Haus R

Rankweil
Haus R , Fotograph Bruno Klomfar
Haus R , Fotograph Bruno Klomfar
Haus R , Fotograph Bruno Klomfar
Haus R , Fotograph Bruno Klomfar
Haus R , Fotograph Bruno Klomfar
Haus R , Fotograph Bruno Klomfar
Haus R , Fotograph Bruno Klomfar
Haus R , Fotograph Bruno Klomfar
Haus R , Fotograph Bruno Klomfar
Haus R , Fotograph Bruno Klomfar
Haus R , Fotograph Bruno Klomfar
Haus R , Fotograph Bruno Klomfar
Haus R Lageplan
Haus R Erdgeschoss
Haus R Obergeschoss
Haus R Fassadenschnitt
Haus R Schnitt
Haus R Ansicht Nordost
Haus R Ansicht Nordwest
Haus R Ansicht Sdost
Haus R Ansicht Sdwest
Haus R , Fotograph Büro Kaufmann
Haus R , Fotograph Büro Kaufmann
Haus R , Fotograph Büro Kaufmann
Haus R , Fotograph Büro Kaufmann
Haus R , Fotograph Büro Kaufmann
Haus R , Fotograph Büro Kaufmann
Haus R , Fotograph Büro Kaufmann


Publikationen  


Riedmann EFH - Es grünt ein Nußbaum vor dem Haus...
ZN Z-238, Architektur International, April 2013, S. 68-69
Vorarlberger Holzbaupreis 2013
ZN Z-247, Broschüre Vorarlberger Holzbaupreis, S. 14-15

Projektinfoblatt  



Links  


 


Haus R Rankweil



Fertigstellung

 2012

Projektleitung 

Kostenplanung 

Das Haus liegt inmitten einer typischen Rheintalgemeinde. Die Umgebung ist von kleineren Wohnbauten, der Dorfkirche und noch unbebauten Wiesen geprägt. Ein Nussbaum markiert den Übergang zum Grundstück des Elternhauses. Dort lebt der Vater des Bauherren, welcher als „örtlicher Bauaufseher“ immer mehr in das Projekt hineingewachsen ist. Im Sinne einer guten Nachbarschaft sollte ein geschützter Außenraum zwischen beiden Häusern geschaffen werden. Dafür wurde die Garage direkt an die Straße gerückt, wodurch auch der westliche Wohngarten räumlich gefasst wurde. Von der Garage aus erfolgt auch der Zugang zum Haus. Über eine Pendeltüre und einen halboffenen Durchgang gelangt man über die „Frühstücksveranda“ zur Haustüre. Außen von einem Schindelkleid umgeben, setzt sich die Oberfläche aus naturbelassenem Tannenholz auch im Innenraum fort. Trotz der nach allen Seiten großzügigen Verglasungen, schafft das Holz beim Betreten die gewünschte heimelige Atmosphäre. Programm war offenes Wohnen mit vielfältigen Bezügen zum sehr schönen Außenraum also die Inszenierung der unterschiedlichen Qualitäten des Feiraumes. Ebenfalls Die Bauherren wollten die Allgemeinbereiche möglichst offen, mit klarer Trennung zu den Individualräumen. Im Planungsgespräch werden dann die zentrale Küche zum „Cockpit“ und die erhöhte Arbeitsfläche während der Bauzeit zum „DJ-Pult“. Ist es im Erdgeschoss Offenheit, so sollten im Obergeschoss natürliches Licht und gezielte Ausblicke auf Nussbaum und Bergbasilika eine angenehme Stimmung vermitteln. Die atmosphärische Qualität der Laube zwischen Badezimmer und Schlafzimmer veranlasste die Bauherren den dort vorgesehenen Whirlpool zugunsten eines zusätzlichen Sitzplatzes wegzulassen. Waren zu Beginn noch drei gleichwertige Kinderzimmer gewünscht, entwickelten sich in den ausführlichen Planungsgesprächen ganz individuelle Raumkonfigurationen, so ein „Nussbaum-, Erker- und Balkonzimmer“. Ergebnis des offener Planungsprozess ist ein Haus mitten im Ort, das generationenübergreifendes Zusammenleben ermöglicht, gut nutzbare Außenräume bietet und den Aspekt der Nachhaltigkeit durch eine ökologische Materialwahl, Niedrigenergiehausstandard und Energiegewinnung über Erdsonden mit Wärmepumpe berücksichtigt.