Infowürfel Illwerke Kops, Fotograph Thomas Giradelli - Illwerke
  • Infowürfel Illwerke

    Silvrettastausee, Kopswerk, Lünersee


    Bauherr Vorarlberger Illwerke AG
    Fertigstellung 2014
  • Brücke Wetzlar , Fotograph Klaus-Reiner Klebe
  • Brücke Wetzlar

    Wetzlar


    Bauherr Magistrat der Stadt Wetzlar
    Fertigstellung 2011
  • Die elegante Hauptbrücke wird nur einmal mit Schrägseilen abgespannt. Der Winkel der Seile beträgt etwa 45°. Der Pylon wird mit etwa 18 m hohen Stahlrundrohren ausgeführt, die Tragschicht der Brücke besteht aus 55 cm starkem, blockverleimtem Brettschichtholz. Die Dauerhaftigkeit des Holzes wird konstruktiv durch einen seitlichen Kerto-Q-Überstand sichergestellt. Der Fahrbahnbelag besteht aus zwei Lagen bituminöser Adichtung, sowie 6 cm Gussasphalt und schützt die darunter liegende Konstruktion.

    Krumbach Bushaltestelle , Fotograph Bereuter
  • Krumbach Bushaltestelle

    Krumbach


    Bauherr Gemeinde Krumbach, Dorf 2
    Fertigstellung 2011
  • Ausgangslage
    Durch umsichtige Bodenpolitik schaffte die Gemeinde Krumbach Freiraum für die Ortskernentwicklung. Der Öffentliche Personennahverkehr ist bedeutender geworden und Defizite bei Sicherheit und Komfort der bestehenden Haltestellen, forderten Handlungsbedarf. Eine verkehrsplanerische Studie empfahl die Realisierung der neuen Haltestelle im Bereich des 'Alten Sennhuses' (Sennerei), in nördlicher Verlängerung des Dorfplatzes. Eine weitere Studie erstellten dann die Architekten Bernardo Bader, Rene Bechter und Hermann Kaufmann. Diese wurden von der Gemeinde Krumbach in der Folge mit der Planung der Bushaltestelle beauftragt. Mit dem Abbruch der Sennerei öffnete sich der enge Straßenraum dramatisch. Das neue Bauwerk reagiert auf diesen Verlust als straßenbegleitende Baukubatur.


    Bushaltestelle
    Die Haltestelle folgt einem 'Terminalkonzept'. Unter einem langgezogenen Dach von 29 x 4 Metern kann die Haltestelle von vier Bussen gleichzeitig bedient werden. Rasches und vor allem sicheres Umsteigen der Fahrgäste sind die großen Vorteile dieses typologischen Konzeptes.


    Die architektonische Umsetzung ist einfach und angemessen. Zwei 8,2 Meter lange Wandscheiben tragen die Dachkonstruktion. Durch ihre L-förmige Ausbildung und den Versatz der Scheiben zueinander, entsteht ein langgestreckter Zwischenraum, der die Wartebereiche in jeder Fahrtrichtung räumlich eindeutig definiert. Großzügige Sitzbänke aus massivem Eichenholz laden zum Verweilen.


    Konstruktion
    Holz ist sichtbarer und dominierender Baustoff im Ortskern. So wird auch die Bushaltestelle ein konsequentes Holzbauwerk. Die Dachfläche mit 29 x 4 Metern und die daraus restultierenden Lastannahmen sind beträchtlich. Um das tektonische Konzept der raumbildenden Scheiben auch konstruktiv umzusetzen, sind Wände und das Dach massive Elemente in Kreuzlagenholz: Die Dachscheibe neunschichtige, schraubpressverleimte Lamellen mit Stärken bis 43mm; Die Lamellen der Dachuntersicht in Sichtqualität, mit Nut und Kamm. Die äußeren Lamellen verlaufen in Längsrichtung und leiten die Lasten in die Wandscheiben ein. Die darunter liegenden Querlamellen sorgen für ausreichende Quertragwirkung mit Auskragungen von 1,3 bzw. 2,5 Metern. Die Auskragung der Dachscheibe in Längsrichtung beträgt an beiden Enden 3,5 Meter. Die Wandscheiben sind ebenfalls mehrschichtig, schraubpressverleimte Lamellen, in fünf Schichten. An den beiden Außenseiten sind die Lamellen in Sichtqualität mit Nut und Kamm ausgeführt.


    Die Holzkonstruktion ist auf einem Stahlbetonsockel mit 15 cm hohen Sockelstreifen in Wandstärke aufgelagert und verankert. Somit ist ein ausreichender konstruktiver Holzschutz sichergestellt. Dach- wie Wandelemente wurden jeweils als komplette Elemente zur Baustelle geliefert und dort versetzt. Die konstruktive Stärke der Wandscheiben beträgt 20 cm, jene der Dachscheibe 35 cm.


    Materialisierung
    Die Materialisierung folgt der einfachen und reduzierten Formensprache der Konstruktion. Und trotz der Dimension des Bauwerkes, wirkt es wie ein Möbelstück im öffentlichen Raum. Alle sichtbaren Betonflächen sind sandgestrahlt, die Holzkonstruktion heimische Fichte, die beiden Sitzbänke in Eiche massiv, die Aushangkästen für die Fahrpläne aus Messing. Alle Materialen sind unbehandelt und unterliegen ihrem natürlichen Alterungsprozess.

