Schmuttertal Gymnasium - Diedorf , Fotograph Carolin Hirschfeld
  • Schmuttertal Gymnasium - Diedorf

    Diedorf


    Bauherr Landkreis Augsburg, vertreten durch Landrat Martin Sailer
    Fertigstellung 2015/2016
  • Das Schmuttertal-Gymnasium in Diedorf ist eine Schule mit Modellcharakter. Sie erreicht die Ziele der Nachhaltigkeit und Pädagogik mit den ureigenen Mitteln der Architektur: Vielfältig zu nutzende Räume bieten Platz für selbständiges Lernen, die klare Struktur des Holzskelettbaus erlaubt es, auch in Zukunft auf neue pädagogische Konzepte zu reagieren. Um die akustische Behaglichkeit zu steigern, wurden die Oberflächen der Räume in einem aufwändigen Prozess entwickelt. Als Plusenergiehaus erzeugt das Gymnasium Diedorf mehr Energie, als sein Betrieb benötigt.

     

    Lernlandschaften bilden das didaktische Grundgerüst, in dem die Jugendlichen das Lernen selbst erlernen. Damit erwerben sie Methoden, sich Wissen anzueignen und aktiv am Unterricht teilzunehmen – ein ganzes Leben lang. Die Teilhabe begann schon bei der Planung: In einem partizipativen Prozess haben die Lernenden und Lehrenden die Gestalt ihrer Schule mitbestimmt.

     

    Um diese hochgesteckten Ziele zu erreichen, stehen Architektur und Technik im Einklang: Die Grundlage dafür bildet die integrale Planung, die räumliche, statische und technische Aspekte unter ein Dach bringt. Wie diese Faktoren am Schmuttertal-Gymnasium zusammenspielen, untersucht die Deutsche Bundesstiftung Umwelt als Forschungsprojekt – damit das Modell „Diedorf“ auch für andere Schulen nutzbar gemacht werden kann.

    Sicherheitszentrum Bezau , Fotograph Norman A. Müller
  • Sicherheitszentrum Bezau

    Bezau


    Bauherr Marktgemeinde Bezau / Immobilienverwaltungs GmbH & Co KG
    Fertigstellung 2014
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    IWL Landsberg , Fotograph Klaus Mauz
  • IWL Landsberg

    Behindertenwerkstätte Landsberg am Lech


    Bauherr Isar - Würm - Lech IWL GmbH Werkstätte für Menschen mit Behinderung
    Fertigstellung 2013
  • Der gesamte Werkstättenbereich ist möglichst flexibel gehalten, die notwendigen Kerne liegen an den peripheren Bereichen, um eine Weiterentwicklung oder ein internes Wachstum nicht zu behindern. Eine teilweise Aufstockung ist sowohl in der ersten als auch in der zweiten Baustufe vorgesehen, die Aufstockung in der ersten Baustufe beherbergt die betriebliche Verwaltung, in der zweiten Baustufe könnte diese ins Verwaltungshauptgebäude umgesiedelt werden und die Räumlichkeiten als Werkstätten genutzt werden. Eine Anbindung an das neue Mensa- bzw. Verwaltungs- und Seminargebäude erfolgt im Zwischengeschoss über eine Brücke. Damit sind die einzelnen Funktionseinheiten intern verbunden.


    Das P-Gebäude wird als eigenständiger Baukörper an die Ostseite des Dorfplatzes situiert, mit eigener Anlieferungszone. Das bestehende Werkstätten- und Mensagebäude wird umgenutzt als Bereich für arbeitsbegleitende Maßnahmen.


    Die vorgeschlagene Holzbauweise in Kombination mit ausgewählten Materialien bietet eine gute Grundlage zur Erreichung der Ziele des energieeffizienten Bauens. Dabei soll auch besonderes Augenmerk auf die Verwendung von gesundheitlich unbedenklichen Materialien gelegt werden.


