Wettbewerb Altstoffsammelzentrum Vorderland Ansicht Sd
  • Altstoffsammelzentrum Vorderland

    1. Platz


    Bauherr Gemeindeverband „Altstoffsammelzentrum Vorderland“ in Gründung
    Fertigstellung 2016
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    Verhandlungsverfahren Bäuerliches Schul- und Bildungszentrum Aussenbereich
  • Verhandlungsverfahren Bäuerliches...

    1. Platz


    Bauherr Land Vorarlberg
    Fertigstellung 2016
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    Wettbewerb Dorfhus Düns Ansicht Nordost
  • Dorfhus Düns

    2. Platz


    Bauherr Gemeinde Düns, Düns 11, 6822 Düns
    Fertigstellung 2016
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    Wettbewerb Kath. Kompetenzzentrum Salzburg - Süd
  • Kath. Kompetenzzentrum Salzburg - ...

    1. Platz


    Bauherr Caritas, Salzburg & Röm. Kath. Pfarrgemeinde Salzburg - Herrnau, Salzburg
    Fertigstellung 2015
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    Wettbewerb Wildpark Pforzheim , Fotograph Büro Kaufmann
  • Wildpark Pforzheim

    1. Platz


    Bauherr STADTBAU GmbH, Pforzheim
    Fertigstellung 2015
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    Wettbewerb Altstoffsammelzentrum Hofsteig
  • Altstoffsammelzentrum Hofsteig

    1. Preis


    Bauherr Altstoffsammelzentrum Hofsteig (in Gründung)
    Fertigstellung 2015
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    Haus der Nachhaltigkeit , Fotograph Thomas Knapp
  • Haus der Nachhaltigkeit

    2. Platz


    Bauherr Stiftung für Nachhaltigkeit, Schaan (FL)
    Fertigstellung 2014
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    Wettbewerb Pflegeheim
  • Pflegeheim

    3. Platz Mauren (FL)


    Bauherr Liechtensteinische Alters- und Krankenhilfe (LAK), Liechtenschtein
    Fertigstellung 2015
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    Wettbewerb Grundschule Baierbrunnerstraße
  • Grundschule Baierbrunnerstraße

    2. Platz München-Sendling (D)


    Bauherr Landeshauptstadt, München
    Fertigstellung 2014
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    Wettbewerb Neubau Hallen 9-12 Messe Dornbirn
  • Neubau Hallen 9-12 Messe Dornbirn

    3. Platz Dornbirn (A)


    Bauherr Messe Dornbirn GmbH, Dornbirn
    Fertigstellung 2014
  • Halle 9 und 11
    Um den heutigen Anforderungen an den Messe- und Veranstaltungsbetrieb bestmöglich zu entsprechen sind die Hallen als Dunkelhallen konzipiert. Der Innenraum soll sich als neutraler Hintergrund für die individuell gestalteten und beleuchteten  Stände zurücknehmen. Die ringförmige Außenwand ist völlig glatt und ohne störende Tragstruktur. Darauf aufgesetzt liegt das schwarz lasierte Dachtragwerk. Bei Bedarf können die Hallen durch „Tageslichtlampen“ gleichmäßig, natürlich belichtet werden – ohne störende Schatten, und ohne Benachteiligung einzelner Stände. Das Tageslicht kann so auch beliebig mit dem Kunstlicht kombiniert werden.


    Halle 10
    Der vollverglaste Raum bildet wie die beiden Foyers einen Gegenpol zu den Dunkelhallen - hier wird verweilt und entspannt. Der Zwischenbau ist zudem leicht von den Hallenfassaden abgerückt wodurch ein vorgelagerter Außenbereich entsteht. Dies garantiert auch im Falle der Umsetzung einer „Galerie“ entlang der Hallenaußenwände eine gute Belichtung.  Um Tageslicht bis ganz nach hinten in den Raum zu bringen wurden die Funktionsflächen in einem rückwärtigen, zweigeschossigen Riegel zusammengefasst. Dies lässt davor einen hohen Raum entstehen. Wie im bestehenden Hauptfoyer dringen die Hallenfassaden und auch der Außenbelag in den Raum. Durch das Abrücken der Halle 10, können zudem beidseits der Haupterschließungsachse von Halle 9-11 Standflächen angeordnet werden.


    Halle 12 und Seminarbereich
    Die geforderte Hallenfläche von 900m2 lässt sich zwischen der Außenwand Halle 13 und der bestehenden Betonrippenwand ohne Einschränkungen realisieren. Aus ökonomischer Sicht macht es daher Sinn die Betonwand zu erhalten und die restlichen Funktionsflächen in einer Raumschicht zwischen Betonwand  und Halle 11 anzuordnen. Dieses Konzept ist zugleich eine Weiterführung der Raumschicht zwischen Halle 12/13 und Foyer/Messebüro. Dem Foyer 12 kann so eine zusätzliche, multifunktionale Fläche mit ca. 80m2 zugeordnet werden. Über eine Freitreppe gelangt man vom Erdgeschoss in das Foyer des Seminarbereichs. Die Aufteilung in Raumschichten erfolgt analog zum Erdgeschoss. Das Foyer wird an den Längsseiten von den Funktionsflächen und gegenüberliegend von den Seminarräumen bedient. Die Seminarräume sind zudem rückwärtig an einen reinen Flucht- und Cateringgang angebunden. Die Belichtung erfolgt über zwei Lichthöfe, eine Dachverglasung über der Freitreppe und zwei im Foyer, sowie über Lichtkuppeln und ein Fenster im großen Seminarraum.


    Fassade
    Der Masterplan formuliert das Ziel einer differenzierten architektonischen Gestaltung für die einzelnen Hallen. Die bausubstanziell wertvollen Hallen 1, 9 und 13 verbindet eine klare Bauform und ein homogenes Erscheinungsbild. Durch  unterschiedliche Materialität, Tiefenwirkung und Reflexion wird jedoch die gewünschte Diversität und gestalterische Spannung  generiert.

    Zudem liegen die geplanten Gebäude im Spannungsfeld konträrer städtebaulicher Maßstäbe. Für den Besucher im Freigelände sollen die großflächigen Fassaden aufgelockert und angenehm wirken. Dem entgegengesetzt ist die Fassade von der Autobahn gesehen Teil der Stadtansicht von Dornbirn und soll hier als Großform in Erscheinung treten. Die Fassade soll sich gegenüber der benachbarten Konsumarchitektur zurücknehmen,  jedoch ohne der Uniformität des konventionellen Messebaus zu verfallen. Die vorgeschlagene Fassade liegt im Spannungsfeld der zuvor abgeleiteten Parameter und vereint gleichzeitig ökonomische und ökologische Kriterien. Dabei wird sägerauhes Holz als neues Material am Messegelände eingeführt. Durch einfache Mittel werden die biegsamen Bretter zu einer textil anmutenden Oberflächenstruktur gefügt. Rhythmus und Stärke der Wölbungen werden dabei durch die vorstehenden Stützen bestimmt. Im Zusammenwirken mit der durscheinenden Lasur, entsteht beim vorbeigehen- und fahren ein reliefartiges  Spiel mit Licht und Glanz. Für dieses Konzept werden zwei Gestaltungsmöglichkeiten aufgezeigt. Für die Halle 11 die  „Holzpolster“  und für die Halle 9 die „Holzgardine“.