    Naescher Ateliergebäude , Fotograph Büro Kaufmann
  • Naescher Ateliergebäude

    Eschen


    Bauherr Näscher Judith
    Fertigstellung 2007
  • Mohrenbrauerei Messepavillon , Fotograph Büro Kaufmann
  • Mohrenbrauerei Messepavillon

    Dornbirn


    Bauherr Mohrenbrauerei August Huber
    Fertigstellung 2006
  • Brücke Frutzsteg , Fotograph Bruno Klomfar
  • Brücke Frutzsteg

    Zwischenwasser


    Bauherr Gemeinde Zwischenwasser, Gemeinde Rankweil
    Fertigstellung 2003
  • Als „Laufplatte mit Geländer“ quert der Frutzsteg in Zwischenwasser unspektakulär und formal zurückhaltend den Bach und erfüllt die Forderungen der Bauherrschaft nach kostengünstiger, rascher Realisierung und dauerhafter, wartungsfreier Haltbarkeit. Der Vorgängerbau am wichtigen Verbindungsweg zwischen Rankweil und Muntlix war in die Jahre gekommen und musste abgerissen werden.
    Die im alten, filigranen Steg vorgefundenen Qualitäten einer pragmatischen, ästhetisch ansprechenden Lösung wurden im neuen Entwurf aufgegriffen und weiterentwickelt. Mit sparsamer Geste und Reduktion in den Materialien wird das Flussbett mit einer aus dem Grün herausfahrenden Konstruktion überbrückt. Zwischen den Brückenwiderlagern in Sichtbeton ist der Holzsteg eingehängt, mit fließendem Übergang von Holztragwerk in die Widerlager. Durch die vorgefundene Topographie, die im Süden eine größere Konstruktionshöhe zulässt, bot sich eine keilförmige Brücke an, statisch als einseitig eingespannter Einfeldträger ausgeführt. Die tragende Holzkonstruktion – ein massiver Block an der Einspannstelle, der sich im Brückenverlauf kammartig in Einzelquerschnitte auffächert – liegt wettergeschützt unter dem Gehbelag und ist damit quasi unbegrenzt wartungsfrei haltbar. Der ganze Holzsteg mit Abdichtungen, Gehbelag und Geländer wurde vorgefertigt und am Ort mit einem Kranhub montiert, um so rasch wie möglich Ersatz für die abgetragene, alte Brücke zu bieten. Belagmaterial und die leichte, transparente Ausführung der Geländer orientieren sich am Vorgängerbau. Damit verzichtet der neue Frutzsteg darauf, sich selbst zu inszenieren und überlässt dem Naturraum die Hauptrolle.

    Brücke Gaissau , Fotograph Ignacio Martinez
  • Brücke Gaissau

    Gaißau


    Bauherr Vbg. Landesregierung
    Fertigstellung 1999
  • Diese Brücke verbindet Gaißau und Reineck, also die Schweiz mit Österreich. An dieser Stelle eine gedeckte Holzbrücke zu errichten, markiert symbolisch den Eintritt in das Holzbauland Vorarlberg.

    Holzbrücken sind bekannterweise für den Erhalter die billigsten Brücken. Die Konstruktion bilden zwei Träger die unterspannt sind und gleichzeitig die Seitenwände der Brücke bilden. Die Brückenkonstruktion ist komplett verkleidet, dh. wiederum mit einem Schutz aus Holz versehen. Brücken sind Orte mit besonderer Bedeutung. Hier fährt man nicht auf einer aufgeständerten Fahrbahn über den Fluss, sondern man spürt einen eigenen Raum, eine eigene Umgebung, wir kennen dieses Gefühl von den alten, gedeckten Holzbrücken.

    Krumbach - Dorfplatz , Fotograph Ignacio Martinez
  • Krumbach - Dorfplatz

    Krumbach


    Bauherr Gemeinde Krumbach
    Fertigstellung 1999
  • Rheindeltahaus , Fotograph Ignacio Martinez
  • Rheindeltahaus

    Fußach


    Bauherr Vbg. Landesregierung
    Fertigstellung 1998
  • Das Rheindeltahaus ist eine kleine Naturschutz-Station, die die Wichtigkeit dieses Naturreservates Rheindelta unterstreicht sowie durch Forschungs-, Verwaltungs- und Öffentlichkeitsarbeit erhalten werden soll.

    Ausstellungshalle Murau , Fotograph Paul Ott
  • Ausstellungshalle Murau

    Murau


    Bauherr Landesregierung Steiermark
    Fertigstellung 1995
  • Die Entwicklung und die Möglichkeiten des Holzbaues werden wesentlich durch neue "Holzfabrikate" beeinflusst. Dies war Thema für eine demontable Ausstellungshalle für die Steiermärkische Landsausstellung "Holzzeit". Hier wurde für die Dachkonstruktion der Ausstellungshalle die aus Kanada stammende Intrallamplatte (Furnierstreifenholz) mit dem Standardformat 2,44x10,67 m und Stärken von 25-140 mm eingesetzt. Boden- und Seitenwände bestehen aus Rippenplatten in 3-Schichtplatten, ebenso die Vordächer, welche die Horizontalaussteifung des Gebäudes übernehmen. Die gesamte Halle kann einfach in 2,40 m breite Elemente zerlegt und wieder aufgebaut werden.