    Erfahrungen aus dem von uns gebauten Gemeindezentrum Ludesch, wo diese Fragen auf wissenschaftlicher Ebene evaluiert wurden, sollen in dieses Projekt mit einfließen. Sämtliche Materialentscheidungen sollen diesen Kriterien unterworfen werden. Die Verwendung von langlebigen Materialien sowie die Baustruktur, die Flexibilität ermöglicht, garantieren niedrige Lebenszykluskosten. Ebenso sollen sämtliche technischen Ausstattungen und Leitungen zugänglich bleiben, um eine leichte Veränderung oder Wartung zu gewährleisten (Systemtrennung). Kompakte Baukörper in Zusammenhang mit optimierten Gebäudehüllen ermöglichen ein vernünftiges Energiekonzept, eine Passivhausqualität wird angestrebt. Somit sollte es möglich sein, das gesamte Gebäude mit den bestehenden Tischlereiabfällen energetisch zu versorgen.


    Die kompakte Bauweise des Gebäudes gewährleistet bei einer optimierten Gebäudehülle sowie hoher Tageslichtnutzung einen minimierten Energieverbrauch. Zur Wärmeerzeugung werden die Holzreste der Schreinerei genutzt. Diese müssten dank des hohen Dämmstandards für die Raumheizung ausreichend sein. Für die Warmwasserbereitung wird die Abwärme der Drucklufterzeugung genutzt. Hierdurch kann insbesondere im Sommer ein ineffizienter, da kurzzeitiger Betrieb der Biomassekessel verhindert werden. Der Einsatz eines Blockheizkraftwerkes scheint nicht sinnvoll, da im Sommer die notwendigen Wärmeverbraucher fehlen und damit die Anlage sehr unwirtschaftlich betrieben würde. Die Wärmeübergabe in den Produktions- und Lagerbereichen erfolgt durch Deckenstrahlplatten, welche sich durch hohe Flexibilität bei der Einrichtung der Produktionsfläche sowie geringe Staubaufwirbelung auszeichnen. Die Sheddächer dienen zum einen der natürlichen Belichtung in der Gebäudetiefe, als Lüftungsmöglichkeit sowie als Montagefläche für die Photovoltaikmodule. Das neue Verwaltungsgebäude wird in der Kantine und in den Seminarräumen mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ausgestattet. Durch den Einsatz eines Erdwärmetauschers wird die Zuluft zusätzlich vorkonditioniert , so dass im Zusammenspiel mit dem Atrium als Pufferzone und der freien Nachtlüftung auf eine aktive Kühlung des Gebäudes verzichtet werden kann. Ergänzend kann bei hohen Komfortansprüchen die Fußbodenheizung durch einen Grundwasserwärmetauscher auch zur stillen Kühlung verwendet werden.

    Orléans Holzhalle , Fotograph Büro Kaufmann
  • Orléans Holzhalle

    Saint-Jean-de-Braye


    Bauherr Conseil Régional du Centre, France
    Fertigstellung 2013
  • Die Oberschule Gaudier Bzreska in Saint Jean de Braye (45) war zu eng geworden, um alle Schüler, die herein drängten, aufzunehmen und zu unterrichten. Deshalb wurde von der Region Centre ein neues Gebäude in Auftrag gegeben. Dieser neue Raum mit insgesamt 5000 m2, ist komplett der Ausbildung zu Holzhandwerk Berufen gewidmet. Großräumig, mit Raum für die Sonne, beispielhaft... ganz klar erklang der Ruf, auf ein System mit lamellierter Holzstruktur zurückzugreifen.
     
    Die neuen Gebäude des Gymnasiums Gaudier Bzreska öffneten ihre Türen anlässlich des letzten Schulbeginns im September 2014. Das Leistungsverzeichnis war stark durch ihre Bestimmung geprägt (Holzhandwerk-Ausbildung). Der Bau beruht somit auf zwei Gebäuden: eine Halle (für den Unterricht) sowie Werkstätten (für die Fach-Handwerker). Dieses Ensemble war eindeutig dazu geeignet, ein Vorzeigebau zu werden; es sollte also in Holzhandwerk gemacht werden. Außerdem wünschte sich die Bauherrschaft weite Flächen ohne jegliche Hindernisse zur Einrichtung der Fachwerkstätten. Die mit diesem Projekt betrauten Architekten (Hermann Kaufmann und Atelier AWI) schlugen als strukturelle Lösung lamelliertes Holz vor, um den Platz zur Sonne freizulegen.

