Sutterlüty Markt Weiler

Weiler
Sutterlüty Markt Weiler , Fotograph Bruno Klomfar
Sutterlüty Markt Weiler , Fotograph Bruno Klomfar
Sutterlüty Markt Weiler , Fotograph Bruno Klomfar
Sutterlüty Markt Weiler , Fotograph Bruno Klomfar
Sutterlüty Markt Weiler , Fotograph Bruno Klomfar
Sutterlüty Markt Weiler , Fotograph Bruno Klomfar
Sutterlüty Markt Weiler , Fotograph Bruno Klomfar
Sutterlüty Markt Weiler , Fotograph Bruno Klomfar
Sutterlüty Markt Weiler , Fotograph Bruno Klomfar
Sutterlüty Markt Weiler , Fotograph Bruno Klomfar
Sutterlüty Markt Weiler
Sutterlüty Markt Weiler
Sutterlüty Markt Weiler
Sutterlüty Markt Weiler
Sutterlüty Markt Weiler
Sutterlüty Markt Weiler
Sutterlüty Markt Weiler
Sutterlüty Markt Weiler
Sutterlüty Markt Weiler
Sutterlüty Markt Weiler
Sutterlüty Markt Weiler
Sutterlüty Markt Weiler
Sutterlüty Markt Weiler

Publikationen  


Supermarkt in Weiler
ZN B-039, Amber Sayah, Architektur in Vorarlberg, S. 92-93
Weniger Super, mehr Markt
ZN Z-112, arcguide.de, 12/2004, S. 8-9
Sutterlüty Markt in Weiler
ZN Z-102, Otto Kapfinger, pro:Holz zuschnitt 10, S. 16-17

 


Sutterlüty Markt Weiler Weiler



Bauherr

 Sutterlüty GesmbH & Co

Fertigstellung

 2002

Projektleitung 

Mitarbeit 

Kostenplanung 

Bauleitung 

Eine Supermarktkette baut neue Filialen – Holz in avancierter Konstruktion gibt Waren und Kunden ein lichtes, helles Etui, formt Hallenräume besonderer Art. Der in Vorarlberg bereits gut positionierte Nahversorger startete eine Reihe neuer Märkte, die im Angebot wie im Raumtypus neue Wege gehen: statt der üblichen Regalkorridore platzähnliche Raumverhältnisse mit marktartigen Ständen und Café-Bar, mit viel Übersicht, lokalen, frischen Produkten und klarer Einbindung in die örtliche Umgebung. Sutterlüty suchte nach einer Raumstruktur, nach einem Materialkonzept, das optimale Flexibilität gibt, mit wenigen Elementen für verschiedene Standorte variiert werden kann – eine Konstruktionsart, die ökonomisch ist und nachhaltig, die dem „optischen Auftritt“ des Warenbereichs einen starken Rahmen und Hintergrund bietet. In Weiler entwarf Hermann Kaufmann aus all diesen Gründen die Hallendecke – die dominierende Raumfläche – in spezieller Holzbauweise als stimmungsgebenden „Fonds” des Ganzen. Die 47 cm starke Dachplatte, 1500m2 groß, über deckt in 5 m Höhe den Innenraum wie auch – mit Auskragungen an der Nordseite (Eingang) und Südseite (Anlieferung) – den Außenraum. Diese Platte ist ein Gefüge aus Fichten-Hohlkastenelementen, gespannt zwischen den Außenwänden und Hauptträgern aus Brettschichtholz, die über wenige Stahl-Pendelstützen die Last auch im Innenraum abtragen. Die Spannweite der Hohlkästen ist 14m; die 1,85 m breit vorgefertigten Teile sind beidseitig mit Drei schichtplatten beplankt, die untere Platte ist die fertige Deckenuntersicht. Um diese helle Decke in Fichte möglichst homogen zu erhalten, sind auch die bis zu 72 cm breiten Hauptträger in die Deckenhöhe integriert. Für die Installationen wurden aus der unteren Beplankung Streifen ausgespart und diese nach erfolgter Verrohrung mit Dreischichtplatten geschlossen. Die Beleuchtung ist von der Decke abgehängt und direkt der Ladenzone zugeordnet. Neben der schnellen Montage und der speziellen Materialwirkung hat diese Holz-Dachplatte den Vorteil, dass sie keine Kältebrücke bildet und kontinuierlich durch die Verglasung der Stirnfronten in die Auskragung der Vordächer übergehen kann. Die schon rein optisch „monolithische“ Dachplatte hat als weitere konkrete Aufgabe die Funktion als statische Scheibe zur Aussteifung des ganzen Gebäudes. Die seitlichen Längswände sind Holzrahmenkonstruktionen mit innerer Beplankung aus OSB-Platten (farblich abgestimmt mit der rot durchgefärbten Bodenvergütung) und einer äußeren Schicht aus diffusionsoffenen Holzwerkstoffplatten. Die zur Straße geschlossene Westfassade hat als Außenverkleidung vertikal montierte Akazienbretter in der subtilen „Zufalls-Textur“ der vom Werk verschieden gelieferten Formate. Text: Otto Kapfinger "Hermann Kaufmann Wood Works"