Glas Marte Zuschneidehalle 1

Bregenz
Glas Marte Zuschneidehalle 1 , Fotograph Bruno Klomfar
Glas Marte Zuschneidehalle 1 , Fotograph Bruno Klomfar
Glas Marte Zuschneidehalle 1 , Fotograph Bruno Klomfar
Glas Marte Zuschneidehalle 1 , Fotograph Bruno Klomfar
Glas Marte Zuschneidehalle 1 , Fotograph Bruno Klomfar
Glas Marte Zuschneidehalle 1 , Fotograph Bruno Klomfar
Glas Marte Zuschneidehalle 1
Glas Marte Zuschneidehalle 1
Glas Marte Zuschneidehalle 1
Glas Marte Zuschneidehalle 1
Glas Marte Zuschneidehalle 1
Glas Marte Zuschneidehalle 1
Glas Marte Zuschneidehalle 1
Glas Marte Zuschneidehalle 1
Glas Marte Zuschneidehalle 1

Publikationen  


Hala na rezanie skla v bregenzi
ZN Z-031, ARCH o architektúre a inej kultúre , marec 2001, S. 19-21
Herstellungs- und Beriebsgebäude
ZN B-003, Sommer / Weißer / Holletschek, Architektur für die Arbeitswelt, S. 118,119

 


Glas Marte Zuschneidehalle 1 Bregenz



Bauherr

 Glas Marte GmbH + Co KG

Fertigstellung

 1994

Mitarbeit 

Tragwerksplanung 

DI Ingo Gehrer, Höchst
Das Betriebsgebäude dieser Glasgroßhandlung wurde in zwei Bauetappen errichtet. Der erste Bauabschnitt bestand aus einer reinen Glasfassade ohne Öffnungselemente vor einem geschlossenen Lagerbaukörper, der mit Wellblech verkleidet ist und nur durch zwei Tore zur Anlieferung erschlossen wird. Dahinter liegen die zur Isolierglasherstellung notwendigen Flächen. Das Dachtragwerk besteht aus einem mit Stahlzugbändern kombinierten Holzfachwerk, das die unterschiedlichen Eigenschaften der verwendeten Baustoffe optimal nutzt. In das Fachwerk sind Glassheds eingebaut. Die gläserne Hauptfassade ist durch ein anspruchsvolles System gegen Winddruck ausgesteift. Durch die Fertigteilfassade war die Hallenrückseite demontier- und somit erweiterbar, wodurch die Halle 1995 auf circa die dreifache Fläche, welche die Ladehalle, weitere Lager- und Produktionsflächen beinhaltet, vergrößert wurde. Beschreibung: Durch den Zukauf eines Nachbargrundstückes war es der Fa. Glas Marte in Bregenz möglich ein Konzept für eine großzügige Betriebserweiterung zu entwickeln. Als erste Stufe wurde jetzt eine Halle für die Glasschneideanlage realisiert. Länge: 70,4 m, Breite: 22,80 m, Höhe: 10,20 m Das Konzept sieht eine Erweiterungsmöglichkeit der Halle um 2 Schiffe vor. Notwendig war eine gute Tageslichtsituation und möglichst blendfreies Licht. Deshalb konnte Glas in großzügiger Form angewendet werden. Im Dachbereich als Shed, sowie bei der fast vollflächig verglasten Nordwestfassade. Konstruktion: Fachwerkbinder aus Holz (Parallam) kombiniert mit Zuggliedern aus Stahl, die auf eingespannten Stahlstützen liegen, überspannen die Halle in Querrichtung. Die Form der Binder folgt dem Shedverlauf, wobei der Obergurt des Fachwerkes dadurch teilweise im Außenbereich liegt, was mit Holz problemlos machbar ist (keine Kondensatprobleme). Wand als auch Dach sind mit vorgefertigten Holzelementen ausgefacht, die südseitige Fassade ist demontierbar und im Erweiterungsfall elementweise versetzbar. Besonderes Interesse galt der nordseitigen Glasfassade. Die Tragstruktur besteht aus horizontalen, von Stütze zu Stütze gespannten Parallamdielen, die mittels dünnen Stahlrohrstützen gegen Kippen gesichtert sind. Die Horizontalteilung ist auch außen ablesbar.