Kaufmann Holz AG - Halle Au

Reuthe
Kaufmann Holz AG - Halle Au , Fotograph Ignacio Martinez
Kaufmann Holz AG - Halle Au , Fotograph Ignacio Martinez
Kaufmann Holz AG - Halle Au , Fotograph Ignacio Martinez
Kaufmann Holz AG - Halle Au , Fotograph Büro Kaufmann
Kaufmann Holz AG - Halle Au , Fotograph Büro Kaufmann
Kaufmann Holz AG - Halle Au , Fotograph Ignacio Martinez
Kaufmann Holz AG - Halle Au , Fotograph Büro Kaufmann
Kaufmann Holz AG - Halle Au
Kaufmann Holz AG - Halle Au
Kaufmann Holz AG - Halle Au
Kaufmann Holz AG - Halle Au
Kaufmann Holz AG - Halle Au
Kaufmann Holz AG - Halle Au
Kaufmann Holz AG - Halle Au
Kaufmann Holz AG - Halle Au
Kaufmann Holz AG - Halle Au
Kaufmann Holz AG - Halle Au
Kaufmann Holz AG - Halle Au
Kaufmann Holz AG - Halle Au

Publikationen  


Langspanholz
ZN B-027, Ambrozy / Giertlova, Planungshandbuch Holzwerkstoffe, S. 206-209-
Kaufmann Holz - AG Warehouse
ZN Z-118, World Architecture, 8/2005, S. 45-47
Jedinecne krabice z Vorarlbergu
ZN Z-031, ARCH o architektúre a inej kultúre , marec 2001, S. 16-18
Lagerhalle
ZN B-012, Cerliani/Baggenstos, Holzplattenbau, S. 94-97
Holzrahmenbau und Rippendecken
ZN B-010, Landsberg / Pinkau, Holzsysteme für den Hochbau, S. 198-199, S. 144-145
Industriebau - ein Thema?
ZN B-003, Sommer / Weißer / Holletschek, Architektur für die Arbeitswelt, S. 21-22
Lagerhalle Holzbauwerk Kaufmann
ZN B-035, Neues Bauen in den Alpen, Architekturpreis 1995, S. 52-57
Holzbauwerk Kaufmann
ZN B-013, architektur & wirtschaft, Journal internat. Bodenseeregion, S. 30-31

Projektinfoblatt  



Links  


 


