Krumbach Pfarrhaus

Krumbach     in Kooperation mit DI Bernardo Bader, Dornbirn - Bechter Zaffignani Architekten ZT GmbH, Bregenz
Krumbach Pfarrhaus , Fotograph Adolf Bereuter
Krumbach Pfarrhaus , Fotograph Adolf Bereuter
Krumbach Pfarrhaus , Fotograph Adolf Bereuter
Krumbach Pfarrhaus , Fotograph Adolf Bereuter
Krumbach Pfarrhaus , Fotograph Adolf Bereuter
Krumbach Pfarrhaus , Fotograph Adolf Bereuter
Krumbach Pfarrhaus Untergeschoss
Krumbach Pfarrhaus Erdgeschoss
Krumbach Pfarrhaus Obergeschoss
Krumbach Pfarrhaus Lngsschnitt
Krumbach Pfarrhaus , Fotograph Büro Kaufmann
Krumbach Pfarrhaus , Fotograph Büro Kaufmann
Krumbach Pfarrhaus , Fotograph Büro Kaufmann
Krumbach Pfarrhaus , Fotograph Büro Kaufmann
Krumbach Pfarrhaus , Fotograph Büro Kaufmann
Krumbach Pfarrhaus , Fotograph Büro Kaufmann
Krumbach Pfarrhaus , Fotograph Büro Kaufmann
Krumbach Pfarrhaus , Fotograph Büro Kaufmann
Krumbach Pfarrhaus , Fotograph Büro Kaufmann

Auszeichnungen 



Publikationen  


Krumbach Pfarrhaus
ZN B-073, Best of Austria 2014_15, S. 139
Krumbach Pfarrhaus - Ein Zentrum für das Dorf
ZN Z-301, Constructive Alps, Themenheft zu Hochparterre Nov. 2015, S.10-13
Pfarrhaus Krumbach
ZN Z-306, Dominique Gauzin-Müller, EK Ekologik, 46/2015, S. 92-97
Kultur- und Mehrzweckgebäude, Pfarrhaus Krumbach
ZN Z-274, Florian Aicher, VN Beilage "Leben & Wohnen", 16. August 2014, S. 4-7

Projektinfoblatt  



Links  


 


Krumbach Pfarrhaus Krumbach



Bauherr

 Gemeinde Krumbach, Dorf 2, 6942 Krumbach

Fertigstellung

 2013

Kooperation 

DI Bernardo Bader, Dornbirn - Bechter Zaffignani Architekten ZT GmbH, Bregenz

Projektleitung 

DI Bernardo Bader, DI Rene Bechter

Mitarbeit 

Joachim Ambrosig, Dietmar Sutter

Kostenplanung 

Bauleitung 

Seit vielen Jahren beschäftigt sich die Gemeinde Krumbach grundlegend mit Gemeindeentwicklung. So wurden die drei Architekten Bernardo Bader, Rene Bechter und Hermann Kaufmann eingeladen, eine Ortskernstudie zu erstellen. Im ersten Schritt war die neue Bushaltestelle im Bereich des 'Alten Sennhus' (Sennerei), in nördlicher Verlängerung des Dorfplatzes dran. Die Sennerei wurde abgebrochen Architekten bereiteten mit dem straßenbegleitenden Holzbauwerk weiteres vor.


Auch das alte Pfarrhaus war für die Bedürfnisse des Dorfes nicht mehr adaptierbar. Von Gemeindeseite suchte man Platz für Musikprobelokal, Bücherei und einen kleinen Veranstaltungssaal. Die Pfarre brauchte ebenfalls mehr Raum für das pfarrliche Leben und Chorproben. Zuerst wurde das Raumprogramm für zwei Gebäude gedacht. Da das alte Pfarrhaus schlussendlich abgerissen werden musste, stellte das Architektenteam ein einziges Gebäude an die Straßenkante. Damit wird ein großzügiger Dorfplatz und der bauliche Abschluss Richtung Süden geschaffen.


Das neue Pfarrhaus erinnert in Volumen und Dachform an den Vorgängerbau. Mit dem selbstbewussten Baukörper wird das Dorfzentrum wohltuend definiert. Die raumhohen Öffnungen im Erdgeschoß zeigen die öffentlichen Funktionen an: Vom Kirchplatz wird direkt und freundlich über das Foyer in den Veranstaltungssaal geleitet, Küche und Pfarrkanzlei sind seitlich zugeordnet. Das offene Treppenhaus führt zur Bibliothek, zur Pfarrwohnung im Obergeschoß und zu den Musikübungsräumen im Untergeschoß.


Ab Bodenplatte wird in Holz aus den Gemeinde-eigenen Wäldern gebaut. Der Wechselfalzschirm aus sägerauer Fichte mit variierender Lattenbreite gibt der Fassade Tiefe. Auch die Fenster sind aus Fichte, die Leibungen Eiche, auf Blech wird außen verzichtet. Im Innenraum bleibt man bei Weißtanne aus Krumbach, nur die Fußböden sind aus Eiche. Für den stark belasteten Eingangsbereich wird Naturstein gewählt, ein erdfarbener Granit, der mit dem Holz harmoniert.


Ökologie
Mit höchster Energieeffizienz (zurzeit Spitzenreiter bezüglich der Punkteanzahl beim Kommunalgebäudeausweis) erreicht das Gebäude Passivhausstandard, der geringe Wärmebedarf wird durch die kommunale Hackschnitzelanlage gedeckt. Weitere Vorzüge: Niedrige Lebenszykluskosten dank optimierter Betriebskosten; Einsatz von Gemeinde-eigenem Holz beim konstruktiven Holzbau, bei Fassade und Fenstern; Konsequent ökologische Materialwahl: Ausschreibung nach ökologischen Kriterien, Produktdeklaration durch Handwerker mit anschließender Prüfung durch Bauökologen; Optimierter Ökoindex 3 durch Verwendung vorwiegend nachwachsender Baustoffe; Durchgängiger PVC-Verzicht – auch bei der Elektroverkabelung.