Hotel Engel

Mellau
Hotel Engel , Fotograph Norman Radon
Hotel Engel , Fotograph Norman Radon
Hotel Engel , Fotograph Norman Radon
Hotel Engel , Fotograph Norman Radon
Hotel Engel , Fotograph Norman Radon
Hotel Engel , Fotograph Norman Radon
Hotel Engel , Fotograph Norman Radon
Hotel Engel , Fotograph Norman Radon
Hotel Engel , Fotograph Norman Radon
Hotel Engel , Fotograph Norman Radon
Hotel Engel , Fotograph Norman Radon
Hotel Engel Lageplan
Hotel Engel Untergeschoss
Hotel Engel Erdgeschoss
Hotel Engel Obergeschoss 1
Hotel Engel Obergeschoss 2
Hotel Engel Obergeschoss 3
Hotel Engel Obergeschoss 4
Hotel Engel Lngsschnitt
Hotel Engel Querschnitt
Hotel Engel , Fotograph Büro Kaufmann
Hotel Engel , Fotograph Büro Kaufmann
Hotel Engel , Fotograph Büro Kaufmann
Hotel Engel , Fotograph Büro Kaufmann
Hotel Engel , Fotograph Büro Kaufmann
Hotel Engel , Fotograph Büro Kaufmann

Projektinfoblatt  



Links  


 


Hotel Engel Mellau



Bauherr

 Rögelböck Swenja und Walter - Hotel Engel

Fertigstellung

 2014

Projektleitung 

Mitarbeit 

Kostenplanung 

Bauleitung 

Touristische Traumwelten haben eine kurze Halbwertszeit. Am Hotel „Engel“ in Mellau war dieser Wandel der Erwartungen augenfällig. Der Familienbetrieb wurde zwar nach wie vor mit viel Gastfreundschaft und Engagement geführt – doch das Dreisterne-Haus sprach einen betont breiten Älpler-Dialekt. Und es entsprach damit kaum mehr dem heutigen Selbstverständnis der Bregenzer Wälder, die weltgewandt und stolz ihre Identität leben, ohne dabei dick aufzutragen.

Die Zielsetzung war klar: Der Engel sollte einen Weg in die touristische Gegenwart finden. Das Haus sollte jedoch nicht nur ein Facelifting erhalten, sondern auch noch neue Gastzimmer erhalten. Weil in der Hotellerie jeder Tag zählt, standen für die Bauarbeiten lediglich drei Monate zur Verfügung. Dies erhöhte die Anforderungen an die Organisation der Baustelle wesentlich .

Doch aus architektonischer Sicht stellte sich noch ein ganz anderes Problem: Der Giebel war auf die falsche Seite ausgerichtet. Über der langen Fassade lag ein flach geneigtes Dach und das Haus wirkte wie ein überdimensioniertes Chalet. Darüber hinaus unterstreichen die dunkel gestrichenen Brüstungen der Balkone die rustikale Anmutung. Die Aufgabe bestand nun darin, nicht nur den Giebel, sondern das ganze Haus neu auszurichten. Das Resultat zeigt einen präzisen Eingriff, der das Hotel in mehreren Schritten in die Gegenwart führt und ihm auch eine Zukunft bietet.