Wettbewerb Heimat Österreich - Liefering

1. Preis Salzburg
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Wettbewerb Heimat Österreich - Liefering 1. Preis Salzburg



Bauherr

 Heimat Österreich, Salzburg

Wettbewerb

 2012

Projektleitung 

Mitarbeit 

Kostenplanung 

Grünraumplanung 

Keller Damm Roser - DI Stefanie Cebulsky
Auf die naheliegende Verwendung der vorherrschenden Dachform Satteldach wird bewusst verzichtet, um schlecht nutzbares oberirdisches Volumen zu vermeiden. Die Baukörper werden nach Möglichkeit (speziell im direkten Anschluss an die Lexengasse - im Gegenüber zu den prägnanten, giebelständigen Einfamilienhäusern) in Grundriss und Höhenentwicklung gegliedert, um unmaßstäbliche Wandabwicklungen zu vermeiden. Der geforderten ökonomischen und ökologischen Kompaktheit wurde Rechnung getragen, in dem 13 bzw. 15 Wohneinheiten zu einem Baukörper zusammengefasst wurden. Somit konnten die geforderten Wohnungen in nur 5 Baukörpern untergebracht werden. Mit Vertikalerschließung und auch mit freier Grundstücksfläche wird somit sparsam umgegangen.


Ausrichtung
Der Heimbaukörper wurde zur optimalen Belichtung der gemeinschaftlich genutzten Aufenthaltsräume nach Südwesten ausgerichtet. Die Gemeinschaftsräume der Wohngruppen, Gruppenräume, Treffpunkt und vorgelagerte Terrasse orientieren sich somit klar Richtung Sonne. Die Lage des Baukörpers wurde im Grundstück zentriert, womit die Terrasse freien Ausblick in den Anger erhält, und teilt den Freibereich des Heims in einen introvertierten östlichen und extrovertierteren westlichen Gartenteil. Die Zufahrt erfolgt von Nordwesten, an ihr liegen die Stellplätze für Kindergarten und Heim.


Die Wohnbaukörper an der Lexengasse wurden auf eine Baufluchtlinie mit 5 m Abstand gesetzt, um dem zentralen Anger mehr Raum zu verschaffen. Alle Besucherstellplätze wurden kompakt an der Tiefgarageneinfahrt angeordnet. Die Ausformulierung der Wohnbaukörper ist bis auf die Ausrichtung der Balkone der östlichen Wohnung Richtung Südosten nicht verändert.


Konstruktion
Die Wohngebäude sind gänzlich als vorgefertigte Holzkonstruktion entwickelt. Sowohl die tragenden Kernwände und Querwände als auch die Decken bestehen aus Brettsperrholzelementen, wobei nur die Decken sichtbar bleiben. Die nicht tragenden Außenwände bestehen aus hochwärmegedämmten vorgefertigten Rahmenholzelementen. Auf das aus Ortbeton errichteten Erdgeschoss des Pflegeheims werden in Werk vorgefertigte Raumzellen aus teilweise innen sichtbarem Brettsperrholz gestapelt. Dies hat neben dem ökologischen und haptischen Aspekt auch den Vorteil einer enorm verkürzten Bauzeit sowie einer hohen Bauqualität. Die naturbelassenen Fassaden vermitteln die Qualität der aus Holz gefügten Baustruktur auch im äußeren Bild. Durch die bündig gehaltenen Flächen werden diese Lärchenholzfassaden gleichmäßig verwittern, und eine homogene, zurückhaltende und pflegeleichte graue Außenhaut ergeben.