    Stellungsnahme zum Kostenrahmen
    Der vorgegebene Kostenrahmen ist bei einer wirtschaftlichen Gesamtkonzeption einhaltbar, wobei im Seminarbereich sicher ein reduzierter Ausbaugrad erforderlich sein wird. Da die Gebäudeaußenmaße durch den Masterplan vorgegeben sind, wurde versucht Kosten vor allem in den Bereichen Tragstruktur und Haustechnik zu optimieren. Das gewählte Buchen-Fachwerk, der Erhalt der Betonrippenwand und der Entfall der Lüftungsleitungen in den Hallen sind jedenfalls sehr wirtschaftliche Lösungen, ohne funktionale Einschränkungen. Die vorgeschlagenen Holzfassaden sind trotz der komplex anmutenden Form aus standardisierten und einfachen Elementen aufgebaut und jedenfalls realisierbar.


    Erläuterung Fachplanung
    Tragwerk
    Da das Gesamtkonzept für die beiden großen Hallen 9 und 11 einen möglichst neutralen und ruhigen Raumeindruck vorsieht, wurde die Priorität auf eine möglichst einfache und klare Tragstruktur gelegt. Die Dachtragwerke sind ökonomische Holzkonstruktionen, welche durch eine schwarze Lasur optisch in den Hintergrund treten. Fachwerkträger als Haupttragkonstruktion spannen jeweils über die Schmalseite der Hallen. Die Gurte und Druckpfosten bestehen aus Buchen-Furnierschichtholz, die Zugdiagonalen aus Rundstählen. Die sehr hohen Festigkeiten von Buchen-FSH [fc,k, ft,k, fm,k 60-70 N/mm2] ermöglichen schlanke Querschnitte und einfachste Verbindungen über Kontaktpressung, welche den Zusammenbau der Fachwerke vor Ort erheblich vereinfachen. Ergänzt wird die Dachkonstruktion mit Brettschichtholz-Pfetten als Nebentragsystem. Rippenelemente aus OSB-Platten und Kanthölzern dienen als Auflage für den weiteren Dachaufbau und bilden gleichzeitig die aussteifende Dachscheibe. Zusammen mit den Wänden in Holzrahmenbauweise gewährleistet sie die nötige Stabilität der Hallen. Die Stützen zur vertikalen Lastabtragung sind ebenfalls aus Buchen-FSH. Ein von den Pfetten abgehängter Trägerrost dient zur Fixierung der Befestigungspunkte für die geforderten Abhängelasten.

    Bei den Hallen 10 und 12 sind die Geschossdecken als Plattenbalken in Stahlbeton geplant. Das Dach über dem Seminarbereich wird aus Hohlkastenelementen in Holz gebildet. Die bestehende Betonrippenwand zwischen den alten Hallen 11 und 12A wird in den Neubau der Halle 12 integriert.


    Energiekonzept
    Thermische Hülle
    Außenwand und Dach bestehen aus einer Holzkonstruktion mit Mineralwolledämmung. Die Fundamentplatte bleibt ungedämmt. Dies hat den Vorteil der passiven Kühlung im Sommer auf Grund des kühlen Temperaturniveaus von Erdreich und Grundwasser. Bei Nichtnutzung der Halle im Winter und einer Halleninnentemperatur zwischen +5°C und +8°C ergibt sich eine passive Heizung über Erdreich und Grundwasser.


    Heizen/Kühlen/Lüftung
    Die große Halle wird mit 4, die kleine Halle mit 2 dezentralen Lüftungsgeräten ausgestattet. Die Lüftungsgeräte haben eine hochwertige Wärmerückgewinnung sowie ein Heiz- und Kühlregister zur Zuluft Konditionierung. Die Energiebereitstellung erfolgt über ein nahes Wärme- bzw. Kältenetz. Der Vorteil des dezentralen Systems ist der komplette Entfall des Zu- und Abluftkanalsystems an der Hallendecke. Die komfortable Zulufteinbringung im Heiz- und Kühlfall wird durch einen automatisch verstellbaren Drallauslass gewährleistet. Die Wartung der Lüftungsgeräte erfolgt über Dach. Im Sommer sorgt die natürliche Nachtlüftung dafür, dass ein Teil der tagsüber anfallenden Wärmelasten abgeführt wird. Dafür werden Lüftungsklappen, welche sich motorisch öffnen, in die Fassade und im Dach integriert.


    Dossiertes Tageslicht
    Durch die transluzenten Lichtkuppeln gelangt diffuses Tageslicht in die Hallen. Über ein Spiegelraster wird das Licht gestreut und eine gleichmäßige Tageslichtverteilung in der Halle erzielt. Als Sonnenschutz und Dossierung des Tageslichteintrages sowie Verdunkelung dienen regelbare Klappen in den Tageslichtelementen.


    Vorhaltung Photovoltaikanlage
    Eine Photovoltaikanlage kann auf der gesamten Dachfläche installiert werden und dadurch größtenteils den Primärenergiebedarf für die mechanische Lüftung und das Kunstlicht abdecken.


    Brandschutz
    Brandabschnittsbildung
    Gemäß den Vorgaben werden die einzelnen Hallen jeweils als eigene Brandabschnitte mit brandabschnittsbildenden Bauteilen in der Feuerwiderstandsklasse REI90 und A2 ausgeführt. Die Brandabschnittsbildung zwischen der Halle 12 zum Foyer Bereich Nord bzw. Seminarbereich erfolgt derart, dass die Wand in der Feuerwiderstandsklasse REI90 und A2 bis zur Decke des niedrigeren Baukörpers [Seminarbereich] ausgeführt wird. Die Decke der funktionalen Raumschicht [Bereich Technikräume] wird mit einer Breite von mind. 4,8 m öffnungslos und in der Feuerwiderstandsklasse REI90, A2 hergestellt um eine Brandausbreitung über die Dachfläche wirksam einzuschränken.


    Fassade Halle 9 und 11
    Es handelt sich hierbei um eine eingeschossige Halle mit einer Nutzfläche von mehr als 400 m2. Bei der Außenfassade werden Holzfassadenelemente ausgeführt. Diese werden durch entsprechende vertikale, nicht brennbare Konstruktionen [Blechschwerter] jeweils in Einheiten von ca. 17,5m x 17,5 m unterteilt sodass sich jeweils eine zusammenhängende Fläche von ca. 300m2² ergibt. Um in weiterer Folge einen effektiven Löscheinsatz im Bereich der Fassade über 14m Höhe zu gewährleisten wird über der Attika eine trockene Löschleitung mit nach unten offenen Sprinklerdüsen und Löschwasser-einspeisemöglichkeit für die Feuerwehr vorgesehen.


