Schule Schnepfau

Umbau und Sanierung Schnepfau     in Kooperation mit Arch. Jakob Albrecht
Schule Schnepfau , Fotograph Günter Laznia
Schule Schnepfau , Fotograph Günter Laznia
Schule Schnepfau , Fotograph Günter Laznia
Schule Schnepfau , Fotograph Günter Laznia
Schule Schnepfau , Fotograph Günter Laznia
Schule Schnepfau , Fotograph Günter Laznia
Schule Schnepfau
Schule Schnepfau
Schule Schnepfau
Schule Schnepfau
Schule Schnepfau
Schule Schnepfau
Schule Schnepfau
Schule Schnepfau
Schule Schnepfau
Schule Schnepfau
Schule Schnepfau

Projektinfoblatt  



Links  


 


Schule Schnepfau Umbau und Sanierung Schnepfau



Bauherr

 Gemeinde Schnepfau Immobilienverwaltungs GmbH & Co KEG

Fertigstellung

 2005

Kooperation 

Arch. Jakob Albrecht

Projektleitung 

Mitarbeit 

Bauleitung 

Weiterbauen, aktualisieren, weiterdenken – auch den Bestand der regionalen Architekturmoderne aus der Aufbruchsphase der 1960er-Jahre. Das 1968 errichtete Gebäude bildet im Trio mit Kirche und Gemeindehaus die Mitte dieser Gemeinde im Zentrum des Bregenzerwaldes. Von Jakob Albrecht geplant, vereinte der Bau Schule, Kindergarten und Mehrzwecksaal unter einer bewegten, funktionsbedingten Staffelung von flachen Satteldächern und Pultdächern, zur Lichtführung zum Teil asymmetrisch aufgebrochen und gegeneinander verschoben. Mit ihrer strengen Materialsprache und den modularen Holz-Glas-Rastern der Fensterpartien harmonierte das gegliederte Volumen mit den lokalen Maßstäben, ohne direkt Anleihen bei den Bauernhäusern zu nehmen. Der Bau wurde nun technisch und funktional auf den neuesten Stand gebracht. Die Außenhülle – Dach, Fassade und Fenster – und die Haustechnik wurden grundlegend saniert sowie die Innenausstattung samt Möblierung erneuert. Der Schulbereich erhielt an der Nordecke eine Verlängerung des Obergeschosses, wo ein neuer Werkraum sowie Sanitärbereiche und Garderoben für den Turn- und Veranstaltungssaal hinzukamen. Der vorher gegebene Rhythmus von weißen, massiven Querwänden und dazwischen eingespannten, dunklen Holz-Glas-Fronten hat sich gewandelt in die Dualität des bündig verschalten, auskragenden Holz- Körpers mit dem formal ebenfalls gestrafften Sockel des Erdgeschosses aus weißen Wandscheiben und raumhohen Verglasungen. Text: Otto Kapfinger "Hermann Kaufmann Wood Works"