LifeCycle Tower - Forschungsprojekt Holzhochhaus

LifeCycle Tower - Forschungsprojekt Holzhochhaus , Fotograph Thomas Knapp
LifeCycle Tower - Forschungsprojekt Holzhochhaus , Fotograph Thomas Knapp
LifeCycle Tower - Forschungsprojekt Holzhochhaus , Fotograph Thomas Knapp
LifeCycle Tower - Forschungsprojekt Holzhochhaus , Fotograph Thomas Knapp
LifeCycle Tower - Forschungsprojekt Holzhochhaus , Fotograph Thomas Knapp
Lifecycle Tower ONE
00:04:27

Links  


 


LifeCycle Tower - Forschungsprojekt Holzhochhaus



Fertigstellung

 2010

Projektleitung 

Mitarbeit 

Forschungspartner 

Ingenieurbüro Arup Group
Holzbau WIEHAG
TU Graz
Rhomberg Bau GmbH
Mehrgeschossige Bauten werden weltweit nach wie vor selten in Holz gebaut. Baurechtliche und brandschutztechnische Vorschriften und Anforderungen verhindern größere Bauhöhen ab vier bis sechs Geschossen, je nach Land. Die historisch be-gründete Urangst des Menschen vor dem brennbaren Baustoff Holz ist noch nicht be-seitigt. Vorbehalte bestehen zudem in Bezug auf Dauerhaftigkeit, Beständigkeit und Sicherheit dieses Baumaterials. Das derzeit höchste Holzgebäude weltweit, ein auf einem massiven Erdgeschoss ge-lagerter, achtstöckiger Holzbau wurde kürzlich in London fertig gestellt - ermöglicht durch besondere Baugesetze in England.

Das Ziel des vorliegenden Forschungsprojektes „LifeCycle Tower“ ist die Entwicklung eines baureifen Holz-Baukastensystems zur Errichtung von Bauten bis zu 20 Ge-schossen. Zwei zentrale Vorteile des Holzbaus motivieren zu einem solchen Vorhaben:

a) Bauten mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz sind in ihrer Herstellung sehr energieeffizient (wenig graue Energie) und Kohlenstoff wird in die Gebäude eingelagert und gelangt vorläufig nicht in die Atmosphäre.
b) Holzbau bietet die Möglichkeit eines maximalen Vorfertigungsgrades, damit verbunden eine extrem kurze Bauzeit bei hoher Qualität und maximaler Aus-führungssicherheit.

Die Grundlagen für die Projektentwicklung waren somit bestimmt. Das System sollte also einen möglichst hohen Holzanteil aufweisen, der auch erlebbar bleiben sollte, je-doch wurde die Sinnhaftigkeit in jeder Phase genauestens hinterfragt, also nicht „Holz um jeden Preis“. Die einzelnen Konstruktionsteile waren so zu entwickeln, dass ein möglichst hoher Vorfertigungsgrad gewährleistet blieb und somit eine neue Art des Hochhausbaues ermöglicht wird.