    Es wurden verschiedene Konstruktionslösungen mit lamelliertem Holz angewendet, je nach Gebäude sowie den darin stattfindenden Aktivitäten:

    DIE HALLE: Stützen/Balken Aufbau aus lamelliertem Holz / Fassaden mit Holzträgern / triangulierten Balken als Shed-Stütze / Windverband durch 8 kreuzförmige Pfeiler aus lamelliertem Holz;

    DIE WERKSTÄTT-BÜHNE: Gemischte Struktur aus Metallstützen / Balken aus lamelliertem Holz / Betonplatten;

    EMPFANGSRAUM: Gemischte Struktur aus peripheren Tragstützen aus lamelliertem Holz / Metallpfosten und –träger in zentraler Linie.
     
    DAS ARCHITEKTENWORT
    Die Architektin Adelgund Witte unterstreicht ebenso andere Nutzungsmöglichkeiten von lamelliertem Holz bei diesem Bauwerk, insbesondere mit: "dem Fußboden aus lamelliertem Holz mit geriffelter Unterseite und Trennwänden aus lamelliertem Eichenholz." Sie betont insbesondere die Bühne für die Werkstätten mit aufgebautem Laufkran: "Dieser Laufkran wiegt 2 Tonnen... und wird durch Träger und Pfeiler aus lamelliertem Holz getragen!"

    Kindergarten Rum-Steinbockallee , Fotograph Bruno Klomfar
  • Kindergarten Rum-Steinbockallee

    Rum


    Bauherr Immobilien Rum GmbH. Co.KG., Rathausplatz 1
    Fertigstellung 2013
  • Durch die neue Wohnbebauung wurde ein weiterer Kindergarten für den Ortsteil Rum notwendig. Das Haus der Kinder bildet mit den beiden Wohnbauten einen dreiseitig umschlossenen Hof, einen halböffentlichen Platz, mit Spielbereichen für die Kinder und Wegen zu den Wohnanlagen. Die komplette Unterkellerung bietet Tiefgarage und Nebenräume für alle.
    Das Raumangebot umfasst fünf Kindergarten-, zwei Krippengruppenräume, Bewegungsraum, einen großzügigen Essbereich mit Küche - all dies öffnet sich über große Schiebeverglasungen zu Garten oder Terrassen - und Ruheräume. Akzente bei Möbeln und Wandtäfer in den Garderoben setzt Weißtanne, in den ansonsten weiß gestrichenen Räumlichkeiten. Eichenholzlamellen, vom Keller bis ins Obergeschoß, teilen die zweiläufige Haupttreppe, das Shed auf dem Flachdach bringt Nordlicht ins Innere.
    Der zweigeschossige Beton-Holz-Hybridbau mit Holzfertigteilwänden, wird in der äußersten Schicht mit weißen Melaminharzplatten verkleidet, die zurückgesetzten, großzügig verglasten Flächen zu Terrassen und Balkonen, mit Lärchenholz. Eine Freitreppe verläuft unauffällig, jedoch räumlich interessant innerhalb der Gebäudehülle, mit außen weiß gestrichenen Holzlamellen im Obergeschoß. Fröhliches Apfelgrün begrüßt die Eintretenden, die grafischen Bordüren des Aufprallschutzes bei Glasflächen finden sich hier stark vergrößert wieder. Das Gebäude erreicht Passivhausstandard.

