Unterfeldstraße

Ludesch
Unterfeldstraße , Fotograph Bruno Klomfar
Unterfeldstraße , Fotograph Bruno Klomfar
Unterfeldstraße , Fotograph Bruno Klomfar
Unterfeldstraße , Fotograph Bruno Klomfar
Unterfeldstraße , Fotograph Bruno Klomfar
Unterfeldstraße , Fotograph Bruno Klomfar
Unterfeldstraße , Fotograph Bruno Klomfar
Unterfeldstraße , Fotograph Bruno Klomfar
Unterfeldstraße , Fotograph Bruno Klomfar
Unterfeldstraße Lageplan
Unterfeldstraße Erdgeschoss
Unterfeldstraße Querschnitt
Unterfeldstraße Ansicht Nord
Unterfeldstraße Ansicht  Ost
Unterfeldstraße Ansicht West

Projektinfoblatt  



Links  


 


Unterfeldstraße Ludesch



Bauherr

 Vogewosi

Fertigstellung

 2011

Projektleitung 

Mitarbeit 

Die WA Unterfeldstraße in Ludesch ist eine weitere Wohnanlage, die gemeinsam mit der Vorarlberger gemeinnützigen Wohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft (VOGEWOSI), einem sozialen Wohnbauträger, entwickelt wurde. Dabei geht es um den Nachweis, dass der Baustoff Holz gerade im sozialen Wohnbau aus ökologischer aber auch aus wirtschaftlicher Sicht Berechtigung hat und dem Wunsch ökologisch engagierter Gemeinden Rechnung getragen werden kann, höchst energieeffiziente und nachhaltige Gebäude zu entwickeln. Durch höhere Förderungsmaßnahmen des Landes Vorarlberg ist Passivhausstandard umsetzbar. Durch eine disziplinierte Konstruktion und Struktur des Gebäudes ist es möglich, auch den Holzbau in wirtschaftlichem Rahmen zu realisieren.
Die zwei dreigeschossigen Laubengangtypen sind in Mischkonstruktion aus tragenden Rahmenholzelementen in Kombination mit Brettsperrholzwänden und Brettsperrholzdecken konstruiert. Die Erschließung erfolgt über Laubengänge, aus nicht brennbaren Baustoffen wie Stahl und Beton. Aus Kostengründen aber auch um den Baukörper kompakt zu halten, sind die Balkone wärmebrückenfrei vorgestellt, die Außenhaut ist unbehandelte Lärche, die bewusst den Verwitterungsprozess in Kauf nimmt. Die Wohnanlage ist so auf dem Grundstück positioniert, dass eine Erweiterung der Anlage um zwei weitere Baukörper Richtung Norden möglich ist. Sorgfältige Materialisierung und die hohe Detailqualität geben dem Bauwerk eine elegante Erscheinung, was vom Bauherrn durchaus gewollt ist, um die Mieter zu „nobilitieren“.