Bischof Peter

Mellau
Bischof Peter , Fotograph Norman Müller
Bischof Peter , Fotograph Norman Müller
Bischof Peter , Fotograph Norman Müller
Bischof Peter , Fotograph Norman Müller
Bischof Peter , Fotograph Norman Müller
Bischof Peter , Fotograph Norman Müller
Bischof Peter , Fotograph Norman Müller
Bischof Peter , Fotograph Norman Müller
Bischof Peter , Fotograph Norman Müller
Bischof Peter , Fotograph Norman Müller
Bischof Peter , Fotograph Norman Müller
Bischof Peter , Fotograph Norman Müller
Bischof Peter Lageplan
Bischof Peter Untergeschoss
Bischof Peter Erdgeschoss
Bischof Peter Obergeschoss
Bischof Peter Obergeschoss 2
Bischof Peter , Fotograph Büro Kaufmann
Bischof Peter , Fotograph Büro Kaufmann
Bischof Peter , Fotograph Büro Kaufmann
Bischof Peter , Fotograph Büro Kaufmann
Bischof Peter , Fotograph Büro Kaufmann
Bischof Peter , Fotograph Büro Kaufmann
Bischof Peter , Fotograph Büro Kaufmann

Publikationen  


Haus Bischof Mellau - zurück an den Start
ZN Z-270, 100 Österreichische Häuser, Ausgabe 2014/15, S. 36-37

 


Bischof Peter Mellau



Bauherr

 Peter Bischof

Fertigstellung

 2012

Projektleitung 

Mitarbeit 

Kostenplanung 

Morscher Bau- und Projektmanagement GmbH

Bauleitung 

Morscher Bau- und Projektmanagement GmbH

Das typische Bregenzerwälderhaus mit Wohn- und anschließendem landwirtschaftlichen Trakt ist auf zirka 1880 zu datieren und Teil eines intakten Weilers in Mellau, mit alten Bauernhäusern, die in hoher Qualität saniert wurden. Für die Revitalisierung bleibt der Bestand erhalten, es wird jedoch grundlegend renoviert. Höhere Räume waren gefragt. Deswegen senkt man den Boden im Erdgeschoß ab, im Obergeschoß wird die Decke angehoben. Auch die Stiege wird verlegt und damit zwei Wohneinheiten separat erschlossen. Mit dem Treppenelement kommt Leichtigkeit ins Haus. Holzlamellen stechen vom Keller ins Obergeschoß, das Geländer ist transparentes Glas. Sichtbare alte Stickwände im Kontrast zu neuem Holztäfer, teilweise im ursprünglichen Kassettenformat, und Glasöffnungen ergeben ein stimmungsvolles Ganzes. Die Grundrisse folgen der ursprünglichen Struktur, werden allerdings auf die Anforderungen zeitgemäßen Wohnens adaptiert. Der Schopf funktioniert traditionell als unbeheizter Pufferraum, der direkt vom Eingangsbereich erschlossen wird. Auch die Rhombenluke blieb erhalten und die Fenster konnte man immer schon nach oben schieben. Das Schindelkleid des Wohnhauses geht ab Schopf in den vertikalen Holzschirm über, somit entsteht eine neue Symmetrie für die Giebelseite. Die großen Fenster des Stiegenhauses erhalten Lamellen, es entsteht dadurch ein weicher Übergang zur ruhigen Fassade des Hinterhauses.