    Fluchtwegsituation
    Die Fluchtwegbreiten und Längen werden entsprechend den Wettbewerbsvorgaben eingehalten. Aus dem Bereich der obergeschossigen Seminarräume ist eine Entfluchtung zum einen in brandschutztechnisch abgrennte Treppenhäuser mit Ausgängen ins Freie und zum anderen Fluchtwege in angrenzende Brandabschnitte mit Treppenverbindungen ins EG und in diesen Bereich mit Ausgängen ins Freie geplant. Somit sind aus diesen Bereichen brandschutztechnisch getrennte Fluchtwege in entgegengesetzten Richtungen geplant.

    Wettbewerb Überbauung Haggen
  • Überbauung Haggen

    2. Platz St. Gallen (CH)


    Bauherr Raiffeisen Pensionskasse Genossenschaft, St. Gallen
    Fertigstellung 2014
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    Wettbewerb Betreutes Wohnen
  • Betreutes Wohnen

    Mittelberg (A)


    Bauherr VOGEWOSI m.b.H., Dornbirn
    Fertigstellung 2014
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    Schopfacker 19 - Überbauung der Liegenschaft Schopfacker
  • Schopfacker 19 - Überbauung der L...

    Trogen


    Bauherr Christa Nagel
    Fertigstellung 2012
  • Der Entwurf nimmt das historische Bauernhaus als Anlass für einen Neuaufbau. Im Gegensatz zum traditionellen Vorbild werden Wohnhaus und Ökonomietrakt getrennt und parallel auseinander geschoben. Dadurch entsteht die Möglichkeit im rückwärtigen Bereich ein drittes Gebäude, ein Einfamilienhaus zu erstellen, das wie die beiden Hauptbauten ebenso von Belichtung und Aussicht profitiert.


     

    Wettbewerb Erne-Fittings Verwaltungsgebäude
  • Erne-Fittings Verwaltungsgebäude

    1. Preis Schlins (A)


    Bauherr Erne Fittings GmbH, Schlins
    Fertigstellung 
  • Beschreibung Gutachterverfahren Neubau Verwaltungsgebäude Erne Fittings GmbH

    Wettbewerb Herrenhofgasse
  • Herrenhofgasse

    2. Platz Feldkirch


    Bauherr I+R Wohnbau GmbH, Lauterach
    Fertigstellung 2015
  • Städtebau
    Die vorgeschlagene Bebauung entwickelt sich aus dem bestehenden Umfeld und teilt das benötigte Gesamtvolumen auf zwei Baukörper. Die so entstehende Gebäudekörnung ist den Umgebenden Einfamilienhäusern angepasst und fügt sich somit nahtlos in die bestehende Siedlung ein.

    Gebäudeorganisation
    Eine zurückversetzte Verbindungsspange ermöglicht zum einen die Erschließung des Gebäudes, und zum anderen die Trennung außenräumlicher Funktionen. Das Gebäude erhält somit eine klare Eingangssituation sowie differenzierte Außenbereiche wie den geschützten Kleinkinderspielplatz im Osten des Grundstücks.
     

    Wettbewerb Umweltbildungszentrum Britzer Garten
  • Umweltbildungszentrum Britzer Gart...

    1. Platz Berlin (D)


    Bauherr Grün Berlin 2017, Berlin
    Fertigstellung 2014
  • Der neue Pavillon des Umweltbildungszentrums liegt an selber Stelle im Britzer Garten wie sein Vorgänger. Er zeigt sich als schwebender Pavillon zwischen dem alten Baumbestand. Beim Nähern fällt als erstes  die Vogelnestartige Struktur auf die sich wie ein Band um das Gebäude zieht. Hinter den schräg angeordneten Holzstäben kann man die Räume des Umweltbildungszentrums erahnen. Dieses Wechselspiel zwischen Fassade, Umgebung,  Außen-  und Innenraum macht neugierig und lockt die Besucher des Britzer Gartens ins Innere.

     

    Über eine Rampe bzw. Treppe überwindet man den Höhenunterschied von 75 cm und tritt über ein Podest in eine überdachte Vorzone. Dieser Raum kann auch für Ausstellungen genutzt werden. Nach Osten  hin zeigt sich eine einladende Glasfassade hinter der sich die neuen Räumlichkeiten des Umweltzentrums befinden. Direkt gegenüber des Podestes befindet sich der Eingang in das Foyer.

     

    Betritt man das Foyer findet man sich in einem großzügigen Empfang wieder. Nach Norden hin erschließt sich der Mehrzweckraum. Dieser ist an drei Seiten raumhoch verglast. Den Zugang zum Foyer kann man bei Bedarf über Faltwände abtrennen. Zudem gibt es die Möglichkeit die Fenster zur Terrasse hin zu öffnen, so kann man den überdachten Außenbereich bei Veranstaltungen mit einbeziehen.

     

    Gegenüber des Multifunktionsraumes liegt der große Seminarraum. Auch diesen kann man über Faltwände vom Foyer aus abtrennen. Dahinter schließt sich der kleine Seminarraum an. Bei großen Veranstaltungen kann man alle Faltwände öffnen, so erhält man einen großen Raum der sich über  beide Seminarräume, Foyer und Multifunktionsraum erstreckt.  Ebenso wie im Multifunktionsraum kann man die raumhohe Verglasung zur Terrasse hin öffnen um Seminare im Freien stattfinden zu lassen ohne auf die vorhandene Infrastruktur verzichten zu müssen.

     

    Die Primärstruktur des Pavillons wird gebildet durch 9x4m große Boden- und Deckenelemente. Diese liegen jeweils in den Ecken auf Stützen auf – eine Tischkonstruktion bestehend aus filigranen Stahlstützen und darauf aufgelagerte Hohlkastenelemente aus Holz. Die Bodenelemente liegen auf Schraubfundamenten auf und sind ausgedämmt, die Deckenelemente sind hinterlüftet und tragen ein begrüntes Dach. Vorgefertigte Wand-Fenster und Innenwandelemente, die zwischen die beiden Ebenen eingebaut werden, bilden die Innenräume und sind teilweise aussteifend konstruiert. Die Montage kann sehr rasch erfolgen. Aufgrund des hohen Vorfertigungsgrades kann der Pavillon in 2 Tagen regendicht errichtet werden, der Ausbau dauert nur wenige Wochen.

     

    Modularität

    Die Kerneinheit, 10 Elemente, kann auf 15 Elemente oder 20 Elemente erweitert werden, mit jeweils zusätzlichen Seminar-, Schulungs- oder Multifunktionsräumen. Eine hohe Flexibilität ist gegeben, eine Anpassung an diverse Standorte ist möglich.

