Research

Research Goal

Based on long experience, we want to take new steps where we can. This is why we are interested in applied research. We want to find future-capable solutions in wood construction and provide them to the general public. We are particularly interested in further development of the building process and specifically in innovative wood construction systems with the highest degree of prefabrication possible. We believe that it is very important for the architect to contribute essentially to this development by questioning all decisions on a formal and aesthetic level and contributing to the development process with the range of his thinking.

Forschungsprojekte abgeschlossen

Ölzbündt

Neubau Wohnanlage Ölzbündt, Dornbirn


Forschungsprojekt – FFF Forschungsförderungsfond (eingereicht 1999)

zum Projekt
Inhalt des Forschungsprojektes:
Entwicklung einer möglichst weitgehend vorgefertigten systematisierten Holzbauweise, geeignet für den mehrgeschossigen Wohnbau. Errichtung eines Prototyps mit 12 Wohneinheiten und einem anschließenden Atelier für einen Grafiker in Dornbirn.
Ökologisches Gemeindezentrum Ludesch

Neubau Ökologisches Gemeindezentrum Ludesch


Forschungsprojekt – Haus der Zukunft
(eingereicht 2003)

zum Projekt
zum Forschungsbericht

Zielsetzung:

Ein öffentliches Gebäude als Demonstrationsprojekt zu folgenden Themen:

  • Passivhaus
  • Verwendung heimischer, ökologischer Materialien
  • Verminderung von Schadstoffemissionen, Wiederverwertbarkeit der eingesetzten Stoffe,
    Reduktion der grauen Energie
  • Vermeidung von gesundheitsgefährdenden Baustoffen
  • Vermeidung von PC
  • Vermeidung von HFCKW
  • Darstellung des Kostenaufwandes für Ökologisierung des Bauens
LifeCycle Tower - Forschungsprojekt Holzhochhaus

LifeCycle Tower – Energieeffizientes Holzhochhaus in Systembauweise


Forschungsprojekt – Haus der Zukunft Plus (eingereicht 2008)

zum Projekt
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Ziel des Projektes „ Life Cycle Tower“ ist die Entwicklung eines baureifen, flexiblen Holzfertigteil- Baukastensystem zur Errichtung energieeffizienter Bürohochhäuser, mit bis zu 20 Geschossen. Ein weiterer Schwerpunkt ist eine auf die Konstruktion abgestimmte Gebäude- und Fassadentechnik, welche dazu beiträgt, vom energieverbrauchenden zum energieerzeugenden Gebäude zu gelangen und dadurch einen Beitrag zu einem CO2 neutralen Gebäudesektor zu leisten.
LCT ONE - LifeCycle Tower

Demonstrationsprojekt


LifeCycle Tower (LCT ONE)


Energieeffizientes Holzhochhaus in Systembauweise


Forschungsprojekt – Haus der Zukunft Plus
(eingereicht 2010)

zum Projekt

Zielsetzung war es, die im Vorgängerprojekt LifeCycle Tower erarbeiteten Entwicklungsergebnisse in einem Demonstrationsgebäude mit 8 Geschossen umzusetzen, sowie die Erprobung der Funktionstüchtigkeit und realen Nutzungsbedingungen.

Forschungsprojekte laufend

IWL Landsberg

IWL Landsberg


DBU – Antrag
(Deutsche Bundesstiftung Umwelt)
eingereicht 2011

zum Projekt

„Konzeption eines mitwachsenden Werkstättengebäudes für eine Werkstätte für behinderte Menschen in Holzbauweise mit optimierter Energieeffizienz“

Ziele

  • die Entwicklung eines optimierten und möglichst hohen Vorfertigungsgrades des Holzbaus
  • die Entwicklung vorgefertigter flexibler Elemente für den mitwachsenden Holzbau
  • Erarbeitung einer Musterlösung für eine energieverlustarme LKW-Anlieferung
  • Optimierung des Projektes in energetischer Hinsicht und Festlegung eines wirtschaftlichen darstellbaren Energiestandards
  • Spezielle thermische Simulation zur Erarbeitung der Kriterien für den optimierten Energiestandard
  • Erstellung eines Energieausweises gemäß EnEV 2009
  • Wärmebrückenoptimierung
  • Untersuchung eines möglichen Synergieeffektes für die Gebäudeheizung über die Sprinkleranlage
  • Entwicklung einer Masterplanung der Energieversorgung
  • Innovative Tageslicht und anwesenheitsabhängige LED – Beleuchtung in Industrieanlagen
  • Energiemonitoring mit visueller Darstellung der Energieströme des Gebäudes
Diedorf;
Diedorf;
Diedorf;

