Mesmer Stall

Umbau Alberschwende     in Kooperation mit DI Dieter Seeberger
Mesmer Stall , Fotograph Bruno Klomfar
Mesmer Stall , Fotograph Bruno Klomfar
Mesmer Stall , Fotograph Bruno Klomfar
Mesmer Stall , Fotograph Bruno Klomfar
Mesmer Stall , Fotograph Bruno Klomfar
Mesmer Stall , Fotograph Bruno Klomfar
Mesmer Stall , Fotograph Bruno Klomfar
Mesmer Stall
Mesmer Stall
Mesmer Stall
Mesmer Stall
Mesmer Stall
Mesmer Stall
Mesmer Stall
Mesmer Stall


Publikationen  


Mesmer Stall
ZN B-059, Fassaden aus Holz, S. 104-105
Mesmerstall
ZN Z-122, PUUWoodHolzBois 01/2006, S. 18-21

 


Mesmer Stall Umbau Alberschwende



Bauherr

 Gemeinde Alberschwende

Fertigstellung

 2004

Kooperation 

DI Dieter Seeberger

Projektleitung 

Mitarbeit 

Kostenplanung 

Bauleitung 

Transformation eines landwirtschaftlichen Nutzbaus in einen stimmungsvollen Raum für festliche Anlässe, zur Dokumentation der lokalen Geschichte. Alberschwende ist eine Gemeinde am Übergang vom Bregenzerwald zum Rheintal, hat 3000 Einwohner, liegt auf über 700 m Seehöhe. Der charakteristische Dorfkern mit Kirche, Rathaus, Gasthaus und Wohnhäusern samt Scheunen und Ställen ist noch erhalten. Allerdings sind gerade die landwirtschaftlichen Nebengebäude in den Dörfern oft längst stillgelegt, ihre Erhaltung und Neunutzung ist dennoch für die Identität der Siedlungsstruktur wesentlich. Der alte Stall in Alberschwende gehörte zum so genannten Mesmerhaus und steht in zweiter Reihe zum Dorfkern. Die Gemeinde unter Bürgermeister Walter Rüf beschloss, den Bau als kleines landwirtschaftliches Museum sowie als speziellen Ort für kleine Veranstaltungen, Tagungen, Konzerte, Feste neu zu nutzen. Bei der Adaptierung wurde möglichst viel von der Bausubstanz erhalten, für die nötigen Ergänzungen und Einbauten benutzte man lokale Weißtanne. So entstand auch eine selbstverständliche Erweiterung der Form- und Materialsprache des Ortes, ein Dialog zwischen den abstrahierenden Details der neuen Konstruktionen und den alten Bauteilen mit ihren rohen Oberflächen, die von der Handwerkstradition und den einst viel härteren Lebensbedingungen zeugen. Die neue Nutzung wird vor allem durch zwei große Lichtöffnungen und die breite Zugangsbrücke signalisiert. Text: Otto Kapfinger "Hermann Kaufmann Wood Works"