     

    Nachhaltigkeit

    Durch weitgehende Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen (Holz, Flachs) und der Vermeidung aufwändiger Fundamente ist das CO2-Potential sowie der Primärenergieverbrauch sehr niedrig, das heißt, ca. 70 – 80 % niedriger als vergleichbare Bauten in mineralischer Bauweise. Eine hochwertige Gebäudehülle sowie kompakte Bauweise ermöglichen einen reduzierten Energieverbrauch. Prinzipiell kann das Gebäude den Passivhausstandard erreichen. Als Beheizung wird eine Wärmepumpe und Erdwärme vorgeschlagen.

    Doppelmayr Bürohaus
  • Doppelmayr Bürohaus

    Wolfurt


    Bauherr Doppelmayr, Wolfurt
    Fertigstellung 2014
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    Wettbewerb Bezau Betreutes Wohnen
  • Bezau Betreutes Wohnen

    1. Preis Bezau


    Bauherr VOGEWOSI m.b.H., Dornbirn
    Fertigstellung 2013
  • Das Haus Ellenbogen 183 ist ein markantes und ortsbildprägendes Gebäude. Die Weiternutzung für Wohnzwecke ermöglicht den Weiterbestand. Innerhalb der vorgegebenen Volumetrie ist das Raumprogramm nur dann möglich, wenn das Haus etwas nach Westen verlängert wird. Besondere Herausforderung des Entwurfes ist es, die traditionelle Zweiteilung des Gebäudes zu erhalten. Vorder- und Hinterhaus müssen unterscheidbar bleiben, der Gegensatz von Lochfassade in einem geschindelten Körper zu einem geschlossenen senkrechtverschalten Volumen werden im Entwurf thematisiert. So reagiert die Außengestaltung des Zubaus respektvoll auf die Gestalt-Qualität des Vorgängerbaus, beziehungsweise des Vorderhauses und integriert sich, unter Orientierung an der landwirtschaftlich geprägten Formensprache, in das Gesamterscheinungsbild. Die großformatigen Schiebeelemente dienen funktional dem Sonnen- und Blendschutz und orientieren sich stilistisch an Gestalt und Proportion des bestehenden Landwirtschaftstraktes. Dabei entstehen im Innenraum aber Räume, die ein qualitätvolles, zeitgemäßes Wohnen und Arbeiten ermöglichen. Der Innenraum ist bestimmt durch die Weiterführung der Typologie einer Mittelgangerschließung. Erdgeschoss und erstes Obergeschoss von Bestand und Neubau liegen auf gleichen Ebenen, was auf Grund der topographie möglich ist. Im zweiten Obergeschoss, beziehungsweise dem Dachgeschoss vermitteln wenige Stufen zwischen den unterschiedlichen Niveaus. Die Barrierefreiheit stellt der Aufzug her. Die Mittelgangerschließung schafft zum einen Orientierung in Verbindung mit dem Bestand und ermöglicht zum anderen eine Reduzierung der Erschließungsflächen. Ein weiteres Resultat ist eine attraktive Belichtungssituation der Wohneinheiten. Im Erdgeschoss finden die Betreuungseinheit und ein Aufenthaltsraum mit Garten- und Außenraumbezug platz. Die historischen Elemente des Bestandes sollen erhalten, beziehungsweise restauriert und in die neue Gebäudekonzeption integriert werden. Die energetische Sanierung des Vorderhauses wird mit einer Dämmung erreicht. Mit der Wahl einer, dem Verhältnis angepassten, Dämmstärke schafft man Energieeinsparungen ohne die Gestalt des Bestandes nachhaltig zu verändern. Der Neubau wird in einer Holzbauweise nach ökologischen und modernen bautechnischen Gesichtspunkten, sowie den Maßgaben des Passivhausstandards errichtet und bekommt eine stehende Holzverschalung im Stil des abzubrechenden Bestandsgebäudes. Die Situierung der wesentlichen Anzahl der Parkplätze, sowie der Abfahrt der Tiefgarage im Norden des Baukörpers, spielen im Süden Bereiche für den Obstgarten, den Freibereich und einen Gemüse- und Kräutergarten frei.

    Wettbewerb Heimat Österreich - Liefering
  • Heimat Österreich - Liefering

    1. Preis Salzburg


    Bauherr Heimat Österreich, Salzburg
    Fertigstellung 2012
  • Auf die naheliegende Verwendung der vorherrschenden Dachform Satteldach wird bewusst verzichtet, um schlecht nutzbares oberirdisches Volumen zu vermeiden. Die Baukörper werden nach Möglichkeit (speziell im direkten Anschluss an die Lexengasse - im Gegenüber zu den prägnanten, giebelständigen Einfamilienhäusern) in Grundriss und Höhenentwicklung gegliedert, um unmaßstäbliche Wandabwicklungen zu vermeiden. Der geforderten ökonomischen und ökologischen Kompaktheit wurde Rechnung getragen, in dem 13 bzw. 15 Wohneinheiten zu einem Baukörper zusammengefasst wurden. Somit konnten die geforderten Wohnungen in nur 5 Baukörpern untergebracht werden. Mit Vertikalerschließung und auch mit freier Grundstücksfläche wird somit sparsam umgegangen.


    Ausrichtung
    Der Heimbaukörper wurde zur optimalen Belichtung der gemeinschaftlich genutzten Aufenthaltsräume nach Südwesten ausgerichtet. Die Gemeinschaftsräume der Wohngruppen, Gruppenräume, Treffpunkt und vorgelagerte Terrasse orientieren sich somit klar Richtung Sonne. Die Lage des Baukörpers wurde im Grundstück zentriert, womit die Terrasse freien Ausblick in den Anger erhält, und teilt den Freibereich des Heims in einen introvertierten östlichen und extrovertierteren westlichen Gartenteil. Die Zufahrt erfolgt von Nordwesten, an ihr liegen die Stellplätze für Kindergarten und Heim.


    Die Wohnbaukörper an der Lexengasse wurden auf eine Baufluchtlinie mit 5 m Abstand gesetzt, um dem zentralen Anger mehr Raum zu verschaffen. Alle Besucherstellplätze wurden kompakt an der Tiefgarageneinfahrt angeordnet. Die Ausformulierung der Wohnbaukörper ist bis auf die Ausrichtung der Balkone der östlichen Wohnung Richtung Südosten nicht verändert.


    Konstruktion
    Die Wohngebäude sind gänzlich als vorgefertigte Holzkonstruktion entwickelt. Sowohl die tragenden Kernwände und Querwände als auch die Decken bestehen aus Brettsperrholzelementen, wobei nur die Decken sichtbar bleiben. Die nicht tragenden Außenwände bestehen aus hochwärmegedämmten vorgefertigten Rahmenholzelementen. Auf das aus Ortbeton errichteten Erdgeschoss des Pflegeheims werden in Werk vorgefertigte Raumzellen aus teilweise innen sichtbarem Brettsperrholz gestapelt. Dies hat neben dem ökologischen und haptischen Aspekt auch den Vorteil einer enorm verkürzten Bauzeit sowie einer hohen Bauqualität. Die naturbelassenen Fassaden vermitteln die Qualität der aus Holz gefügten Baustruktur auch im äußeren Bild. Durch die bündig gehaltenen Flächen werden diese Lärchenholzfassaden gleichmäßig verwittern, und eine homogene, zurückhaltende und pflegeleichte graue Außenhaut ergeben.