Neubau Gymnasium Diedorf


DBU – Antrag
(Deutsche Bundesstiftung Umwelt)

Kurzfassung des Gesamtvorhabens

 

„Pädagogische Architektur“ wird die Herausforderungen, die an das Planen und Bauen gestellt werden, in den kommenden Jahren maßgeblich beeinflussen. Wie bereits die Montag Stiftung ausgeführt hat, gibt es keine architektonische Standardlösung für das Lernen. Der Neubau des Gymnasiums Diedorf soll als Modellprojekt optimale architektonische, bauliche und technische Voraussetzungen für ein zukunftsfähiges Lern? und Lehrumfeld schaffen und gleichzeitig im Hinblick auf vorbildlichen aktiven Umweltschutz als nachhaltiger Holzbau mit hoher Gestaltungsqualität im Plusenergiestandard konzipiert werden. Das Projekt wird für diese ambitionierten Zielstellungen einen integrierten Planungsansatz aufzeigen, der aus einem von der Schulfamilie entworfenen pädagogischen Ansatz heraus entwickelt wird. Ziel ist es, durch einen integralen Planungsprozess architektonische und bauliche Qualität zu schaffen, die aus der Integration des pädagogischen Konzepts, den energetischen Anforderungen, den Komfortanforderungen, den Anforderungen an eine gesunde Lernumgebung und aus den entwurflich?konstruktiven Rahmenbedingungen erwächst. Die Planung des Gymnasiums Diedorf stellte für alle Planungsbeteiligten eine besondere Aufgabe dar. Dies lag vor allem an der außergewöhnlich komplexen baulichen Struktur des Gebäudes, aufgrund der offenen Lernlandschaften sowie den dadurch bedingten vielfältigen und neuartigen Nutzungsanforderungen.

 

Folgende Themen werden weiter untersucht und modellhaft umgesetzt:

 

