Rheinhof - Stall

Hohenems
Rheinhof - Stall , Fotograph Bruno Klomfar
Rheinhof - Stall , Fotograph Bruno Klomfar
Rheinhof - Stall , Fotograph Bruno Klomfar
Rheinhof - Stall , Fotograph Bruno Klomfar
Rheinhof - Stall
Rheinhof - Stall
Rheinhof - Stall
Rheinhof - Stall
Rheinhof - Stall
Rheinhof - Stall


Publikationen  


Rheinhof Stall - Kathedrale für die Kuh
ZN Z-190, Hochparterre Nr. 4/2011, S. 26 "Beilage Liechtenstein-Preis"
Bauen und Landwirtschaft
ZN Z-148, Konstruktiv, Jänner/Februar 2008
Artgerechtigkeit - Rheinhof Stall
ZN Z-161, Holzbaumagazin 2008, S. 78-81

Projektinfoblatt  



Links  


 


Rheinhof - Stall Hohenems



Bauherr

 Land Vorarlberg

Fertigstellung

 2006

Projektleitung 

Martin Zerlauth

Mitarbeit 

Planungsteam der LWK und ABB (Weratschnig, Küng)

Bauleitung 

Ing. Herbert Reimann (Landeshochbauamt)
Die Verwendung von regionalen, nachhaltigen Baustoffen und eine Sorgfalt in der Ausführung bis ins Detail prägen das neue Stallgebäude des Rheinhof in Hohenems. Der optimal belichtete und belüftete Freilaufstall schafft die Voraussetzungen für eine zeitgemäße Tierhaltung und macht gleichzeitig deutlich, dass diese die Landschaft prägende Bauaufgabe durchaus ein wichtiges Thema der Architektur ist. Das neue Stallgebäude des Gutshof Rheinhof – einer biologisch wirtschaftenden „Lehrwerkstätte“ der Landwirtschaftsschule Hohenems – macht deutlich, wie eine von Pragmatik geprägte Bauaufgabe durch einen neuen Lösungsansatz gewinnen kann. Statt der sonst üblichen Satteldach-Bauform, wurde ein neuartiges Konzept entwickelt, das den Anforderungen der Belichtung und Belüftung der großen Raumtiefe optimal entspricht und die Voraussetzungen für eine zeitgemäße und artgerechte Tierhaltung schafft. Das basilika-artige, dreischiffige Bauvolumen mit überhöhtem Mittelschiff wird von den großen, rundum laufenden Oberlichten des Dachaufsatzes und Oberlichtbändern an den beiden Längsfronten belichtet und belüftet. Die Holzschalung wie auch die gesamte offene Holzkonstruktion sind in heimischen Hölzern ausgeführt. Auf eine qualitätvolle Detailgestaltung wurde besonders großer Wert gelegt und auf den Einsatz von sonst häufig im Stallbau verwendeten Fertigelemente wie Türen und Tore verzichtet. Der helle und luftige Freilaufstall schafft als „Schulstall“ ideale Rahmenbedingungen für den Praxisunterricht der Schüler und dient darüber hinaus als Vorbild für eine neue Kultur des Stallbaus.