Orléans Holzhalle

Saint-Jean-de-Braye     in Kooperation mit Atelier AWI - Adelgund Witte
Orléans Holzhalle , Fotograph Büro Kaufmann
Orléans Holzhalle , Fotograph Büro Kaufmann
Orléans Holzhalle , Fotograph Büro Kaufmann
Orléans Holzhalle , Fotograph Büro Kaufmann
Orléans Holzhalle , Fotograph Büro Kaufmann
Orléans Holzhalle , Fotograph Büro Kaufmann
Orléans Holzhalle , Fotograph Büro Kaufmann
Orléans Holzhalle , Fotograph Büro Kaufmann
Orléans Holzhalle Erdgeschoss
Orléans Holzhalle Obergeschoss
Orléans Holzhalle Dachaufsicht
Orléans Holzhalle Lngsschnitt
Orléans Holzhalle Querschnitt
Orléans Holzhalle Ansicht Nord Ost
Orléans Holzhalle Ansicht Nord West
Orléans Holzhalle Ansicht Sd Ost
Orléans Holzhalle Ansicht Sd West
Orléans Holzhalle , Fotograph Adelgund Witte
Orléans Holzhalle , Fotograph Adelgund Witte
Orléans Holzhalle , Fotograph Adelgund Witte
Orléans Holzhalle , Fotograph Adelgund Witte
Orléans Holzhalle , Fotograph Adelgund Witte
Orléans Holzhalle , Fotograph Adelgund Witte
Lycée Gaudier Bzreska
00:04:46

Links  


 


Orléans Holzhalle Saint-Jean-de-Braye



Bauherr

 Conseil Régional du Centre, France

Fertigstellung

 2013

Kooperation 

Atelier AWI - Adelgund Witte

Mitarbeit 

Kostenplanung 

Cabinet Luc Gilbert

Bauleitung 

Cabinet Luc Gilbert + Atelier AWI

Die Oberschule Gaudier Bzreska in Saint Jean de Braye (45) war zu eng geworden, um alle Schüler, die herein drängten, aufzunehmen und zu unterrichten. Deshalb wurde von der Region Centre ein neues Gebäude in Auftrag gegeben. Dieser neue Raum mit insgesamt 5000 m2, ist komplett der Ausbildung zu Holzhandwerk Berufen gewidmet. Großräumig, mit Raum für die Sonne, beispielhaft... ganz klar erklang der Ruf, auf ein System mit lamellierter Holzstruktur zurückzugreifen.
 
Die neuen Gebäude des Gymnasiums Gaudier Bzreska öffneten ihre Türen anlässlich des letzten Schulbeginns im September 2014. Das Leistungsverzeichnis war stark durch ihre Bestimmung geprägt (Holzhandwerk-Ausbildung). Der Bau beruht somit auf zwei Gebäuden: eine Halle (für den Unterricht) sowie Werkstätten (für die Fach-Handwerker). Dieses Ensemble war eindeutig dazu geeignet, ein Vorzeigebau zu werden; es sollte also in Holzhandwerk gemacht werden. Außerdem wünschte sich die Bauherrschaft weite Flächen ohne jegliche Hindernisse zur Einrichtung der Fachwerkstätten. Die mit diesem Projekt betrauten Architekten (Hermann Kaufmann und Atelier AWI) schlugen als strukturelle Lösung lamelliertes Holz vor, um den Platz zur Sonne freizulegen.

Es wurden verschiedene Konstruktionslösungen mit lamelliertem Holz angewendet, je nach Gebäude sowie den darin stattfindenden Aktivitäten:

DIE HALLE: Stützen/Balken Aufbau aus lamelliertem Holz / Fassaden mit Holzträgern / triangulierten Balken als Shed-Stütze / Windverband durch 8 kreuzförmige Pfeiler aus lamelliertem Holz;

DIE WERKSTÄTT-BÜHNE: Gemischte Struktur aus Metallstützen / Balken aus lamelliertem Holz / Betonplatten;

EMPFANGSRAUM: Gemischte Struktur aus peripheren Tragstützen aus lamelliertem Holz / Metallpfosten und –träger in zentraler Linie.
 
DAS ARCHITEKTENWORT
Die Architektin Adelgund Witte unterstreicht ebenso andere Nutzungsmöglichkeiten von lamelliertem Holz bei diesem Bauwerk, insbesondere mit: "dem Fußboden aus lamelliertem Holz mit geriffelter Unterseite und Trennwänden aus lamelliertem Eichenholz." Sie betont insbesondere die Bühne für die Werkstätten mit aufgebautem Laufkran: "Dieser Laufkran wiegt 2 Tonnen... und wird durch Träger und Pfeiler aus lamelliertem Holz getragen!"