    Wettbewerb Neues Wohnen Krumbach
  • Neues Wohnen Krumbach

    1. Preis Krumbach


    Bauherr Gemeinde,Krumbach
    Fertigstellung 2012
  • Die städtebauliche Idee dieser begrüßenswerten weiteren Verdichtung des Krumbacher Ortskernes ist die Schaffung einer Ensemblewirkung, die aus den zwei neuen Gebäuden, der Bushaltestelle sowie dem bestehenden Gemeinschaftsgebäude besteht. So ist das Gebäude des betreuten Wohnens hinter die Bushaltestelle gerückt, während der nördlich gelegene Wohnbau sich nahe an die Straße schiebt. Somit entsteht ein klar definierter Außenraum, auf den die öffentlichen Räume des betreuten Wohnens ausgerichtet sind. Über diesen Vorplatz werden alle Funktionen erschlossen, Wohnen als auch Arztpraxis.

    Das betreute Wohnen ist ein zentral erschlossener Bautyp mit einer von oben belichteten Innenhalle. Einerseits bieten wir dadurch eine attraktive Erschließung, ebenso Möglichkeiten von gemeinschaftlicher Nutzung der Erdgeschosshallenfläche. Der nördliche Wohnbau wird über eine großzügige zur Straße ausgerichtete gedeckte Vorzone und über einen Windfang erschlossen. Die Wohnung im Erdgeschoss zur Straße wird vermieden, anstelle dessen ist dort ein gut erreichbarer und nützlicher Fahrradabstellraum vorgesehen. Die Wohnungen sind konsequent nach Südwesten orientiert und linear erschlossen.

    Die prinzipielle Struktur des Gebäudes ist so ausgelegt, dass eine Holzbauweise ohne weiteres möglich ist. Auch wäre zu untersuchen, ob das gemeindeeigene Holz von Krumbach hier direkt für diesen Wohnbau eingesetzt werden kann, dementsprechende Konstruktionen die das ermöglichen sind vorgesehen. Die gesamten Außenfassaden sind aus naturbelassenem Holz, entweder verschindelt oder verschalt.

    Wettbewerb City of Wood
  • City of Wood

    Bad Aibling (D)


    Bauherr B&O Parkgelände GmbH & Co KG, Bayern
    Fertigstellung 2012
  • Städtebau 1. Preis
    Wohnen im Park, Nachhaltiges Bauen, Technische Innovation, Soziale Mischung durch Vielfalt der Typologien

    Funktionale Mischung
    Wohnen, Arbeiten, Hotel, Ortsidentität durch inszenierte Ausblicke und gestärkte Mitte, Heimat

    Städtebau
    klare Definition der Räume, fließende Parklandschaft am Fluss

    Struktur
    Vervollständigung der vorhandenen Baustruktur - Gartenstadt mit Punkt- und Atriumhäusern in der Flussaue - abschließende Zeilen nach Osten

    Zentrum
    Schließen des zentralen Dorfangers, Definition des Raumes mit zwei Polen, dem Achtgeschosser und einem zweiten Achtgeschosser als weiteres  Wahrzeichen

    Orientierung
    optimierte Orientierung der Wohnungen nach Süden und Südwesten - große Terrassen mit Blick auf die Berge oder die Auelandschaft als Highlight

    Reihenhaus 1. Preis

    Ökologie
    Mehrgeschossiger Holzbau in der City of Wood präsentiert sich als zukunftweisende Lösung, mit der nicht nur die klassischen Anforderungen wie Statik, Schallschutz und Brandschutz, sondern auch durch die Kombination einer intelligenten Gebäudehülle mit der Verwendung ökologischer Bau- und Dämmmaterialien auf Basis nachwachsender Rohstoffe und eines Haustechnik- und Energieversorgungskonzeptes auf Basis erneuerbarer Energiequelle erreicht werden. Die herausragende Qualität des Ortes ist der Blick auf die Berge und die grüne Umgebung. Auch an vielen anderen Orten bietet das oberste Geschoss mit Sonnenterrasse einen höheren Wohnwert (mehr Besonnung, Aussicht, kein Einblick). Daher erhalten alle Bauten eine großzügige Dachterrasse. Die Grundrisse sind auf Funktion und Kosten optimiert.


    Konstruktion
    Das Außenwandsystem ist modular aufgebaut und besteht aus drei Ebenen: Einer statisch relevanten Tragebene, welche je nach Anforderung als Holzriegelelement oder als Massivholzelement ausgeführt wird. Mit der Tragebene gekoppelt wird eine Dämmebene aus Kastenträgern, welche vollständig mit ökologischem Dämmstoff Zellulose ausgefacht wird und in welcher alle Einbauten wie Türen, Fenster und Beschattung bereits werksseitig vormontiert wird. Zudem dient die Dämmebene als Unterkonstruktion für die dritte Ebene, die Holzfassade. Zwischen den drei Ebenen des modularen Wandaufbaus sind jeweils Plattenwerkstoffe eingebracht, welche neben ihrer originären aussteifenden Wirkung ganz spezifische bauphysikalische Funktionen übernehmen.

    Für die Decken werden massive Brettsperrholzelemente naturbelassen in Sichtqualität eingesetzt. Diese mehrlagig verleimten Deckenelemente lassen große Spannweiten zu, tragen mit ihrer feuchteregulierenden Wirkung zu einem angenehmen Raumklima bei und erzeugen mit ihren hochwertigen naturbelassenen Holzuntersichten einen wertigen und wohnlichen Eindruck der Wohnräume.

     Mehrgeschossiger Wohnbau 3. Preis

    Die vorgegebene Kostenobergrenze zwingt zu einem äußerst stringenten und konstruktiv klaren Konzept. Der angebotene Entwurf ist typologisch zu sehen, das heißt, hier sollen die typischen Anforderungen eines leistbaren Wohnbaus dargestellt werden und es soll möglich bleiben, diesen barrierefrei nachzurüsten. Somit sind alle Wohnungen über ein Treppenhaus erschlossen, das mit einem Lift nachgerüstet werden kann. Den Keller ersetzen Abstellräume, die nordseitig gestapelt sind und als Fertigbetonelementkonstruktion ausgeführt werden.

    Ein besonderes Konstruktionskonzept ermöglicht einen neuen Ansatz zum Thema vorgefertigter Holzbau. Die komplexen Teile, also Bad mit vorgelagerter Erschließungszone, werden als Raumzelle vorgefertigt. Das ermöglicht eine komplette Montage der Sanitär-, Heizungs- und Elektroinstallationen im Werk, ebenso den Einbau fast aller Türen. Dadurch ist es möglich, die Schwachstelle bei Sanitärzellen in Holzbauweise zu eliminieren nämlich die Abdichtungsprobleme der Fußbodenkonstruktion. Im Werk kann diese exakt und garantiert dicht ausgeführt werden ohne laufend von nachfolgenden Gewerken zerstört zu werden. Diese konstruktive Idee ermöglicht eine schnelle Bauphase sowie eine Maximierung der Ausführungsqualitäten.   