    Umkleidepavillon Lahti , Fotograph Pauli Lindström
  • Umkleidepavillon Lahti

    Lathi


    Bauherr Lahti Lahden kaupunki Tekninen ja ympäristötoimiala / Maankäyttö PL 126 (Vesijärvenkatu 11 C, 2.kerros),15141 Lahti
    Fertigstellung 2013
  • Die veränderlichen Räume am Strand von Ankkuri sind Teil des Holzhäuserparks, der um die Sibelius Hall in Lahti angelegt wurde. Alle Gewinner des Spirit of Nature Wood Architecture Award haben ein Holzgebäude für den Park designt. Die Wände des wandlungsfähigen Raums wurden mit Schrauben zusammengefügt. Sie bestehen aus Gewölbepfeilern, die in Form eines Sägeblatts zusammengesetzt sind. Zwischen die Gewölbepfeiler wurden vertikale Fensterscheiben eingesetzt, die gebogene Wände auf einem 360-mm-Stahlsockel bilden, welcher seinerseits in eine 200 mm starke Betonplatte gegossen wurde. Die Pfeiler stützen zwei strahlenförmige Rahmen aus Brettschichtholzträgern, die eingeschoben und mithilfe von Schrauben an die Pfeiler befestigt sind. Auf dem Trägerrahmen ist eine horizontal laminierte Verblendungsplatte aus Bauholz aufgebracht. Die Platte verfügt über ein schräges Dach und ist wasserdicht. Die Höhe der Träger in der Dachstruktur variiert je nach Last, die auf die Struktur ausgeübt wird. Im Gebäude finden sich 32 verschieden Arten von Pfeilern und Trägern, deren hölzerne Anteile von Studenten vorfertigt wurden. Da das Gebäude für die Nutzung im Sommer gedacht ist, wird die Energie durch Solarpaneele erzeugt. Hermann Kaufmann wurde 2010 von der Wood in Culture Association der Spirit of Nature Architekturpreis verliehen. Der Preis wurde erstmalig im Jahr 2000 überreicht.

    Krumbach Pfarrhaus , Fotograph Adolf Bereuter
  • Krumbach Pfarrhaus

    Krumbach


    Bauherr Gemeinde Krumbach, Dorf 2, 6942 Krumbach
    Fertigstellung 2013
  • Seit vielen Jahren beschäftigt sich die Gemeinde Krumbach grundlegend mit Gemeindeentwicklung. So wurden die drei Architekten Bernardo Bader, Rene Bechter und Hermann Kaufmann eingeladen, eine Ortskernstudie zu erstellen. Im ersten Schritt war die neue Bushaltestelle im Bereich des 'Alten Sennhus' (Sennerei), in nördlicher Verlängerung des Dorfplatzes dran. Die Sennerei wurde abgebrochen Architekten bereiteten mit dem straßenbegleitenden Holzbauwerk weiteres vor.


    Auch das alte Pfarrhaus war für die Bedürfnisse des Dorfes nicht mehr adaptierbar. Von Gemeindeseite suchte man Platz für Musikprobelokal, Bücherei und einen kleinen Veranstaltungssaal. Die Pfarre brauchte ebenfalls mehr Raum für das pfarrliche Leben und Chorproben. Zuerst wurde das Raumprogramm für zwei Gebäude gedacht. Da das alte Pfarrhaus schlussendlich abgerissen werden musste, stellte das Architektenteam ein einziges Gebäude an die Straßenkante. Damit wird ein großzügiger Dorfplatz und der bauliche Abschluss Richtung Süden geschaffen.


    Das neue Pfarrhaus erinnert in Volumen und Dachform an den Vorgängerbau. Mit dem selbstbewussten Baukörper wird das Dorfzentrum wohltuend definiert. Die raumhohen Öffnungen im Erdgeschoß zeigen die öffentlichen Funktionen an: Vom Kirchplatz wird direkt und freundlich über das Foyer in den Veranstaltungssaal geleitet, Küche und Pfarrkanzlei sind seitlich zugeordnet. Das offene Treppenhaus führt zur Bibliothek, zur Pfarrwohnung im Obergeschoß und zu den Musikübungsräumen im Untergeschoß.


