Inatura - Rüschareal

Dornbirn     in Kooperation mit DI Christian Lenz, Dietrich Untertrifaller Architekten
Inatura - Rüschareal , Fotograph Ignacio Martinez
Inatura - Rüschareal , Fotograph Ignacio Martinez
Inatura - Rüschareal , Fotograph Ignacio Martinez
Inatura - Rüschareal , Fotograph Ignacio Martinez
Inatura - Rüschareal , Fotograph Ignacio Martinez
Inatura - Rüschareal , Fotograph Ignacio Martinez
Inatura - Rüschareal , Fotograph Ignacio Martinez
Inatura - Rüschareal , Fotograph Ignacio Martinez
Inatura - Rüschareal , Fotograph Ignacio Martinez
Inatura - Rüschareal , Fotograph Ignacio Martinez

Auszeichnungen 



Publikationen  


Inatura
ZN B-046, Best of Austria, Architektur 2006_07, S. 135
Inatura - Erlebnis Naturschau
ZN Z-145, Aura & Co, Museumsbauten in und aus Österreich seit 2000
Inatura
ZN B-039, Amber Sayah, Architektur in Vorarlberg, S. 58-61
Erlebnis und Erinnerung
ZN Z-133, architektur vorarlberg 2005 / bauen+handwerk, S. 27-29
Umbau und Revitalisierung der ehemaligen Rüschwerke zur "Inatura - Neue Naturschau" in Dornbirn
ZN Z-104, Robert Fabach, architektur aktuell 09/2003, S. 102-111

 


Inatura - Rüschareal Dornbirn



Bauherr

 F.M. Hämmerle Holding AG u. Stadt Dornbirn

Fertigstellung

 2003

Kooperation 

DI Christian Lenz, Dietrich Untertrifaller Architekten

Projektleitung 

DI Thomas Weber

Kostenplanung 

F.M. Hämmerle
Das Bauvorhaben Umbau Rüschwerke in Dornbirn umfasst die Rückführung des Gebäudekomplexes auf die ursprüngliche Substanz und dessen sorgsame Adaptierung. Mit Ausnahme der Alten Montagehalle wird das gesamte Areal künftig von der Naturschau Dornbirn genutzt werden. Im Zuge dieser Neunutzung sind drei Zubauten an die bestehenden Gebäude geplant: Technik, Lagerräume und Büros bei der Dreherei, Vorführsaal zwischen Dreherei und Gießereien, Büros und Ausstellungsflächen bei der Neuen Gießerei. Der Haupteingang ins Museum erfolgt über den nordwestseitig gelegenen Hof über die Jahngasse und befindet sich mittig gelegen in der Dreherei. Im Erdgeschoss liegen in der Eingangshalle Ticketschalter, Wechselausstellung, Cafeteria und Museumsshop, im ersten Obergeschoss ist die Sonderausstellung situiert. Die weiteren Obergeschosse sind dem Publikum nicht zugänglich, dort befinden sich die Bibliothek (nur zu Studienzwecken) und die Verwaltung. Der eigentliche Rundgang im Museum beginnt im dazwischengeschobenen Vorführsaal, der Dreherei und Gießerei verbindet. Über dem konservierten Bereich der Hochöfen betritt der Museumsbesucher die neu errichtete Zwischenebene. Die Wegführung bezieht auch den Neubau mit ein und ermöglicht den Einblick in die Arbeit der Naturwissenschaftler. Das Erdgeschoss der beiden Gießereien wird abgesenkt und bleibt aus technischen Gründen auf Distanz zu den Außenmauern, und mittels Rampen wird der Besucher in das Untergeschoss der Dreherei zurückgeführt. Die Anbindung an Fluchttreppen wird über Brücken bewerkstelligt. Die Schmiede umfasst die Werkstätte und die Studiensammlung. Der Dreherei vorgelagert befindet sich die zentrale Hackschnitzelanlage, die auch umliegende städtische Gebäude mit Heizenergie versorgt.