Chesa Valisa

Hotelhalle Hirschegg
Chesa Valisa , Fotograph Ignacio Martinez
Chesa Valisa , Fotograph Ignacio Martinez
Chesa Valisa , Fotograph Ignacio Martinez
Chesa Valisa , Fotograph Ignacio Martinez
Chesa Valisa , Fotograph Ignacio Martinez
Chesa Valisa , Fotograph Ignacio Martinez
Chesa Valisa , Fotograph Ignacio Martinez
Chesa Valisa , Fotograph Ignacio Martinez
Chesa Valisa
Chesa Valisa
Chesa Valisa
Chesa Valisa
Chesa Valisa


Publikationen  


1. Platz Chesa Valisa Kategorie Familienhotels
ZN Z-147, Geosaison, Februar 2008
Chesa Valisa - Naturhotel
ZN Z-170, Future Hotel, die Zukunft der Ferienhotellerie, ÖHV, 2008

Projektinfoblatt  



Links  


 


Chesa Valisa Hotelhalle Hirschegg



Bauherr

 Dr. Klaus Kessler KG

Fertigstellung

 2002

Projektleitung 

Kostenplanung 

Bauleitung 

Helmut Haberstock, Sonthofen (D)
Die Aufgabe des 2002 errichteten Zubaues ist einfach gesagt die Verbindung beider Häuser herzustellen. Der Zubau definiert eine neue Eingangssituation, sowie einen ruhigen geschützten Hotelhof mit Gastgarten und schÖnen Aufenthaltsbereichen. Ein neuer Zugang, eine großzügige Hotelhalle mit Rezeption und Naturladen, ein Seminarraum sowie Kinder- und Jugendbereiche und nicht zuletzt ein echter Weinkeller runden das überdurchschnittliche Angebot ab. Die frei gewordenen Räume des Bestandes werden als erweitertes Sitzplatzangebot für den Restaurantbetrieb einerseits, sowie für eine eigene Ayurveda-Massage Abteilung andererseits adaptiert. Der in den Hang hineingebaute und teilweise begrünte Bau wird dominiert von naturbelassenem Holz sowie einer Stampflehmwand von Martin Rauch, die das Rückgrat bildet, sowie den Verbindungsbogen beider Häuser symbolisiert. Als weiteres Element bereichert Wasser das Raumerleben, indem ein bestehender kleiner Bach als Wasserfall sichtbar in einen Innenhof geleitet wird. Eine ebenfalls aus gestampftem Lehm gebaute offene Feuerstelle integriert somit nach Erde und Wasser auch das dritte Element des Feuers. Chesa Valisa, was in der Sprache der alten Walser soviel wie „Walserhaus“ bedeutet, ist als Naturhotel ein touristisches Juwel im Kleinen Walsertal. Die Familie Kessler betreibt es seit 4 Generationen und hat aus einem alten Walsergasthaus mit nebenliegendem Stallgebäude mit viel Engagement und Mut zu neuen Ideen einen fast ganzjährig ausgelasteten Betrieb geschaffen. Die Aufgabe des 2002 errichteten Zubaues ist einfach gesagt die Verbindung beider Häuser herzustellen. Es ergab sich die Chance, ein neues Herz zu schaffen. Um dies jedoch zu ermöglichen war es notwendig, die Gemeindestraße, die beide Häuser trennte, zu verlegen. Der Zubau definiert eine neue Eingangssituation, sowie einen ruhigen geschützten Hotelhof mit Gastgarten und schönen Aufenthaltsbereichen. Ein neuer Zugang, eine großzügige Hotelhalle mit Rezeption und Naturladen, ein Seminarraum sowie Kinder- und Jugendbereiche und nicht zuletzt ein echter Weinkeller runden das überdurchschnittliche Angebot ab. Die frei gewordenen Räume des Bestandes werden als erweitertes Sitzplatzangebot für den Restaurantbetrieb einerseits, sowie für eine eigene Ayurveda-Massage Abteilung andererseits adaptiert. Die brennende Herausforderung im Entwurf bestand in der geschickten Einfügung des Neubaues in den architektonisch heterogenen Bestand – ein altes aber bereits sehr verändertes Walserhaus und ein typisches Sechziger- Jahre- Objekt. Ein formal reduzierter und in natürlichen Materialien konstruierter leicht geschwungener Bau bringt durch seine selbstbewusste architektonische Haltung zwar ein neues Element dazu, vermeidet aber gerade dadurch jede Anbiederung und verfällt nicht in den Fehler der Kulissenkultur, die das touristische Bauen allzu oft prägt. Der in den Hang hineingebaute und teilweise begrünte Bau wird dominiert von naturbelassenem Holz sowie einer Stampflehmwand von Martin Rauch, die das Rückgrat bildet, sowie den Verbindungsbogen beider Häuser symbolisiert. Als weiteres Element bereichert Wasser das Raumerleben, indem ein bestehender kleiner Bach als Wasserfall sichtbar in einen Innenhof geleitet wird. Eine ebenfalls aus gestampftem Lehm gebaute offene Feuerstelle integriert somit nach Erde und Wasser auch das dritte Element des Feuers.