Wettbewerb Passivhauswohnanlage Lyon

1. Preis - Bauträgerwettbewerb Lyon     in Kooperation mit Hervé Vincent
Wettbewerb Passivhauswohnanlage Lyon
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Wettbewerb Passivhauswohnanlage Lyon 1. Preis - Bauträgerwettbewerb Lyon



Bauherr

 ATEMI, Michel Piloquet und Astrid Martin, PARIS

Wettbewerb

 2007

Kooperation 

Hervé Vincent

Mitarbeit 

Charlie Fricaud

Koordination 

Bernard Establie
1. Preis Die anhaltende Diskussion über die Klimaerwärmung – das heißt über die Reduzierung des CO2-Ausstoßes – fordert besonders die Beteiligten im Bauwesen, alternative Lösungen zu entwickeln. In Anbetracht der Tatsache, dass fast 40 % des CO2-Ausstoßes durch die Beheizung der Gebäude verursacht wird, ist es augenfällig, sich besonders in diesem Bereich zu engagieren. Energiesparend Bauen ist nicht neu, es gibt international schon viele Beispiele die zeigen, dass es keinen Widerspruch zwischen guter Architekturqualität und hohem Wohnkomfort mit energieoptimierten Gebäuden gibt. In den letzten Jahren sind besonders in Mitteleuropa einige tausend Wohneinheiten in Passivhausbauweise entstanden. Auch unser Büro hat sich mit diesem Thema schon lange beschäftigt und wir haben bereits ca. 150 Wohneinheiten in Passivhausbauweise geplant. Ein zweites Hauptaugenmerk im Bauwesen gilt der intelligenten, das heißt ressourcenoptimierten Materialverwendung. Durch sorgfältige Auswahl kann die graue Energie, das heißt die Herstellungsenergie eines Gebäudes bis zu 30 % gegenüber herkömmlichen Bauweisen vermindert werden. In diesem Zusammenhang spielt das Baumaterial Holz eine wichtige Rolle. Dieses von der Sonne erzeugte Baumaterial trägt wesentlich zur Reduktion der grauen Energie bei. Bei unserem Wettbewerbsbeitrag für das Wohngebäude in Lyon haben wir Augenmerk auf eine möglichst kompakte Bauweise gelegt. Die Tragkonstruktion ist in Massivbauweise, die gesamte Außenhülle, das heißt die Haut des Gebäudes ist aus hoch wärmegedämmten vorgefertigten Holzfassadenelementen konzipiert. Damit ist im Zusammenhang mit einer intelligenten Gebäudetechnik ein Passivhausstandard möglich. Die Besonderheit dieses Gebäudes sollte auch nach außen seinen Ausdruck finden. So wollen wir, dass das Baumaterial Holz in Teilbereichen auch in den Fassaden spürbar wird. Ganz außen liegt eine dichte transluzente Regenhaut, die dadurch geschützten Teile der Fassade im Innenbereich sind in Holz ausgeführt.