  • Erarbeitung eines neuartigen pädagogischen Konzeptes und exemplarische Umsetzung in teiloffene Raumkonzepte und Clusterbildung und Schaffung von Möglichkeiten zu verschiedenen Unterrichtsformen, stärkerer Kooperation und individuellem selbstbestimmtem Lernen. Die dafür entwickelten Räume weisen die erforderliche Flexibilität auf, um bei sich wandelnden pädagogischen Konzepten ohne große Umbauten ihre Nutzungsfähigkeit beizubehalten. Durch die Außenraumgestaltung soll das pädagogische Konzept von innen nach außen weitergeführt und unterstützt werden.
  • Die beispielhaften räumlichen Lösungen bedürfen ebenfalls neuen haustechnischen Konzepten im Bereich Lüftung, Akustik und Tageslichtversorgung. Die im Konzept entwickelten Lösungsansätze werden im weiteren Planungsprozess unter ökonomischen und ökologischen Kriterien weiterentwickelt.
  • Modellhaft ist das Gebäude ebenfalls durch eine sowohl hocheffiziente Hülle im Passivhausstandard, als auch durch eine optimierte Haustechnik, die das Erreichen des Plusenergiestandards ermöglicht. Hierdurch wird der Primärenergieverbrauch nach den aktuellen Berechnungsergebnissen auf 52 KWh/qm a abgesenkt.
  • Neben der Reduktion des Energieverbrauchs im Betrieb und der regenerativen Erzeugung von Strom über den Eigenbedarf hinaus wird ebenfalls die Baustoffwahl unter ökologischen Kriterien optimiert. Entscheidend ist hier insbesondere die Primärkonstruktion, die überwiegend als Holzkonstruktion ausgeführt wird. Gegenüber einem Massivbau kann dadurch bis zu 75%.CO2 eingespart werden.
  • Diese ökologische Optimierung wird ergänzt durch gesundheitsrelevante Betrachtungen. Der Leitfaden für die Innenraumhygiene in Schulgebäuden (UBA 2008) gibt wertvolle Hinweise und Anregungen bezüglich der Ziel? und Grenzwerte für die Innenraumluft. Bereits im Vorfeld der Planung soll den Planern und öffentlichen Auftraggebern durch prinzipielle Hinweise die Möglichkeit gegeben werden, bei der Konstruktions- und Materialwahl Risiken zu minimieren. Dies betrifft sowohl die Lüftungstechnik und Bauprodukte, als auch die vorgesehenen Einrichtungsgegenstände. Der Aspekt der möglichst umfassenden Schadstofffreiheit der Baustoffe wird durch eine entsprechende Begleitung der Ausführungsplanung, Ausschreibung, Vergabe und Unterstützung der Bauleitung beispielhaft realisiert.
  • Ziel ist die Demonstration der Leistungsfähigkeit des Baustoffes Holz in tragender wie auch ausstattender Funktion sowie die Suche nach Konstruktionen bzw. Baulösungen, die sich vom üblichen Standard innovativ absetzen.
  • Im Holzbau ist insbesondere die Frage der thermischen Massen zur Sicherung des thermischen Komforts im Sommerfall zu lösen. Hierzu wurde im Vorkonzept eine Holzbetonverbund Deckenlösung entwickelt. In der weiteren Verfeinerung dieser Decke wird eine neuartige Kombination mit auf dem Markt erhältlichen Betonfertigteilen und Holzrippen, die mit geeigneten Schubverbindungen verbunden sind, entwickelt. Damit ist die Aktivierung der Speichermasse des Betons an der Decke möglich. Sollten diese Maßnahmen nicht ausreichen, wird eine Integration von PCM (phase changing materials) erarbeitet.
  • Grundsätzlich besteht zwischen dem Anspruch der hohen Kompaktheit und der möglichst umfassenden Tageslichtnutzung ein Zielkonflikt, der im Kontext der Clusterlösung beispielhaft gelöst werden soll. Neben der weiteren Verfeinerung der architektonischen Lösungen des Lichthofes und der Oberlichter wird begleitend in Tageslichtsimulationen der optimierte Tageslichteintrag bei möglichst geringem Überhitzungspotential erarbeitet.
  • Die gestalterische Integration der (haus?)technischen Komponenten im Bereich Beleuchtung, Tageslichtnutzung, Verschattung, Blendschutz, Lichtlenkung, Akustik, Lüftung, Heizung, Kühlung, und Photovoltaik wird als übertragbarer Beitrag zur Demonstration architektonischer Leitbilder für nachhaltige Gebäudekonzepte ebenfalls entwickelt.
  • Da die weitere Verbreitung des Holzbaus im Schulbau sowohl durch die Entwicklung beispielhafter konstruktiver Lösungen, optimierter Vorfertigung als auch durch dieüberzeugende gestalterische Qualität gefördert werden soll, sind die nötigen Mehraufwendungen bei der weiteren Verfeinerung der Planung notwendig. Die hierdurch erforderlichen Mehrkosten durch zusätzliche Koordination der Fachplaner, die Variantendiskussion und die Qualitätssicherung sind Teil des Antrages.
  • Jeder Planungsbeteiligte dokumentiert seinen Planungsprozess, die betrachteten Varianten und deren Stärke? und Schwächeprofil sowie die Entscheidungsfindung. Der Architekt als Koordinator des Prozesses hat zusätzlich den Aufwand der Beschreibung der Prozesskoordination.
  • Übergreifender, integraler Planungsansatzes, um – unabhängig von einzelnen Gewerken und Disziplinen – die wesentlichen Fragestellungen zu erkennen, Prioritäten zu ordnen und Gewerke übergreifend ein Gesamtkonzept zu entwickeln, dessen Umsetzung zu begleiten und so Synergien und Einsparungen im Hinblick auf ein wirtschaftlich tragfähiges Modellprojekt nutzbar zu machen.
  • Qualitativ hochwertige Dokumentation für Fachkreise und Interessierte als Fachbuch
  • Eine zweijährige Evaluation des Projektes zur Optimierung und Verifizierung der Energieverbräuche und des Komforts wird in einem Folgeprojekt beantragt. Im weiteren Planungsverlauf wird hierzu ein Monitoringkonzept erstellt, um die erforderlichen Messpunkte in die Gebäudeleittechnik zu integrieren.