Kaufmann Holz AG - Halle Au Reuthe



Bauherr

 Kaufmann Holz AG

Fertigstellung

 1992

Tragwerksplanung 

DI Ingo Gehrer, Höchst
merz kaufmann partner GmbH, Dornbirn
Am 19. August 1992 zerstörte ein Großbrand auf dem Gelände des Kaufmann Holzbauwerkes in Reuthe eine ca. 7000 m2 große Halle, mit Anlagen für Trocknung und Sortierung von Schnittholz, sowie 7000 m3 gelagerte, trockene Schnittware. Es war notwendig innerhalb kürzester Zeit eine neue Halle zu erstellen, in welcher die Sortieranlage, die Holztrocknungsanlage sowie ein geschlossenes Lager für trockenes Schnittholz Platz findet. Für Planung und Baubewilligungen waren nicht mehr als 4 Wochen terminisiert, für die Errichtung der 10.000 m2 großen Anlagen wurden 2 Monate veranschlagt. Es wurde daher schon beim Entwurf der Halle auf ein sehr montagefreundliches und schnell zu errichtendes Konzept geachtet. Der neuartige Baustoff Intrallam LSL, der in großformatigen Platten hergestellt wird, war dafür geeignet. Das große Format erlaubte einen hohen Vorfertigungsgrad und dank der hohen Festigkeit konnte diese Platte nicht nur als Raumabschließendes Element sondern gleichzeitig auch als tragend eingesetzt werden. Das Gebäude ist in zwei Abschnitte mit unterschiedlichen Spannweiten gegliedert. Die Halle wird von seriell angeordneten Elementen geprägt, Holzschalen werden als Dachtragwerk aneinandergesetzt, die die Halle belichten und das Dachtragwerk visuell von der Fassade abheben. Die Wände wurden ebenfalls aus den großformatigen Intrallam-Platten als Faltwerk angeordnet und übertragen sowohl Eigengewicht als auch Windkräfte auf die Hauptstützen des Gebäudes. Der Entwurf dieser Halle erfolgte innerhalb eines Planungsteams in dem sowohl Ingenieure wie auch Bauherr und Architekten beteiligt waren. Dieses interdisziplinäre Verfahren war notwendig für die Effizienz in der Planung. Nach sieben Wochen Bauzeit konnte rechtzeitig mit der Bewirtschaftung der Halle begonnen werden. Am 19. August 1992 zerstörte ein Großbrand auf dem Gelände des Kaufmann Holzbauwerkes in Reuthe eine ca. 7000 m2 große Halle, mit Anlagen für Trocknung und Sortierung von Schnittholz, sowie 7000 m3 gelagerte,trockene Schnittware. Es war also notwendig innerhalb kürzester Zeit eine neue Halle zu erstellen, in welcher die Sortieranlage die Holztrocknungsanlage sowie ein geschlossenes Lager für trockenes Schnittholz Platz findet. Für Planung und Baubewilligungen waren nicht mehr als 4 Wochen terminisiert für die Errichtung der 10.000 m2 großen Anlagen wurden 2 Monate veranschlagt. Es wurde daher schon beim Entwurf der Halle auf ein sehr montagefreundliches und schnell zu errichtendes Konzept geachtet. Der neuartige Baustoff Intrallam LSL,der in großformatigen Platten mit den Abmessungen 2,33 x 10,67 m und in Dicken von 27 - 140 mm hergestellt wird, war dafür geeignet. Das große Format erlaubte einen hohen Vorfertigungsgrad und dank der hohen Festigkeit konnte diese Platte nicht nur als raumabschließendes Element sondern gleichzeitig auch als tragend eingesetzt werden. Noch während der Fundierungsarbeiten wurde im Schichtbetrieb die Vorfertigung der Dach- und Wandelemente in der Abbundhalle vorgenommen. Nach dem Aufrichten der ersten beiden Hauptbinder ging man sofort daran,die Dachelemente zu verlegen und die Abdichtungsfolien zu verschweißen. Dieses fortlaufende Montieren der Konstruktion umfaßt, auch die in Holz ausgeführte Längswand. Nach sieben Wochen Bauzeit konnte rechtzeitig vor den Weihnachtsferien mit der Bewirtschaftung der Halle begonnen werden. Haupttragsystem Das Gebäude ist in zwei Abschnitte mit unterschiedlichen Spannweiten gegliedert. Die eingespannten Pylone bestehen aus je 2 HEA-Proflien, mit Diagonalen die zu einer Gittersstütze verbunden sind. Alle anderen Stützen sind in Holz ausgeführt, wobei je nach Beanspruchung und konstruktiven Gesichtspunkten Parallam, Brettschichtholz oder ein aus diesen Materialien zusammengesetzter Querschnitt zum Einsatz kam. Die beiden BSH-Zwillingsträger wirken als Durchlaufträger und sind vorwiegend auf Biegung beansprucht, während die dazwischenliegenden Parallam-Querschnittte die horizontale Druckkomponente aus den Abspannungen ausgleichen und gleichzeitig die Unterkonstruktion für die Entwässerungsrinne bilden. Das Nebentragsystem erfolgte aus den großformatigen Intrallam-Plattten die gebogen und schubfest mit gekrümmt verleimten Rippen verbunden werden. Zusammen mit den Zugstangen aus Stahl wirken die Rippenplatten wie Zweigelenksbogen. Die hohe Schnellast von 380 kg/m2 machte in diesem Fall den Einsatz von 40 mm starken Platten und 3 Rippen pro Platte erforderlich. Als Unterspannung wurden zwei Ankerstähle verwendet. Wände Die Wände wurden ebenfalls aus den großformatigen Intrallam-Platten als Faltwerk angeordnet und übertragen sowohl Eigengewicht als auch Windkräfte auf die Hauptstützen des Gebäudes. Der Entwurf dieser Halle erfolgte innerhalb eines Planungsteams in dem sowohl Ingenieure wie auch Bauherr und Architekten beteiligt waren. Dieses interdisziplinäre Verfahren war notwendig für die Effizienz in der Planung.