Turn- und Festsaal Muntlix

Muntlix     in Kooperation mit DI Christian Lenz
Turn- und Festsaal Muntlix , Fotograph Myrzik/Jarisch
Turn- und Festsaal Muntlix , Fotograph Myrzik/Jarisch
Turn- und Festsaal Muntlix , Fotograph Myrzik/Jarisch
Turn- und Festsaal Muntlix , Fotograph Myrzik/Jarisch
Turn- und Festsaal Muntlix , Fotograph Myrzik/Jarisch
Turn- und Festsaal Muntlix , Fotograph Myrzik/Jarisch
Turn- und Festsaal Muntlix , Fotograph Myrzik/Jarisch
Turn- und Festsaal Muntlix
Turn- und Festsaal Muntlix
Turn- und Festsaal Muntlix
Turn- und Festsaal Muntlix
Turn- und Festsaal Muntlix
Turn- und Festsaal Muntlix
Turn- und Festsaal Muntlix
Turn- und Festsaal Muntlix
Turn- und Festsaal Muntlix
Turn- und Festsaal Muntlix
Turn- und Festsaal Muntlix
Turn- und Festsaal Muntlix
Turn- und Festsaal Muntlix
Turn- und Festsaal Muntlix


Publikationen  


Gemeindesaal in Muntlix
ZN B-001, Neue Architektur in Vorarlberg, S. 144-147
Gemeindesaal Muntlix
ZN Z-047, baumeister, 1/1996, S. 40-43

Projektinfoblatt  



Links  


 


Turn- und Festsaal Muntlix Muntlix



Bauherr

 Gemeinde Zwischenwasser

Fertigstellung

 1994

Kooperation 

DI Christian Lenz

Projektleitung 

Mitarbeit 

Eigentlich ging es um die Aufgabe, das alte Schulhaus in Muntlix, einen Bau aus den 60er Jahren, um eine Turnhalle zu ergänzen. Die Gemeinde nutzte die Gelegenheit jedoch, um dem über die Landschaft verstreuten Dorf einen attraktiven und für die unterschiedlichsten Zwecke tauglichen Mittelpunkt zu geben. Auf der Stirnseite hält sich der Saal in Höhe und Masse an die heterogene Nachbarschaft aus voluminösen Bauernhäusern, Scheunen und kleineren Schuppen, welche die Dorfstraße säumen. Auch die Holzverschalung entspricht dem Habitus der Umgebung. An der leichten, fast zierlichen Eleganz, dem gläsernen Würfel des Windfangs unter dem Vordach und der Caféterrasse auf dem kleinen Vorplatz erkennt man allerdings unschwer, dass es sich um ein öffentliches Gebäude handelt. Südlich wird die als Holzkonstruktion ausgeführte Halle von einem massiven Zubau flankiert, den ein glasüberdachter Graben auf Distanz zum Hauptbau hält. Im Untergeschoss dieses Trakts befinden sich Werkraum, Bibliothek und Bar, auf der Saalebene darüber Küche, Café und Lagerräume. Treppen und Brücken stellen auf beiden Geschossen die Verbindung zwischen den getrennten Bauteilen her. Funktional gelingt damit die interne Organisation der wechselnden Nutzung durch Schule und Vereine, die Bewirtschaftung der Halle und das Verstauen der Turngeräte. Gestalterisch bleibt der Saalkörper unangetastet, weil alle dienenden Räume im separaten Flügel untergebracht sind. Die Sichtbetonwand des Servicetrakts verstellt die Aussicht aus der Halle, deren Längsfront zu dieser Seite hin vollständig verglast ist, während auf der gegenüberliegenden Seite ein großes Fenster den Blick ins Grüne freigibt. Tageslicht spendet außerdem noch ein kastenartiges Oberlicht über der gesamten Längsachse. Die Bühne verbirgt sich hinter der östlichen Stirnwand und läßt sich bei Bedarf als dreiseitig offenes Podium herausklappen. Über dem Saaleingang vis-à-vis liegen eine schmale Zuschauertribüne und eine Regiekanzel.