Elma Alp

Vorsäß Mellau
Elma Alp , Fotograph Bruno Klomfar
Elma Alp , Fotograph Bruno Klomfar
Elma Alp , Fotograph Bruno Klomfar
Elma Alp , Fotograph Bruno Klomfar
Elma Alp , Fotograph Bruno Klomfar
Elma Alp , Fotograph Bruno Klomfar
Elma Alp , Fotograph Bruno Klomfar
Elma Alp , Fotograph Bruno Klomfar
Elma Alp , Fotograph Bruno Klomfar
Elma Alp , Fotograph Bruno Klomfar
Elma Alp , Fotograph Bruno Klomfar
Elma Alp , Fotograph Bruno Klomfar
Elma Alp , Fotograph Bruno Klomfar
Elma Alp , Fotograph Bruno Klomfar
Elma Alp , Fotograph Bruno Klomfar
Elma Alp Lageplan
Elma Alp Erdgeschoss
Elma Alp Obergeschoss
Elma Alp Dachgeschoss
Elma Alp Kellergeschoss
Elma Alp Querschnitt
Elma Alp Querschnitt
Elma Alp Ansicht Nord
Elma Alp Ansicht Ost
Elma Alp Ansicht Sd
Elma Alp Ansicht West
Elma Alp , Fotograph Büro Kaufmann
Elma Alp , Fotograph Büro Kaufmann
Elma Alp , Fotograph Büro Kaufmann
Elma Alp , Fotograph Büro Kaufmann
Elma Alp , Fotograph Büro Kaufmann
Elma Alp , Fotograph Büro Kaufmann
Elma Alp , Fotograph Büro Kaufmann
Elma Alp , Fotograph Büro Kaufmann
Elma Alp , Fotograph Büro Kaufmann
Elma Alp , Fotograph Büro Kaufmann
Elma Alp , Fotograph Büro Kaufmann

Publikationen  


Ferienhaus Elma Alp
ZN B-059, Fassaden aus Holz, S. 128-131
Elma Alp - Sustainable Building
ZN B-049, Gianluca Minguzzi, Architettura sostenibile, S. 21-26

Projektinfoblatt  



Links  


 


Elma Alp Vorsäß Mellau



Bauherr

 Dorner Andreas

Fertigstellung

 2005

Projektleitung 

Mitarbeit 

Kostenplanung 

Bauleitung 

Aus der im Bregenzerwald in drei saisonalen Etappen gegliederten Viehwirtschaft entstand das „Vorsäߓ, ein Bereich der Almen auf rund 1000 m Höhe, der zweimal jährlich, im Frühling und Herbst, jeweils vier bis fünf Wochen von Mensch und Tier besiedelt wurde. Da die Bauern früher maximal zehn Rinder hatten, waren die typischen Vorsäßhütten sehr klein bemessen und spartanisch auf die kurze Aufenthaltsdauer zugeschnitten. Gerade diese Beschränkung auf das Notwendige prägte die Eigenheit dieser Bauten und ihre ebenso strenge wie unbelastete, naturnahe Atmosphäre macht sie heute zu beliebten Ferienhäusern. Beim Bau der Hütte im Elma, einem Vorsäß im Mellental, galt es, diese Atmosphäre neu zu finden. Sie wird durch eine sehr konsequente Holzbauweise erreicht, durch die Minimierung der Raumproportionen sowie durch die lapidare Grundrisstypologie mit dem Ofen im Zentrum. Der Bau ist ohne zusätzliche Wärmedämmung pur aus massiven Balken „gestrickt“, das Dach ebenfalls aus massiven Dielen gefügt. Formal lehnt sich das Haus an Traditionelles an, kann aber durch die Neuinterpretation einzelner Aspekte und Details – die horizontalen Schiebefenster, die großen Verglasungen im Wohnbereich, den offenen Raumquerschnitt – auch ganz Modernes, Heutiges zeigen. Die Konstruktion im Erdgeschoss und Aufenthaltsbereich ist mit vertikalen Hölzern „stehend“ gefügt, um Setzungen zu vermeiden, die gerade für die Schiebefenster nachteilig wären. Das Obergeschoss mit den Schlafbereichen ist „liegend“ gestrickt, wobei die Eckverbindungen modernisiert sind – mit einer CNC-Fräse in verdeckten Schwalbenschwanzverbindungen hergestellt. So mussten die Balken nicht wie im tradierten Strickbau versetzt werden, sondern laufen über Eck durch: Es ist kein Hirnholz der Bewitterung ausgesetzt. Auf vordergründigen „Komfort der Pflegeleichtigkeit“ wurde bewusst verzichtet. Es gibt keine Lacke oder sonstigen Beschichtungen, keine Fliesen oder Bodenbeläge. Vom First bis zum Möbel ist hier alles aus regionalem, naturbelassenem Massivholz. Text: Otto Kapfinger "Hermann Kaufmann Wood Works"