die Wirtschaftlichkeit in Frage zu stellen.

    Ein Shedträger,  doppelt - Fachwerk sowie Vollwandträger - mit daran abgehängten Pfetten, auf eingespannten Stützen ruhend, bildet die Hauptkonstruktion der Halle. Dieses Shedelement wurde am Boden fertig montiert und mittels Kran auf die Stützen gehoben. Auch die Fassade wurde vorgefertigt und samt der Außenverschalung als Element an der Konstruktion befestigt Um möglichst viel Reflexionslicht zu erhalten, sind Untersichten weiss gestrichen und nur die Konstruktion natur belassen. Am Fußboden - Fichtenriemen. Auf die Bodenplatte wurden 6x8 cm Leisten aufgedübelt und der Zwischenraum mit Beton ausgegossen, so ist der Boden auch mit schweren Staplern befahrbar.

    Allgäuer-Küchen
  • Allgäuer-Küchen

    Klaus


    Bauherr Allgäuer Küchen GmbH & Co KG
    Fertigstellung 1984
  • LST 51 Lustenauerstraße , Fotograph walser-image.com
  • LST 51 Lustenauerstraße

    Wohn- und Geschäftsbebauung Dornbirn


    Bauherr I+R Schertler Alge
    Fertigstellung 2012