    Kindergarten Zwischenwasser , Fotograph Büro Kaufmann
  • Kindergarten Zwischenwasser

    Zwischenwasser


    Fertigstellung 2011
  • Das Kindergartengebäude nimmt sich in seiner Ausdehnung, Höhe und Platzierung etwas zurück und kann sich somit in die vorhandene Struktur der Umgebungsbebauung harmonisch einfügen. Bei der Materialwahl ist ein großes Augenmerk auf ökologische Baustoffe gerichtet. Die Fassade ist mit Schindeln aus heimischem Holz belegt. Eine Dämmung mit ökologischen Dämmstoffen und die Konstruktionsart der tragenden Teile in Massivholz-Bauweise ermöglichen einen Wärmeschutz in Passivhausqualität. Die Massivholz-Brettstapelwände können in heimischem Holz ausgeführt werden und sparen somit Kosten, Ressourcen und unnötige CO² Emission. Sie sind innen sägerauh ausgeführt und bilden eine natürliche, weiche Holzoberfläche.
    Die kindgerechten Fensteröffnungen stellen einen freundlichen, natürlichen Aussenbezug her. Die Fensterflächen im Süden werden im Sommer vom Laub des, ins Beschattungskonzept integrierten, Baumbestandes vor zu Hoher Sonneneinstrahlung geschützt. Im Winter lassen die entlaubten Bäume, den erwünschten wärmenden Sonneneintrag zu. Indem man sich dieses natürliche Prinzip zunutze macht, kann ein einfacher Blendschutz an die Stelle eines komplizierten Sonnenschutzes treten. Somit ist für angenehme Temperaturen in den, wegen der Sichtbeziehungen zum Abholbereich nach Süden orientierten Gruppenräumen, gesorgt.

    Funktion
    Bei der funktionalen Strukturierung des Gebäudes wurden im Besonderen die Ausführungen „Beachtenswertes für den Neubau von Kindergärten“ in die Planung mit einbezogen. Die ganztags betreute Gruppe ist im Erdgeschoss untergebracht, wo sich auch die behindertengerechten Anlagen befinden. Damit kann vom Einbau eines kostenintensiven Aufzugs abgesehen werden. Die Zusammenfassung der kindergartenexternen Funktionen Jugendraum, Schülermittagsbetreuung und Gemeindearchiv mit einer eigenen Stiege, ermöglicht zu jeder Zeit einen unbeeinträchtigten Kindergartenbetrieb.
    Der Raum für die Schülermittagsbetreuung dient zudem gleichzeitig als Reserveraum, da er von den Schülern täglich nur über einen Kurzen Zeitraum genutzt wird und in der verbleibenden Zeit alternativ genutzt werden kann. Der Bewegungsraum kann flexibel dem Kindergarten oder dem Foyer zugeordnet werden und wäre damit auch zum Beispiel für kleinere öffentliche Abendveranstaltungen ein passender Ort, wodurch die Vielseitigkeit der Nutzung und die Rentabilität des Gebäudes für die Gemeinde erhöht werden kann. Das Gebäude soll an die örtliche Nahwärmeversorgung angeschlossen werden.

    Wettbewerb Äußere Seestadt Bregenz , Fotograph 2. Stufe
  • Äußere Seestadt Bregenz

    Bregenz


    Fertigstellung 2011
  • Tower
    Die Position des vertikalen Elementes ist so angelegt, dass er von der Bahnhofstraße aus wirksam wird. Er schiebt sich somit über die vorgesehene Rampe und ist in diesem Bereich unterschnitten. Das gibt dieser Rampe eine zusätzliche Bedeutung als vertikale Erschließung der neuen Wohnbebauung. Das Volumen ist aufgelöst, um den Baukörper turmartiger – schlanker erscheinen zu lassen und die Vertikalität zu betonen. Die Haupterschließung erfolgt über den Bahnhofsplatz aber auch an die neue Rampe ist das erste OG angeschlossen. Unter der neuen Rampe führt eine großzügige Erschließung ins UG, das dadurch ebenfalls attraktiv nutzbar wird. Während sich im EG Eingangszone bzw. Verkaufsflächen befinden, ebenso wie im 1.OG., ist das DG als Restaurantebene mit vorgelagerter Terrasse mit Seesicht nutzbar.
    Die übrigen Geschosse sind flexibel als Büro bzw. Hotel nutzbar.

    Bahnhof
    Der viergeschossige Baukörper beinhaltet im EG das Mobilitätszentrum sowie diverse Verkaufsflächen im 1.OG. An die vom Leitprojekt vorgeschlagene Erschließungsebene plus 5,00 sind ein Restaurant sowie zusätzliche Verkaufsflächen angeschlossen, im 2.+3.OG befinden sich flexibel nutzbare Büroflächen. Hauptaugenmerk wird gelegt auf die Anbindung der bestehenden Bahnsteigbrücke an den Busplatz – Bahnhofsplatz. Eine dominant sichtbare und breite Treppe macht dieses wichtige Erschließungselement deutlich. Über die Treppe bzw. die Lifte können sowohl das 1.OG als auch die Bürogeschosse erschlossen werden. Über großzügige Lichthöfe wird auch das UG belichtet, in welchem sich die Schließfächer bzw. die Toilettenanlagen befinden. Hier ist auch die Tiefgarage direkt an den Bahnhofsplatz angebunden. Die Erschließung der Bürozone erfolgt über ein mittleres Treppenhaus, das im EG an den Bahnhofsvorplatz angebunden ist. Die Büros sind über einen zweigeschossigen innen belichteten Mittelgang erschlossen und können beliebig unterteilt und zusammengefasst werden.

    Wettbewerb Hotel Schmiedberger , Fotograph Büro Kaufmann
  • Hotel Schmiedberger

    1. Preis St. Johann


    Fertigstellung 2011
  • Das Boutique-Hotel Schmiedberger kann im dicht besiedelten St. Johann in Tirol, als Zentrum des Bezirkes Kitzbühel, vieles im direkten Umfeld bieten. Eingebettet im Gebirgsmassiv des Wilden Kaisers und dem Kitzbüheler Horn kann man in verschiedenen, charakteristischen Alpenbildern Zurückgezogenheit oder Gemeinschaft konsumieren.

    Der Gast erreicht die zentral liegende Rezeption über eine attraktive gestaltete Vorhalle. Ein unmittelbarer Bezug zur großzügigen Außenterrasse über die Lounge, sowie zum Frühstücksraum und des SPA-Bereichs wird im Empfangsbereich vermittelt.