    Ab Bodenplatte wird in Holz aus den Gemeinde-eigenen Wäldern gebaut. Der Wechselfalzschirm aus sägerauer Fichte mit variierender Lattenbreite gibt der Fassade Tiefe. Auch die Fenster sind aus Fichte, die Leibungen Eiche, auf Blech wird außen verzichtet. Im Innenraum bleibt man bei Weißtanne aus Krumbach, nur die Fußböden sind aus Eiche. Für den stark belasteten Eingangsbereich wird Naturstein gewählt, ein erdfarbener Granit, der mit dem Holz harmoniert.


    Ökologie
    Mit höchster Energieeffizienz (zurzeit Spitzenreiter bezüglich der Punkteanzahl beim Kommunalgebäudeausweis) erreicht das Gebäude Passivhausstandard, der geringe Wärmebedarf wird durch die kommunale Hackschnitzelanlage gedeckt. Weitere Vorzüge: Niedrige Lebenszykluskosten dank optimierter Betriebskosten; Einsatz von Gemeinde-eigenem Holz beim konstruktiven Holzbau, bei Fassade und Fenstern; Konsequent ökologische Materialwahl: Ausschreibung nach ökologischen Kriterien, Produktdeklaration durch Handwerker mit anschließender Prüfung durch Bauökologen; Optimierter Ökoindex 3 durch Verwendung vorwiegend nachwachsender Baustoffe; Durchgängiger PVC-Verzicht – auch bei der Elektroverkabelung.

    Chanteloup Les Vignes , Fotograph Delphine Lermite
  • Chanteloup Les Vignes

    Seminarhaus Chanteloup les vignes


    Bauherr EPAMSA
    Fertigstellung 2010
  • TUM Exzellenzzentrum , Fotograph Henning Köpke
  • TUM Exzellenzzentrum

    Garching (D)


    Bauherr TU München
    Fertigstellung 2010
  • Konzeption
    Das Exzellenzzentrum steht auf dem Vorplatz der Fakultät für Maschinenwesen, südlich der Lichtenbergstraße an zentraler Stelle nahe der U-Bahnstation. In unmittelbarer Nähe, nördlich des Campusparks, wird sich das künftige „TUM Institute for Advanced Study“ befinden, wodurch Synergieeffekte und interaktive Wirkungen der beiden Schwerpunkte Forschung (TUM-IAS) und Lehre (TUM Graduate School) erreicht werden. Der städtebauliche Entwurf nimmt die Ausrichtung der angrenzenden Gebäude und Straßen auf und erhält durch die Freistellung auf dem Platz einen markanten Ausdruck. Die Geschosszuordnung sieht im Erdgeschoss die öffentlichen Räume, Veranstaltungssaal, Bibliothek und Anlaufstelle für Doktoranden vor.

    Kinderhaus Garching , Fotograph Henning Köpke
  • Kinderhaus Garching

    Ingeborg-Ortner-Kinderhaus Garching


    Bauherr TU München
    Fertigstellung 2010
  • Der städtebauliche Entwurf nimmt die Orthogonalität des Gesamtgeländes auf und orientiert sich an den bestehenden Straßen- und Gebäudeausrichtungen. Das neue Gebäude wird am westlichen Rand des Grundstücks platziert, so dass der übergeordnete Grünzug (Wiesäckerbach) östlich des Gebäudes weitestgehend unberührt bleibt. Das Gebäude wird über die vorhandene Parkplatzzufahrt erschlossen. Der eingeschossige Baukörper mit begrüntem Flachdach fügt sich selbstverständlich in den Naturraum ein.

    Warth - Feuerwehrhaus , Fotograph Büro Kaufmann
  • Warth - Feuerwehrhaus

    Warth


    Bauherr Gemeinde Warth
    Fertigstellung 2008
  • Dorfzentrum Schwarzach , Fotograph Bruno Klomfar
  • Dorfzentrum Schwarzach

    Schwarzach


    Bauherr Gemeinde Schwarzach
    Fertigstellung 2008
  • Unterschiedliche Bauten geben dem Straßendorf eine funktionale, räumliche Mitte, umfassen einen vielfältig nutzbaren Platzraum.

