Wettbewerb Raiffeisenbank Wolfurt

2. Preis Wolfurt
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Wettbewerb Raiffeisenbank Wolfurt 2. Preis Wolfurt



Wettbewerb

 2007

Mitarbeit 

2. Preis
Idee: Die im Funktionsprogramm dargestellten Anforderungen an das neue Bankgebäude bieten die Chance der weitgehenden Neukonzeption des bestehenden Baukörpers. Auf Grund der Lage an einer wichtigen Stelle im Dorf erscheint eine selbstbewusste und einprägsame Bauform durchaus vertretbar. Der Entwurf versucht eine Klärung des derzeit sehr differenzierten Baues. Grundsätzlich wird die konstruktive Struktur beibehalten aber durch Zubauten, Aufstockung und Teilabriss ein ruhiges Gebäude ohne Vor- und Rücksprünge geschaffen. Der Eingang wird an die frequentierte Stelle der Einfahrt verlegt, die derzeit etwas unübersichtliche Parkplatz- und Vorplatzsituation geklärt. Es wir ein Atriumtyp vorgeschlagen. Dieser bietet die Chance einer lichtdurchfluteten Struktur sowie übersichtlicher Raumanordnung. Die Schalterhalle im Zentrum hat somit eine gewisse Diskretion, der Kunde erlebt von dort aber das gesamte Gebäude über den alle Geschoße durchgehenden Luftraum. Haupterschließung ist der Lift an zentraler Stelle sowie die Treppe, die an der derzeitigen Stelle belassen wurde, lediglich aber in den Obergeschoßen verbreitert wird. Konstruktion: Stützen neu in Stahl, Geschoßdecken in Ortbeton, Gebäudehülle und Dach in Holz mit optimierter Wärmedämmung Gestaltung: Die Außenfassade wird geschindelt, was den Zusammenhang mit dem historischen Ortskern herstellen soll. Ebenso wird damit ausgesagt, dass das neue Gebäude die Bank des Dorfes ist, indem sie die Materialsprache dieses übernimmt. Also bewußt kein protziger Palast, sondern ein selbstbewußtes Gebäude, gestaltet mit den Materialien des alten und erneuerten Dorfkerns. Wirtschaftlichkeit: Die geforderte Neuorganisation verlangt in jedem Fall einen umfassenden Eingriff in die bestehende Substanz. Dementsprechend wird außer Teilen des Rohbaues nicht allzu viel weiterverwendet werden können. Somit ist für den Umbau jedenfalls eine dementsprechende Investition erforderlich. Die Wirtschaftlichkeit hängt aber auch von den zu erwartenden Betriebskosten ab. Hier bietet die kompakte würfelförmige Bauform mit gutem Oberflächen/ Volumenverhältnis optimale Voraussetzungen. Zur weiteren Optimierung sowie zur Gewährleistung ausreichender Raumluftqualität ist eine kontrollierte Gebäudelüftung unabdingbar. Ebenso bietet die klare konstruktive Skelettstruktur auch für die Zukunft die beste Voraussetzung für weitergehende Veränderungen.