    Ausgehend vom zentralen Empfangskern können sowohl die Bereiche Fitness, Wellness und Sportmedizin im südlichen Gebäudeteil, als auch der Hotelbereich mit Frühstücks- und Seminarraum im nördlichen Gebäudeteil barrierefrei erschlossen werden. Die notwendige Intimität, die diese Bereiche aufgrund Ihrer Nutzung oder Anforderung benötigen, wird durch diese exponierte Platzierung und Situierung zueinander ermöglicht. Direkte Tageslichtversorgung wird bei gleichzeitigem Sichtschutz gewährleistet.

    Die Erschließung der Wohnanlage im südwestlich liegenden, fünfgeschossigen Gebäude erfolgt über einen eigenen Treppenkern mit Lift, der von der Tiefgarage und dem südseitig liegenden Eingangsbereich zugänglich ist. Somit ist die Privatsphäre der Bewohner sichergestellt.

    Der Shop und die Vinothek sind im Erdgeschoss sowohl öffentlich als auch für Hotelgäste zugänglich und im südlichen Gebäudeteil integriert. Im Gesamtkomplex sind 102 Betten untergebracht. Die Obergeschosse 1-4 im nördlichen und die Obergeschossen 2-3 im südlichen Gebäudetrakt bieten den Hotelgästen durch die großzügige und individuelle Raumaufteilung ein niveauvolles Ambiente. Jedes Zimmer verfügt über eine, nach Süden ausgerichtete, Terrasse. Auf Barrierefreiheit wird im gesamten Entwurf besonderen Wert gelegt.

    Konstruktion:
    Auf massivem Untergeschoss und einem massiv gebauten Erdgeschoss sitzen die fertigen Zimmerboxen. Die Wände und Decken der Boxen sind aus Holzrahmenbau mit beidseitigen OSB-Platten und zwischen liegender Dämmung, der Bode aus BSH-Elementen.
    Stiegenhaus und Liftkerne sind massiv, die restliche Konstruktion wird in Holzrahmen Bauweise mit einer hoch wärmegedämmten Außenhülle ausgeführt. Durch die Elementbauweise kann eine Vielzahl der Egger Produkte ideal eingesetzt werden. Zudem bietet der Innenbereich unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten für die Produktpalette der Firma Egger.
    Das äußere Erscheinungsbild des Hotels ist in Holz vorgesehen, eine Kombination zwischen Verschindelung und Verschalung gliedert die Baukörper und deren Funktionen.

    Wettbewerb IWL Behindertenwerkstätten , Fotograph Thomas Knapp
  • IWL Behindertenwerkstätten

    1. Preis Landsberg am Lech


    Bauherr IWLWerkstätten für behinderte Menschen GmbH
    Fertigstellung 2011
  • Der gesamte Werkstättenbereich ist möglichst flexibel gehalten, die notwendigen Kerne liegen an den peripheren Bereichen, um eine Weiterentwicklung oder ein internes Wachstum nicht zu behindern. Eine teilweise Aufstockung ist sowohl in der ersten als auch in der zweiten Baustufe vorgesehen, die Aufstockung in der ersten Baustufe beherbergt die betriebliche Verwaltung, in der zweiten Baustufe könnte diese ins Verwaltungshauptgebäude umgesiedelt werden und die Räumlichkeiten als Werkstätten genutzt werden. Eine Anbindung an das neue Mensa- bzw. Verwaltungs- und Seminargebäude erfolgt im Zwischengeschoss über eine Brücke. Damit sind die einzelnen Funktionseinheiten intern verbunden. Das P-Gebäude wird als eigenständiger Baukörper an die Ostseite des Dorfplatzes situiert, mit eigener Anlieferungszone. Das bestehende Werkstätten- und Mensagebäude wird umgenutzt als Bereich für arbeitsbegleitende Maßnahmen.

    Die vorgeschlagene Holzbauweise in Kombination mit ausgewählten Materialien bietet eine gute Grundlage zur Erreichung der Ziele des energieeffizienten Bauens. Dabei soll auch besonderes Augenmerk auf die Verwendung von gesundheitlich unbedenklichen Materialien gelegt werden. Erfahrungen aus dem von uns gebauten Gemeindezentrum Ludesch, wo diese Fragen auf wissenschaftlicher Ebene evaluiert wurden, sollen in dieses Projekt mit einfließen. Sämtliche Materialentscheidungen sollen diesen Kriterien unterworfen werden. Die Verwendung von langlebigen Materialien sowie die Baustruktur, die Flexibilität ermöglicht, garantieren niedrige Lebenszykluskosten. Ebenso sollen sämtliche technischen Ausstattungen und Leitungen zugänglich bleiben, um eine leichte Veränderung oder Wartung zu gewährleisten (Systemtrennung). Kompakte Baukörper in Zusammenhang mit optimierten Gebäudehüllen ermöglichen ein vernünftiges Energiekonzept, eine Passivhausqualität wird angestrebt. Somit sollte es möglich sein, das gesamte Gebäude mit den bestehenden Tischlereiabfällen energetisch zu versorgen.

    Die kompakte Bauweise des Gebäudes gewährleistet bei einer optimierten Gebäudehülle sowie hoher Tageslichtnutzung einen minimierten Energieverbrauch. Zur Wärmeerzeugung werden die Holzreste der Schreinerei genutzt. Diese müssten dank des hohen Dämmstandards für die Raumheizung ausreichend sein. Für die Warmwasserbereitung wird die Abwärme der Drucklufterzeugung genutzt. Hierdurch kann insbesondere im Sommer ein ineffizienter, da kurzzeitiger Betrieb der Biomassekessel verhindert werden. Der Einsatz eines Blockheizkraftwerkes scheint nicht sinnvoll, da im Sommer die notwendigen Wärmeverbraucher fehlen und damit die Anlage sehr unwirtschaftlich betrieben würde.
    Die Wärmeübergabe in den Produktions- und Lagerbereichen erfolgt durch Deckenstrahlplatten, welche sich durch hohe Flexibilität bei der Einrichtung der Produktionsfläche sowie geringe Staubaufwirbelung auszeichnen. Die Sheddächer dienen zum einen der natürlichen Belichtung in der Gebäudetiefe, als Lüftungsmöglichkeit sowie als Montagefläche für die Photovoltaikmodule. Das neue Verwaltungsgebäude wird in der Kantine und in den Seminarräumen mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ausgestattet. Durch den Einsatz eines Erdwärmetauschers wird die Zuluft zusätzlich vorkonditioniert , so dass im Zusammenspiel mit dem Atrium als Pufferzone und der freien Nachtlüftung auf eine aktive Kühlung des Gebäudes verzichtet werden kann. Ergänzend kann bei hohen Komfortansprüchen die Fußbodenheizung durch einen Grundwasserwärmetauscher auch zur stillen Kühlung verwendet werden.

    Wettbewerb Kirchgasse Oberdorf - Hämmerle Areal
  • Kirchgasse Oberdorf - Hämmerle Ar...