    Volks- u. Hauptschule Schwarzach , Fotograph Bruno Klomfar
  • Volks- u. Hauptschule Schwarzach

    Sanierung Schwarzach


    Bauherr Gemeinde Schwarzach
    Fertigstellung 2007
  • Die bestehende Haupt- und Volksschule, welche in zweiter Reihe hinter der Kirche liegt, kann über klare Wege beidseitig der Kirche erreicht werden. Durch die Anhebung des Eingangsbereiches wurde eine behindertengerechte Erschliessung des Eingangs, welcher sich im Blickfeld und im Bezug zu der Hofsteigstrasse befindet sowie eine Neugestaltung des Schul- Kirchhofes möglich. Vom Eingang aus betritt man einen Foyer – Aula Bereich, von welchem auch der neue Innenhof erschlossen wird. Die Erweiterung der Schule erfolgte durch eine Aufstockung in Leichtbauweise in Richtung Westen auf den bestehenden Gymnastikraum.

    Gemeindezentrum Ludesch , Fotograph Bruno Klomfar
  • Gemeindezentrum Ludesch

    Ludesch


    Bauherr Gemeinde Ludesch Immobilienverwaltungs GmbH & Co KEG
    Fertigstellung 2005
  • Ausgangspunkt für die Konzeption des Gemeindezentrums Ludesch war es, den Bewohnern einen lebendigen und zentralen Ort der Kommunikation zur Verfügung zu stellen. Da in Ludesch Kirche, Schule und Gemeindeamt in loser Beziehung zueinander situiert sind, fehlt ein historisch gewachsener Dorfplatz. Diese Lücke füllt das neue Gemeindezentrum, das die ortsräumliche Situation neu interpretiert und den Abschluss der darauf zulaufenden Dorfstraße bildet.

    Pfadfinderheim Wolfurt , Fotograph Holzbau Berchtold
  • Pfadfinderheim Wolfurt

    Wolfurt


    Bauherr Verein Pfadfinder Wolfurt
    Fertigstellung 2005
  • Nachdem das alte Pfadfinderheim in Wolfurt durch einen Brand zerstört wurde, wurde ein Neubau an anderer Stelle notwendig. Das neue Gebäude liegt in der Nähe der Bregenzer Ach im Wiesenvorland und ist südseitig durch eine höher gelegene Zufahrtsstraße erschlossen.

    BG Bludenz , Fotograph Bruno Klomfar
  • BG Bludenz

    Erweiterung und Sanierung Bludenz


    Bauherr BIG - Bundesimmobiliengesellschaft
    Fertigstellung 2005
  • Das Bundesrealgymnasium der Stadt Bludenz besteht aus den Schul- und Turnhallentrakten aus den Jahren 1956 und 1975. Diese qualitativ hochwertige Bausubstanz bleibt in der Kubatur und Architektursprache erhalten und wird entsprechend saniert. Im östlichen Bereich entsteht an Stelle des ausgedienten Speisesaales der Schule ein neuer Schultrakt mit Theorie- und Spezialklassen.

    Schule Schnepfau , Fotograph Günter Laznia
  • Schule Schnepfau

    Umbau und Sanierung Schnepfau


    Bauherr Gemeinde Schnepfau Immobilienverwaltungs GmbH & Co KEG
    Fertigstellung 2005
  • Weiterbauen, aktualisieren, weiterdenken – auch den Bestand der regionalen Architekturmoderne aus der Aufbruchsphase der 1960er-Jahre.

    Mesmer Stall , Fotograph Bruno Klomfar
  • Mesmer Stall

    Umbau Alberschwende


    Bauherr Gemeinde Alberschwende
    Fertigstellung 2004
  • Transformation eines landwirtschaftlichen Nutzbaus in einen stimmungsvollen Raum für festliche Anlässe, zur Dokumentation der lokalen Geschichte.

