Kaufmann Holz AG - Abbundhalle

Reuthe
Kaufmann Holz AG - Abbundhalle , Fotograph Ignacio Martinez
Kaufmann Holz AG - Abbundhalle , Fotograph Ignacio Martinez
Kaufmann Holz AG - Abbundhalle , Fotograph Ignacio Martinez
Kaufmann Holz AG - Abbundhalle , Fotograph Ignacio Martinez
Kaufmann Holz AG - Abbundhalle , Fotograph Ignacio Martinez
Kaufmann Holz AG - Abbundhalle
Kaufmann Holz AG - Abbundhalle
Kaufmann Holz AG - Abbundhalle
Kaufmann Holz AG - Abbundhalle
Kaufmann Holz AG - Abbundhalle
Kaufmann Holz AG - Abbundhalle
Kaufmann Holz AG - Abbundhalle

Auszeichnungen 



Publikationen  


Abbundhalle und Lagerhalle, Reuthe
ZN Z-280, IndustrieBau 06/2014, S. 68
Abbundhalle in Reuthe
ZN B-001, Sayah Amber, Neue Architektur in Vorarlberg, S. 64-67
Abbundhalle in Reuthe
ZN Z-030, Bachmann Wolfgang, Baumeister, 10/1995, S. 36-39

Projektinfoblatt  



Links  


 


Kaufmann Holz AG - Abbundhalle Reuthe



Bauherr

 Kaufmann Holz AG

Fertigstellung

 1991

Tragwerksplanung 

DI Ingo Gehrer, Höchst
Merz + Kaufmann, Dornbirn
Der stützenfreie Raum der Abbundhalle mißt 30 mal 60 Meter und wird in seiner Länge von zwei Kranen mit je 6,3 Tonnen Nutzlast befahren. Ihre Schienen ruhen auf der hangseitigen Betonwand und an der offenen Fassade auf Stützen aus Parallam, ein aus Kanada importiertes Furnierstreifenholz für hohe Festigkeiten. Das Dach wird von fünf einseitig verglasten Sheds überspannt. Sie bestehen aus zwei Parallam-Fachwerkträgern, die im Abstand von vier Metern als steife Kästen über die sieben Meter hohe Halle ragen. An der Hoffassade ruhen sie auf innenseitig mit Andreaskreuzen ausgesteiften (Parallam-) Stützenverbänden, die um ihre eigene Stärke aus der Flucht treten. Noch betont durch die senkrechte Verschalung ergibt sich so mit den sechs Meter breiten Fensterfeldern ein tektonischer Rhythmus. Entsprechend ist dort der Wandbereich mit einer horizontalen Stülpschalung profiliert. Dank der Parallam-Fachwerktechnik ließen sich massive BSH-Binder (die über 2,5 Meter Höhe erreicht und den Lichteinfall behindert hätten) vermeiden. Die Pfetten über vier bzw. sechs Meter Spannweite schließen auf der Höhe der Fachwerkober- und Untergurte an.