    1. Preis Dornbirn


    Fertigstellung 2011
  • 1. Platz beim geladenen Wettbewerb Kirchgasse - Dornbirn Oberdorf für Architekturbüro DI Christian Lenz ZT GmbH und Architekten Hermann Kaufmann ZT GmbH

    Wettbewerb IZM Illwerke Zentrum Montafon , Fotograph Thomas Knapp
  • IZM Illwerke Zentrum Montafon

    1. Preis Vandans


    Fertigstellung 2010
  • Nachhaltiges Bauen - Green Building
    Der Bauherr strebt für das Projekt IZM eine Zertifizierung als „Green Building“ nach dem ÖGNI-/DGNB-System an.
    Ziel ist die Erfüllung der Nachhaltigkeitskriterien für eine Auszeichnung in „Gold“, was die Erreichung von 80 % der Maximalanforderungen in den Bereichen Ökologie und Ökonomie sowie soziokulturelle, technische und Prozessqualität voraussetzt.
    Die Möglichkeiten zur Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten in der Planung sinken erfahrungsgemäß mit deren Fortschritt. Deshalb hat das Planerteam für das IZM bereits in dieser frühen Projektphase einen zertifizierten ÖGNI-/DGNB-Auditor konsultiert.
    Folgende planerische Überlegungen und Maßnahmen bilden die Grundlage für eine erfolgreiche Zertifizierung des IZM mit dem „Gold“-Zertifikat der ÖGNI/DGNB.

    Wettbewerb Hannoverhaus
  • Hannoverhaus

    1. Preis


    Bauherr Dt. Alpenverein e.V., München
    Fertigstellung 2010
  • Die Stellung sowie die Form des Hauses sind stark geprägt von den spezifischen Bedingungen des Ortes. So definiert die Lage der Schipiste die Position im Norden, die Topographie lässt wenig Spielraum in Ost- Westrichtung. Ziel des Entwurfes ist es, das Gebäude so geschickt zu situieren, dass keine großen Geländeveränderungen außer im Bereich der notwendigen Terrasse vorzunehmen sind. So steht das Haus nicht mittig auf dem Grat sondern ist nach Osten gerückt, was eine auf festem Untergrund gebaute Terrasse ermöglicht. Zudem entsteht dadurch die Möglichkeit, sich auf der Ostseite sich nach unten zu entwickeln und dadurch belichtbare Räume zu bekommen. Die dadurch entstehende Asymmetrie ist somit Thema der Gestaltentwicklung des Gebäudevolumens geworden mit dem Ziel, eine präzis auf den Ort reagierende Form zu schaffen, die die Besonderheit der Lage thematisiert. Als Bild drängt sich der von Wind und Wetter geformte Findling auf.

    Wettbewerb Holzhalle Orleans
  • Holzhalle Orleans

    1. Preis Orleans


    Fertigstellung 2009
  • Wettbewerb Sozialzentrum Egg
  • Sozialzentrum Egg

    - Egg


    Fertigstellung 2009
  • Wettbewerb Bergstation Baumgarten
  • Bergstation Baumgarten

    - Bezau


    Fertigstellung 2008
  • Wettbewerb Golf Spa Resort Hotel, Seefeld
  • Golf Spa Resort Hotel, Seefeld

    - Seefeld


    Fertigstellung 2008
  • Wettbewerb Bebauung Grabenweg - Griesauweg
  • Bebauung Grabenweg - Griesauweg

    Innsbruck


    Fertigstellung 2008
  • Wettbewerb Passivhauswohnanlage Lyon
  • Passivhauswohnanlage Lyon

    1. Preis - Bauträgerwettbewerb Lyon


    Bauherr ATEMI, Michel Piloquet und Astrid Martin, PARIS
    Fertigstellung 2007
  • 1. Preis

    Wettbewerb Schwimmbad Riezlern
  • Schwimmbad Riezlern

    1. Preis Riezlern


    Fertigstellung 2007
  • 1. Preis

    Wettbewerb Raiffeisenbank Wolfurt
  • Raiffeisenbank Wolfurt

    2. Preis Wolfurt


    Fertigstellung 2007
  • 2. Preis
    Idee: Die im Funktionsprogramm dargestellten Anforderungen an das neue Bankgebäude bieten die Chance der weitgehenden Neukonzeption des bestehenden Baukörpers. Auf Grund der Lage an einer wichtigen Stelle im Dorf erscheint eine selbstbewusste und einprägsame Bauform durchaus vertretbar. Der Entwurf versucht eine Klärung des derzeit sehr differenzierten Baues. Grundsätzlich wird die konstruktive Struktur beibehalten aber durch Zubauten, Aufstockung und Teilabriss ein ruhiges Gebäude ohne Vor- und Rücksprünge geschaffen. Der Eingang wird an die frequentierte Stelle der Einfahrt verlegt, die derzeit etwas unübersichtliche Parkplatz- und Vorplatzsituation geklärt. Es wir ein Atriumtyp vorgeschlagen. Dieser bietet die Chance einer lichtdurchfluteten Struktur sowie übersichtlicher Raumanordnung. Die Schalterhalle im Zentrum hat somit eine gewisse Diskretion, der Kunde erlebt von dort aber das gesamte Gebäude über den alle Geschoße durchgehenden Luftraum. Haupterschließung ist der Lift an zentraler Stelle sowie die Treppe, die an der derzeitigen Stelle belassen wurde, lediglich aber in den Obergeschoßen verbreitert wird.

    Wettbewerb Zentrumsverbauung Egg
  • Zentrumsverbauung Egg

    Anerkennung Egg


    Bauherr Gemeinde Egg
    Fertigstellung 2007
  • Ankauf

    Wettbewerb Konzernzentrale Stallinger
  • Konzernzentrale Stallinger

    1. Preis St. Georgen


    Fertigstellung 2007
  • 1. Preis

    Wettbewerb agrarisches Schulzentrum Salzkammergut , Fotograph Architron
  • agrarisches Schulzentrum Salzkamme...

    2. Preis Salzkammergut


    Fertigstellung 2007
  • 2. Preis

    Wettbewerb Feuerwehr- u. Bergrettungshaus Warth
  • Feuerwehr- u. Bergrettungshaus War...

    1. Preis Warth


    Fertigstellung 2006
  • Wettbewerb Olpererhütte, Zillertaler Alpen
  • Olpererhütte, Zillertaler Alpen

    1. Preis Finkenberg


    Fertigstellung 2006
  • 1. Preis

    Wettbewerb Hotel Ifen
  • Hotel Ifen

    1. Preis


    Fertigstellung 2006
  • Wettbewerb WA Mühlweg
  • WA Mühlweg

    1. Preis Wien


    Fertigstellung 2004
  • Wettbewerb WA Schännistraße
  • WA Schännistraße

    1. Preis Feldkirch


    Bauherr Domus Wohnbau GmbH
    Fertigstellung 2004
  • Wettbewerb Passivhaus Kammelweg
  • Passivhaus Kammelweg

    1. Preis Wien


    Fertigstellung 2003