    Kirche Kennelbach , Fotograph Bruno Klomfar
  • Kirche Kennelbach

    Kennelbach


    Bauherr Pfarre Kennelbach
    Fertigstellung 2003
  • Inatura - Rüschareal , Fotograph Ignacio Martinez
  • Inatura - Rüschareal

    Dornbirn


    Bauherr F.M. Hämmerle Holding AG u. Stadt Dornbirn
    Fertigstellung 2003
  • Das Bauvorhaben Umbau Rüschwerke in Dornbirn umfasst die Rückführung des Gebäudekomplexes auf die ursprüngliche Substanz und dessen sorgsame Adaptierung.

    Gemeindeamt Schnepfau , Fotograph Ignacio Martinez
  • Gemeindeamt Schnepfau

    Umbau Pfarramt / Gemeindeamt Schnepfau Schnepfau


    Bauherr Gemeinde Schnepfau
    Fertigstellung 2002
  • Ein 250 Jahre altes Holz-Stein-Haus war lange Schule und Pfarrhof, wurde jetzt Bücherei, Gemeindeamt und Krankenpflegestation, bleibt auch Pfarrkanzlei.

    Angelika-Kauffmann-Saal , Fotograph Schubertiade
  • Angelika-Kauffmann-Saal

    Schwarzenberg


    Bauherr Gemeinde Schwarzenberg
    Fertigstellung 2001
  • Das ursprüngliche Projekt von DI Bartle Moosbrugger aus dem Jahre 1984 war für eine reibungslose Abwicklung diverser Aktivitäten insbesondere für die Schubertiade zu klein geworden. So wurde der Saal um sieben Meter verlängert und die Nebenräume, insbesondere das Foyer großzügig erweitert.

    Schule Bizau , Fotograph Bruno Klomfar
  • Schule Bizau

    Bizau


    Bauherr Gemeinde Bizau
    Fertigstellung 1999
  • Durch ein intensives Bürgerbeteiligungsverfahren und einen offenen Diskussionsprozess kam man in der Gemeinde zu dem Schluss, Schule und Gemeindesaal am ursprüng - lichen Standort zu belassen, jedoch neu zu interpretieren. Die bestehende vierklassige Volksschule genügte zwar in der Klassenzahl und -größe, die nötigen Nebenräumlichkeiten fehlten aber gänzlich. Der bestehende Saal war ebenfalls funktional sehr mangelhaft. Deshalb wurde das Gebäude bis auf die Klassen abgetragen. Um die gemauerten, mit Holzdecken versehenen Klassenräume wurden eine neue Hülle und neue straßenseitige Raumschichten in Holz wieder aufgebaut, wobei die äußere Erscheinung in den Proportionen ziemlich erhalten blieb. Wegen der kurzen Bauzeit kam auch für den Neubau des Saales nur Holz infrage. Er wurde als flachgedeckter Kubus quer an den steilgedeckten Schulteil angesetzt und unter dessen Traufe bis zur Straße „durchgeschoben“.

    Reithalle St. Gerold , Fotograph Ignacio Martinez
  • Reithalle St. Gerold

    St. Gerold


    Bauherr Propstei St. Gerold
    Fertigstellung 1997
  • Die Reithalle bildet die jüngste Ergänzung des historischen Ensembles einer kleinen Propstei in St. Gerold, die seit den 60er Jahren von Pater Nathanael zu einem blühenden Kultur- und Tagungszentrum aufgebaut wurde.

    Gymnasium Kloster Mehrerau , Fotograph Bruno Klomfar
  • Gymnasium Kloster Mehrerau

    Umbau Bregenz


    Bauherr Collegium Bernardi - Kloster Mehrerau
    Fertigstellung 1997
  • Das zurückhaltende Einfügen der neu zu errichtenden Schule in das Ensemble des Klosters war Leitgedanke des Entwurfes. Die Lösung entwickelte sich erst mit der Analyse der konstruktiven Möglichkeiten deren Ergebnis die leichte, weitgespannte Holzkonstruktion war, die den Erhalt des Gewölbes im Erdgeschoss ermöglichte.

    Textilschule Dornbirn , Fotograph Ignacio Martinez
  • Textilschule Dornbirn

    Fachhochschule - Umbau Dornbirn


    Bauherr Stadt Dornbirn u. Land Vorarlberg
    Fertigstellung 1997
  • Das beste Beispiel der Architektur der 60er Jahre in Vorarlberg wurde hier detailgetreu saniert und einer neuen Nutzung zugeführt. Trotz Erfüllung der bauphysikalischen Auflagen ist es gelungen, die elegante und spannungsvolle Architektursprache dieses Baues von Ramersdorfer und Meusburger zu erhalten.

    Friedhofskapelle Bizau , Fotograph Ignacio Martinez
  • Friedhofskapelle Bizau

    Bizau


    Bauherr Pfarre Bizau
    Fertigstellung 1995
  • Der Entwurfsgedanke bei der Totenkapelle in Bizau hat seinen Ausgangspunkt in der Auseinandersetzung mit dem Thema Tod. Der letzte Aufenthaltsort auf dieser Welt soll ein Raum der Hoffnung und des Lichtes sein. Er sollte deutlich machen, dass das irdische Leben nur eine Situation darstellt, ein unbestimmter Weg zum Licht. Die Lebenden, die sich vom Gestorbenen verabschieden, sollen die Symbolik des Raumes als Trost verspüren.

    Totenkapelle Reuthe , Fotograph Ignacio Martinez
  • Totenkapelle Reuthe

    Reuthe


    Bauherr Pfarre Reuthe
    Fertigstellung 1995
  • Der Aufbahrungsraum in Reuthe ist das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit der topographischen Situation des gesamten Friedhofs und der Kirchenanlage. Die Pfarrkirche aus dem 12. Jahrhundert steht auf einem Hügel, der Friedhof liegt auf einer künstlichen Terrasse ca. 3 Meter tiefer.

    Turn- und Festsaal Muntlix , Fotograph Myrzik/Jarisch
  • Turn- und Festsaal Muntlix

    Muntlix


    Bauherr Gemeinde Zwischenwasser
    Fertigstellung 1994
  • Eigentlich ging es um die Aufgabe, das alte Schulhaus in Muntlix, einen Bau aus den 60er Jahren, um eine Turnhalle zu ergänzen. Die Gemeinde nutzte die Gelegenheit jedoch, um dem über die Landschaft verstreuten Dorf einen attraktiven und für die unterschiedlichsten Zwecke tauglichen Mittelpunkt zu geben.

    Bildungshaus St.Arbogast , Fotograph Myrzik/Jarisch
  • Bildungshaus St.Arbogast

    Götzis, St. Arbogast


    Bauherr Diözese Feldkirch
    Fertigstellung 1993
  • Das zu klein gewordene Wirtschaftsgebäude aus den 60er Jahren wurde durch ein neues ersetzt und umschließt zusammen mit den sanierten Bettenhäusern einen Platz, der den hier tagenden und lernenden Gäste ein Forum für Bewegung und zwanglosem Austausch bietet. Der massiv gemauerte Bau steht selbstbewusst an der Hangkante, seine gebogene Form reagiert auf das Gelände. Das Innere ist übersichtlich und klar gegliedert, die Architektursprache bewusst zurückhaltend und einfach. Die Hauptmaterialien sind Putz, naturbelassenes Holz und Glas.

    Solarschule Dafins , Fotograph Büro Kaufmann
  • Solarschule Dafins

    Dafins


    Bauherr Gemeinde Zwischenwasser
    Fertigstellung 1990
  • Die Grundidee dieses Entwurfs war die Maximierung des südseitigen Außenraumes für die Schule auf Grund des knappen Bauplatzes. Daher wurden Schule und Kindergarten kompromisslos an die östliche Friedhofsmauer sowie an die nordseitige Straßenflucht angebaut, der Turnsaal im Gelände versenkt.